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25.01.2022 — USA

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Es gibt jedoch solche sogenannten „Infrastruktur-Schuldtitel“. Sie werden laut dem wissenschaftlichen Leiter des Weltrentenverbands WPC von den USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Brasilien geschlossen. In diesen Ländern wurden nach der Finanzkrise 2008 Wege gesucht, wie man öffentliche Fonds absichern kann, aus denen sich beispielsweise die Rentenkasse finanziert. Die Akteure sind Fonds-Verwalter wie Blackrock. In Folge der neoliberalen Revolution seit dem Ende der 1970er waren viele Investitionen getätigt worden, die sich von der Realwirtschaft entkoppelt hatten. In den 1990ern entkoppelte sich die Finanzwirtschaft durch die schnellen elektronischen Transaktionen weiter von der Realwirtschaft. Dieser Trend führte, ohne in die Tiefe zu gehen, zum Platzen der Dotcom-Blase und der Immobilien-Blase in den USA, und somit zur Wirtschaftskrise 2008. Mit dem „Basel III“-Abkommen 2010 werden Banken aber vermehrt reguliert, sodass diese Form der Geschäfte nicht mehr ganz so einfach zu machen sind. Seit 2008 suchen die Finanzinstitutionen sicherere Gelddepots, die mehr mit der Realwirtschaft zu tun haben. Infrastruktur bietet sich, wie gesagt, an. Die sogenannten „Entwicklungsländer“ haben für dieses finanzielle Chaos viele Vorteile. Wie genau, wird im nächsten Kapitel besprochen..

Quellen

  1. Blogs · Worldbankblogs.worldbank.org
    https://blogs.worldbank.org/ppps/pension-investment-infrastructure-debt-new-source-capital-project-finance
  2. En · Wikipediaen.wikipedia.org
    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Death_of_Money
  3. De · Wikipediade.wikipedia.org
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dotcom-Blase
  4. De · Wikipediade.wikipedia.org
    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltfinanzkrise
  5. Yanisvaroufakis · Euwww.yanisvaroufakis.eu
    https://www.yanisvaroufakis.eu/2010/11/19/how-safe-will-our-banks-be-after-basle-iii/