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12.08.2022

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Turji führt weiter aus, dass er „Bandit“ geworden sei, da er Opfer eines nicht funktionierenden Rechtssystems geworden sei, das seine Fulani-Familie diskriminiert habe. Die Darstellung der Gerichte und Gesetze als Mittel zur willkürlichen Unterdrückung der Fulani ist auch ein Narrativ, das sich durch die Daily-Trust-TV-Dokumentation „Nigeria‘s Banditry ‚The Inside Story‘“ zieht Der Historiker Murtala Rufa‘i ist zwar selbst kein „Bandit“, nutzt jedoch seine akademische und mediale Präsenz immer wieder, um die politischen Beweggründe der „Banditen“ zu erklären. Dabei wendet er auch „Versicherheitlichung“ an. So erzählt er beispielsweise in einem Interview mit der Zeitung Punch, dass die „Banditen“ vor 2011 für „ignorant, uncivilised, barbaric people“ gehalten wurden, was dazu geführt habe, dass sie betrogen wurden und keine Wohlfahrt vom Staat erhalten hätten. Auch der Bundesstaat Zamfara erklärt die Beweggründe für „Banditentum“ in einer Untersuchung von 2019 mit „Unemployment“ durch „lack of proper education“, „poverty“, „ineffective justice systems“, „over-bloated population growth“ und „lack of proper […] measures in dispute settlement mechanisms“. Morgen soll es um den bereits angekündigten Teil der Versicherheitlichung der ethnsichen Zugehörigkeit gehen.

Quellen

  1. Youtubewww.youtube.com
    https://www.youtube.com/watch?v=f3ywVlS8zGM
  2. Punchngpunchng.com
    https://punchng.com/bandits-are-sophisticated-money-launderers-use-drones-cctv-for-surveillance-sokoto-varsity-don-dr-rufai/
  3. Youtubewww.youtube.com
    https://www.youtube.com/watch?v=f3ywVlS8zGM