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31.12.2022 — Welt / Belize / Haiti

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Persönlicher Jahresrückblick 2022 In diesem Jahr fällt es mir außergewöhnlich schwer, einen persönlichen Jahresrückblick zu schreiben. Das kann daran liegen, dass ich in den Jahresrückblicken der letzten Jahre immer auch eine Perspektive für die Entwicklung dieses Kanals im nächsten Jahr einbauen konnte. Dieses mal ist diese Perspektive für mich noch unsicher, instabil, vielleicht eine Sackgasse: Ich habe vorsichtig angefangen, zu filmen und kleine Reportagen zu schneiden. Bislang ist nur eine Kurzreportage über den Umzug eines Sofas daraus geworden, aber ich habe noch mehr ungeschnittenes Material. Ich würde gerne journalistische Reportagen drehen, in erster Linie über das politische und soziale Geschehen in der mitteldeutschen Kleinstadt, in der ich lebe. Ich habe davon keine Ahnung, und noch weniger weiß ich dieses sogenannte Filmen mit einer Perspektive für diesen Kanal in Verbindung zu bringen. Text- und stichpunktbasierte Tagesnachrichten sind das Rückgrat dieses Kanals und sie werden es auch bleiben, aber langfristig wäre es für mich ein Traum, täglich oder wöchentlich eine Nachrichtensendung, mit Bildern und eigenen Karten zu produzieren – eine Art „Mit offenen Karten“ als „Tagesschau“ mit meiner Themensetzung. Diese Ideen, diesen Traum habe ich „EinBlick“ getauft: „EinBlick nach mitteldeutsche Kleinstadt“, „EinBlick in die Welt“, „EinBlick in die letzte Woche“, wie auch immer. „EinBlick“ vermittelt meiner Meinung nach zwei Eingeständnisse, die Journalismus machen muss: 1. Im Nachrichtenformat kann ich, auch wenn ich aktuelles Geschehen kontextualisiere, nur einen kleinen Einblick auf die komplexen Gründe für dieses Geschehen geben, und 2. ist es nur Ein Blick, nämlich meiner, den ich vermitteln kann, auch wenn ich über verschiedene Perspektiven auf ein Thema berichte. Im letzten Jahr habe ich bereits EinBlicke verfasst: Zu Belize und zu Haiti, sowie zu Trinidad und Tobago, wobei ich letztgenannten EinBlick nicht veröffentlicht habe. Auch von ihnen würde ich gerne mehr verfassen. Außerdem besteht noch immer die Idee, neben Telegram und WhatsApp eine eigene Internetseite zu betreiben. Wie nun also soll ich diese Ideen, diese Träume umsetzen? Diese und weitergehende Fragen sind für mich noch unbeantwortet, weswegen meine Perspektive für das neue Jahr unsicher ist, instabil, vielleicht eine Sackgasse. Doch Schluss mit Spekulationen über 2023. Schließlich hat sich in diesem zuendegehenden Jahr 2022 in diesem Kanal einiges getan. Das Layout hat sich beispielsweise geändert: 1. Zu Beginn eines jeden Stichpunkts schreibe ich nun in Großbuchstaben das Land, um das es in der Nachricht geht, selten auch ein grobes Thema. Ihr sollt euch so besser im täglichen Buchstabensalat zurechtfinden. 2. Um euer Verständnis für den Zusammenhang zwischen Nachrichten zu bestimmten Themen auch über Tage und Monate hinweg zu fördern, habe ich zu bestimmten Themen Hashtags # eingeführt, mit der thematische Stichworte markiert werden. Dieser # führt euch zu vergangenen Nachrichten zu dem Thema und löst mein „(7.2)“ ab, das ich früher verwendet habe, um den Zusammenhang zu vergangenen Nachrichten zu erwähnen. 3. Ich habe aufgehört, Podcasts zu machen und versuche stattdessen, längere Nachrichtenstichpunkte zu schreiben, um mehr Kontext bieten zu können. Dafür habe ich mich glücklicherweise von dem selbstauferlegtem Zwang gelöst, die Nachrichten in exakt eine oder exakt zwei Zeilen zu pressen. 4. Wenn ich krank war, oder im Urlaub, hole ich das Nachrichtengeschehen thematisch nach Weltregionen geordnet nach. 5. Der Rest hat sich auch verändert.