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06.08.2022

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Christliche Akteure, wie der Nigerian Observer versicherheitlichen also den „Banditen“-Konflikt als Islamisierung, die den christlichen Süden bedroht, um z.B. gegen die Regierungspartei zu mobilisieren und sie aufzufordern, mehr militärische Aktionen durchzuführen. Dabei gibt es keine Anzeichen, dass der „Banditen“-Konflikt sich auf die Hauptstadt Abuja oder die südlichen Regionen ausweiten könnte. Auch „Banditen“ selbst dementieren Verbindungen zu Islamisten und Expansionsvorhaben in den Süden. Und ein im Januar 2022 erschienenes Forschungspapier erkennt zwar „Coexistence“ und „Cooperation“, nicht aber „Convergence“ zwischen „Banditen“ und der Boko Haram an. Das liege daran, dass die „Banditen“ zu mächtig seien, um sich von islamistischen Milizen abhängig machen zu wollen. Welche Komponenten die ethnische Zugehörigkeit der „Banditen“, die eng mit den Konflikten um Religion verbunden ist, mit sich bringt, werde ich in einem späteren Kapitel analysieren. Was der Begriff des „Terrorismus“ mit dem „Banditen“-Konflikt auf internationaler Ebene gemacht hat, schreibe ich morgen.

Quellen

  1. Youtubewww.youtube.com
    https://www.youtube.com/watch?v=f3ywVlS8zGM
  2. Ctc · Usma · Eductc.usma.edu
    https://ctc.usma.edu/wp-content/uploads/2022/01/CTC-SENTINEL-012022.pdf