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28.12.2021 — USA / Ostafrika / Libyen

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Wie eng auch immer die Verknüpfung war, klar ist: Der Versuch einer autonomen ostafrikanischen Währung wäre mit einem Machtkampf mit den USA verbunden. Der Ausgang wäre klar. Ostafrika stünden ähnliche Mittel zur Geld-Gründung zur Verfügung, wie Libyen: Natürliche Ressourcen und Arbeit. Doch die Ausbeutung der Ressourcen und der Arbeit findet derzeit nicht für die ostafrikanischen Volkswirtschaften statt, sondern, vereinfacht gesagt, für den Dollar-Weltmarkt, weil sie durch den Dollar und andere ausländische Währungen getätigt werden. Um eine eigene ostafrikanische Währung zu stärken, müssten inländische Entwicklungsprojekte mit der landeseigenen Währung finanziert werden. Dazu ist es notwendig, dass auch heute schon die Währungen der einzelnen ostafrikanischen Staaten diese Politik betreiben. Nur so kann überhaupt ein Wert entstehen, der auf dem globalen Währungsmarkt gehandelt wird.

Als kleines Fazit bietet sich an: Wenn eine ostafrikanische Währung entstehen sollte, dann wäre diese aller Wahrscheinlichkeit nach nicht souverän, sondern vom Dollar und dem Euro abhängig. Da auch Dollar und Euro keine souveränen Währungen sind, bedeutet eine gemeinsame ostafrikanische Währung keine großartige Emanzipation. All das steht im engen Zusammenhang mit der Schuldenpolitik. Doch bevor wir dieses schwierige Gebiet angehen, folgen in den nächsten Tagen nicht ganz so schwierige Themen. Seid ihr noch dabei?

Quellen

  1. Rosaluxwww.rosalux.de
    https://www.rosalux.de/news/id/41764/die-modern-monetary-theory-in-der-peripherie
  2. Rosaluxwww.rosalux.de
    https://www.rosalux.de/news/id/41764/die-modern-monetary-theory-in-der-peripherie