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23.10.2019 — Nordamerika

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Aus der ersten Einwanderungswelle nach Amerika entstand zwischen 11.000ya und 10.800ya die Clovis-Kultur. In der damaligen Kaltzeit lebten die Menschen vor allem von der Jagd auf die Megafauna, namentlich Mammuts und Bisons. Sie gilt als die erste flächendeckende Kultur Nordamerikas, denn im Gegensatz zu ihren Vorgängern, den Paläo-Indianern weisen die Clovis eine einheitlichere Lebensweise und Technik auf. Kennzeichnend für die Clovis-Kultur, die in Amerika entstand sind die großen Projektilspitzen für Pfeile und Speere aus Feuerstein und Hornstein. Die Speerspitzen waren besonders groß, da die damalige Beute ebenso besonders groß war. Eine solche Spitze anzufertigen war eine aufwendige Arbeit, da sie nur mit vielen gezielten leichten Schlägen hergestellt werden konnten. Die Kanten waren nun so scharf, dass selbst die größten Tiere durch nur 1-2 Treffer verbluteten. Die Jäger mussten nicht einmal lebenswichtige Organe treffen, sondern nur den Körper an sich. Um diese Technik flächendeckend über ganz Nordamerika zu verbreiten brauchte es Kontakt zwischen Gemeinschaften.