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14.04.2020 — Welt

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Nicht vergessen! Einen gewaltigen Fortschritt erlebte die Erdkunde oder Kosmogonie mit der Lehre des Pythagoras. Es scheint, dass Pythagoras selbst die Erde noch im Mittelpunkt der Welt annahm und dass erst spätere Anschauungen seiner Schule die Erde zu einem der Planeten machten, die um das Zentralfeuer in der Mitte der Welt sich herumbewegen und zwar so, dass die Erde ihre bewohnte Kugelhälfte stets von demselben abwendet, ähnlich dem Mond, der von uns ebenfalls immer die selbe Seite abkehrt. Zehn Körper umwandeln in harmonischen Bahnen den Herd des heiligen Feuers im Mittelpunkt der Welt: der Fixsternhimmel, die sieben Wandelsterne (Planeten), die Erde und die Gegenerde, welche wir nicht sehen können, da sie sich zwischen Erde und Zentralfeuer bewegt. Die Sonne sammelt sich in Wellen des reinen Feuers, die vom Mittelpunkt und den äußersten Umkreis der Weltkugel ausgehen und strahlt sie wieder als Licht und Wärme aus. Die Ansichten der Pythagoräer, die Platon sehr wohl gekannt hat, blieben auf engste Kreise beschränkt.