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10.01.2026 — USA / Äthiopien / Gambela

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Zunahme von Gewalt in Äthiopien nach USAID-Ende.

In der äthiopischen Region Gambela kommt es seit Wochen zu einem Anstieg der Gewalt, wobei auch dutzende Zivilist:innen getötet wurden. Um die Kämpfe einzudämmen, hat die äthiopische Regierung im Dezember Truppen in die Region entsendet.

Ein Auslöser war die Tötung des Polizeichefs von Gambela durch dessen Stellvertreter im Dezember. Beide gehören unterschiedlichen Gruppen an, die um die knappen Ressourcen und Landrechte in der Region konkurrieren. Seit Jahrzehnten bieten systemische Gründe Anlass für Konflikte. Gambela ist eine der ärmsten Regionen des Landes.

Hintergrund der gewaltsamen Verschärfung des Konflikts sind die sich rapide verschlechternden Lebensbedingungen, die laut Ärzte Ohne Grenzen auf das Ende der USAID-Hilfszahlungen durch die USA zurückzuführen sind. Auch das Welternährungsprogramm der UN musste seine Hilfe in der Region wegen mangelnder Finanzierung einstellen. In Gambela leben über 400.000 Geflüchtete aus dem Sudan und dem Südsudan.

Quellen

  1. Gambellavisionwww.gambellavision.net
    https://www.gambellavision.net/the-tharpaam-massacre-is-a-test-the-ethiopian-state-is-failing/
  2. Thereporterethiopiawww.thereporterethiopia.com
    https://www.thereporterethiopia.com/48478/