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05.11.2019 — Irland / Dänemark

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Der größte erfassbare Erdrutsch fand vor 8200 Jahren an der Küste Norwegens statt und nennt sich Storegga-Ereignis. Dabei rutschten 5600 km³ Stein, der durch den Rückgang des kaltzeitlichen Eisschelfs brüchig geworden war, in die Nordsee. Der dadurch erzeugte Tsunami war an den Orkneyinseln 15-20m hoch, in den norwegischen Fjords 7-11m hoch und in Schottland 3-6m. Besonders aber wurde dabei Doggerland endgültig und für immer fortgespült. Doggerland war eine Insel, halb so groß wie Irland, die zwischen Britannien und Dänemark in der Nordsee lag. Noch 800 Jahre zuvor war Doggerland selbst mit Britannien und Mitteleuropa verbunden gewesen, doch da das Land vorwiegend aus Kreide bestand, brach es schnell unter dem steigenden Meeresspiegel zusammen. Die Kreidefelsen kann man noch heute in Südengland sehen. Die Menschen dort müssen ertrunken sein oder sind rechtzeitig gefüchtet. Da der Eisschild ab 12.000ya nicht mehr auf den Norden Britanniens drückte, begann sich außerdem der Süden abzusenken, wie eine riesige Wippe, wodurch noch mehr Land verlorengegangen ist.