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Anfang der 2020er in Ostafrika

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Anfang der 2020er in Ostafrika Im 1. Drittel des Jahrzehnts spiegelte sich in vielen Regionen Ostafrikas eine zunehmende Internationalisierung wieder: Militärisch, wie die Truppenentsendungen Ruandas nach Mosambik, in die Zentralafrikanische Republik und mutmaßlich in die Demokratische Republik Kongo, oder die gemeinsame Ostafrikanische Gemeinschaft-Militärmission im Osten der Demokratische Republik Kongo, aber auch wirtschaftlich mit der Erweiterung der EAC um die Demokratische Republik Kongo, die Entwicklungen rund um gemeinsames und gegenseitiges Wirtschaften in der EAC oder die Konkurrenz zwischen den Hochseehäfen von Mombasa und Daressalam. Politisch fanden in den Ländern jedoch keine eindeutig miteinander zu verknüpfende Entwicklungen statt: in Uganda bemüht sich der Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba um eine eigene Politik, in Tansania "merkelt" die erste Präsidentin des Landes, in Burundi nahmen die Menschenrechtsvergehen zu und die internationalen Sanktionen ab und in Kenia gab es einen umstrittenen Machtwechsel, auf den große Proteste folgten.

Insgesamt war diese Region für mich 2020-23 eine der interessantesten.