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03.02.2020 — Pakistan / Welt

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Nicht vergessen! Bis 1920 n.Chr. galten die Indo-Aryas (Arier) als die Schöpfer der indischen Kultur. Doch mit der Erforschung der antiken Städte Mohenjo Daro und Harappa von ca. 3000 v.Chr. in Pakistan änderte sich dieses Bild maßgeblich. Trotz der Entfernung von 640km zwischen diesen beiden Städten wiesen sie eine einheitliche Kultur mit Akropolis auf künstlichen Hügeln und Unterstadt auf. Es war die am höchsten entwickelte Städteplanung der damaligen Welt. Auf der Akropolis befanden sich Versammlungshallen und kultische Bauten, in Mohenjo Daro zusätzlich das "große Bad" (13×8×3 Meter), das an die großartige Kanalisation angebunden war. Auch die 27 gigantischen Kornkammern (50×25×5 Meter) mit Belüftung sprechen in Mohenjo Daro für eine hoch entwickelte Zivilisation. Die Unterstädte waren in regelmäßige Wohnblocks vom 330×170 Metern unterteilt. An die 10m breiten Hauptstraßen schlossen sich zahlreiche regelmäßig angelegte Gässchen an, unter denen das Abwassersystem lief. Die Häuser hatten einen Innenhof und einen eigenen Brunnen. Die Ziegel für den Häuserbau waren streng im Verhältnis 4:2:1 normiert. Dieser grandiosen und detailreichen Städteplanung waren große mathematische, logistische und gesellschaftliche Errungenschaften vorhergegangen. Die größten Errungenschaften der damaligen Zeit.