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17.11.2019 — Katar

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In Mesopotamien, also der Region, die zwischen Euphrat und Tigris, sowie in den angrenzenden Landstrichen liegt, dauerte von etwa 7500ya bis 5500ya die Obed-Kultur. Damals war der Persische Golf noch weit ausgedehnter als heute, Euphrat und Tigris also deutlich kürzer. Viele Städte wie Ur, Eridu und Nina, deren Ruinen heute von Wüsten umgeben sind, lagen also während ihrer Blütezeit an der Küste. Damals waren sie Teil des Fruchtbaren Halbmonds. Obed ist definiert durch die Keramik mit dunklen Mustern. Die bekanntesten Siedlungen aus der Zeit sind Obed, Eridu und Ur, die als Innovstionszentren als erste künstliche Bewässerung einführten um Ackerbau zu betreiben. Wegen ihrer Nähe zur Küste bauten die Mesopotamier bereits Schiffe, mit denen sie den gesamten Persischen Golf abfuhren und ihre Keramik bis Katar verbreiteten. Wie überall mit Beginn der Kupfersteinzeit sind auch in den Städten der Obed-Kultur ausdrückliche Standesunterschiede im Stadtbild abzulesen. Diese Paläste wurden offensichtlich nicht für religiöse Zwecke verwendet. Es gab also eine politische und eine religiöse Elite. Zu dieser Zeit entstanden auch überregionale Zentren, wie in Tappa Gaura, wo in einem großen runden Haus bemerkenswerte Objekte aus ganz Mesopotamien gefunden wurden. Das bedeutete, dass mehrere Siedlungen sich einen Tempel teilen konnten.