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21.03.2020 — Schweiz

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Nicht vergessen! In den Mitteleuropäischen Wäldern wächst seit Jahren immer mehr Laubholz nach. Dieser durch die naturnahe Holzwirtschaft erzeugte Trend ist gut für das Ökosystem Wald, da die Biodiversität der Bäume auch Biodiversität anderer Pflanzen, Pilze und Tiere bedeutet. Biodiversität ist ein Garant für die Stabilität eines Ökosystems. Der häufigste Laubbaum ist mit Abstand die Buche, die bis zu 70% der Laubbäume ausmacht. Weitere wichtige Laubbaumarten sind Esche, Eiche und Ahorn. Beispielsweise in der Schweiz machen Laubbäume inzwischen 1/3 des Waldes aus, doch in schweizer Sägereien, wo Bretter und Möbel hergestellt werden, werden zu 95% Nadelhölzer verarbeitet! Der größte Teil des geschlagenen Laubholzes, nämlich 70%, werden unverarbeitet verfeuert, je 15% werden als Stammholz (für die Sägereien, wobei 80% des Stammholzes exportiert werden) und Industrieholz verwendet. Die Laubholzwirtschaft in der Schweiz ist also auf niedrigem Entwicklungsniveau, auf dem kaum Wertschöpfung für die Region stattfindet. Dabei sind die wenigen Laubholzsägereien in der Schweiz auch noch unterlastet. Laubholz hat eigentlich großes Bauholzpotential und man kann mit ihm bis zu acht Stockwerke hoch bauen.