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26.06.2020

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Nicht vergessen! Von der Anwesenheit von so vielen reichen Unternehmen und Menschen in Frankfurt am Main profitieren Kultur und Forschung seit Jahrhunderten. Die finanziell starke Bürgerschaft finanzierte den Bau des Doms, früher Lateinschulen, den Bau der Oper, des Zoos, des botanischen Gartens und vieler Museen. Die etablierte Kulturlandschaft am Museumsufer am Main hat nicht mit solchen Fiananzierungsproblemen zu kämpfen, wie die Museen anderer Städte. Auch was Nachhaltigkeit angeht belegt Frankfurt im weltweiten Vergleich die vorderen Plätze. Im Herbst 1945 wurde beispielsweise die Trümmerverwertungsgesellschaft als gemeinnütziges Unternehmen gegründet. Sie verwertete ab 1946 den Trümmerschutt, der durch die alliierten Bombardierungen der Stadt im Zweiten Weltkrieg entstanden war, und bereitete ihn zu insgesamt über 100 Millionen Ziegelsteinen auf, die den Bau von 10.000 Gebäuden ermöglichte. Viele Gebäude in Frankfurt bestehen noch heute aus nachhaltig wiederaufbereitetem Schutt der alten Altstadt. Auf dem Gelände der Wiederaufbereitungsfabrik steht heute die Eissporthalle. Was die Nachhaltigkeit im globalen Vergleich angeht variiert die Stellung Frankfurts von dem 10. bis zum 1. Platz. Für das Ranking des ARCADIS Sustainable Cities Index wurden 50 Städte in den Kategorien "Wirtschaft", "Umwelt" und "Menschen" untersucht, mit insgesamt 20 Indikatoren. Der Bericht hat einige Schwächen. So hat er beispielsweise den Flughafen nicht mit einberechnet, da er nicht auf Frankfurter Stadtgebiet liegt. Hier die Begründung der Erhebung 2015: