02.06.2020 — Äthiopien / Algerien / Ruanda
Hauptgegner des libyschen Bürgerkriegs beginnen mit Gesprächen zu Waffenruhe, nachdem Kämpfe wieder zugenommen hatten.
Trump erklärt sich zum "Law-and-Order"-Präsident; Erzbischof von Washington wirft Trump vor, Katholizismus gegen Afroamerikaner auszunutzen; Pressefreiheit wurde bei Protesten über 100× eingeschränkt; Minnesota beklagt Menschenrechtsverletzungen.
Nur Hälfte der bei UN-Geberkonferenz für humanitäre Hilfe in Jemen anberaumten 2,41Mrd$ zusammengekommen.
Äthiopien
Äthiopien will Vorwurf der UN untersuchen, dass es bei Aufständen 2019 außergerichtliche Exekutionen gegeben hat.
Nur 1 von 3000 Vorwürfen der Kriegsverbrechen von UK-Soldaten in Irak-Krieg seit 2003 soll strafrechtlich verfolgt werden.
Algerien
Algerien befreit 2 Protestführer jener Hirak-Proteste, die 2019 Präsident Bouteflika stürzten; Weg zu Demokratie wird ~verfolgt.
Ruanda
Ruanda bestreitet Vorwurf Chinas, es habe 19 Chinesen deportiert, da sie Arbeitnehmer Überstunden arbeiten ließen.
2019 wurden in Brasilien über 1Mio ha Urwald gerodet, in Demokratische Republik Kongo 475.000ha; überwiegend für Bergbau- und Agrarindustrie.
In Kürze
4 KurzmeldungenRassistischer Übergriff gegen Aborigine in Australien; Vapiano insolvent.
Indonesien sagt wegen Ansteckungsgefahr diesjährigen Hadsch ab, womit 220.000 Indonesier nicht pilgern werden.
Uganda und Senegal verzögern Schulöffnung; Millionen Kinder weltweit in letzten Monaten von Bildung abgeschirmt.
Simbabwe sperrt Hauptstadt Harare ab; Tansania verkündet ohne Beleg Rückgang in Infektionen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Law_and_Order_(Politik) https://en.m.wikipedia.org/wiki/2019–2020_Algerian_protests.