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Nordamerika

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Nachrichten zu Nordamerika

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04.09.2026 — Welt / Israel / Palästina

Welt

UN-Staaten verabschieden von TOGO vorgeschlagene Resolution, wonach gängige Weltkarte mit der Mercator-Projektion nicht mehr angebracht ist, da sie geographische Größe von Gebieten in Äquator-Nähe kleiner verzerrt, wohingegen Pol-nahe Gebiete, wie Nordamerika, Europa und Nord-Asien unverhältnismäßig groß sind; USA geben einzige Gegenstimme; auf Grundlage der nicht bindenden Resolution können nun Karten in Schulbüchern, Atlanten und GPS-Systemen geändert werden.

12 Quellen

17.01.2026 — Uganda / Afrika / Asien

USA / Nordamerika

Präsident Trump droht mit Strafzöllen gegen Länder, die US-Kalaallit Nunaat (Grönland)-Politik nicht unterstützen; USA warnen Fluggesellschaften vor möglicherweise anstehenden militärischen Aktivitäten über MEXIKO und Mittelamerika (mit APA); US-Senat unterstützt militärische Befugnisse Trumps (von HMai).

15 Quellen

02.10.2025 — Marokko / Madagaskar / USA

Karibik

4 Karibische Gemeinschaft-Staaten Belize, Barbados, Dominica und St. Vincent und die Grenadinen führen Freizügigkeit ein, die ihren Bürgern Freiheit der Reise, des Wohnsitzes und des Arbeitsplatzes garantiert (von JClark); Staaten wollen so Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nach Nordamerika und Europa abdämmen (von NDuncan).

15 Quellen

10.04.2025 — USA / China / Ukraine

Panama

Migration durch gefährlichen Darién-Regenwald, der Süd- und Nordamerika voneinander trennt, ist laut Angaben der Regierung José Raúl Mulino um 98% gesunken, seitdem USA, Panama und KOLUMBIEN begonnen haben, Migrationsbekämpfung zu koordinieren.

13 Quellen

05.01.2025 — Österreich / Nordamerika / Haiti

Nordamerika

HONDURAS droht mit Ausweisung von US-Truppen, sollte Trump Drohung verwirklichen und Millionen Zentralamerikaner+ aus den USA abschieben (von ALodhi); MEXIKOs Regierung Claudia Sheinbaum stellt Plan vor, die Millionen in den USA lebenden Mexikaner+ vor den von Trump angedrohten Massenabschiebungen zu schützen; Plan enthält u.a. Notfall-App im Fall einer Abschiebung, 340 zusätzliche Rechtsberater für die mexikanischen Konsulate in den USA, eine Telefon-Hotline und eine Kampagne, um Mexikaner+ über ihre Rechte in den USA aufzuklären; Umgang mit Massenabschiebungen aus den USA soll zudem mit Honduras und GUATEMALA koordiniert werden (von KHempfing).

12 Quellen

29.12.2023 — Irak / Türkei / China

Nordamerika / Migration

US-Regierung Biden und MEXIKOs Regierung Andrés Manuel López Obrador einigen sich auf Offenhalten der Grenzbrücken und Bahnübergänge, nachdem USA einige Übergänge zur Migrationsbekämpfung geschlossen hatten; Einigung beinhaltet wohl auch Absprache über gemeinsames Vorgehen zu Regularisierung von Migration (von EHelmore); HONDURAS Regierung Xiomara Castro erleichtert Migration durch das Land mit pauschaler Erlaubnis für Migranten+, 10 Tage zur Durchquerung des Landes zu bekommen.

18 Quellen

01.11.2023 — Italien / USA / Panama

Meldung

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Aber diese Auseinandersetzung zwischen Legitimisten und Orleanisten war nur Teil eines größeren "Europäischen Konzerts", das 1815 zu spielen begonnen hatte und in dem zuletzt die preußische Pauke deutlich lauter geworden war. Deutschland als politisch definierter Raum bestand am 01. November 1873 noch nicht einmal 2 Jahre und es war ein Ergebnis des bereits erwähnten deutsch-französischen Kriegs 1870/71. Das DEUTSCHE REICH des protestantischen Preußens war darum bemüht, das katholische Frankreich außenpolitisch zu isolieren, auch aus Angst, Frankreich könne das frisch besetzte Elsass zurückhaben wollen. Kanzler Bismarck begann daher seine Bündnispolitik, u.a. mit dem neu gegründeten ITALIEN, das einen kolonialen Interessenkonflikt mit Frankreich um Nordafrika bemühte. Doch in den Nachrichten lässt sich nicht so sehr der Imperialkonflikt ablesen, sondern der ideologische Konflikt zwischen dem politischen Katholizismus (Ultramontanismus) Chambords und z.B. der Jesuiten, und den eher säkulär oder zumindest anti-katholischen Regierungen von Deutschland und Italien. Bismarcks Deutschland befand sich damals im sogenannten Kulturkampf gegen den Katholizismus, zu dem u.a. das anti-Jesuiten-Gesetz von 1872 gehörte. Die Jesuiten hatten im "Europäischen Konzert" eine politische Rolle eingenommen, da sie die absolutistischen Monarchien Frankreichs beeinflusst und z.B. auch in alten und neuen Kolonien, wie den USA oder Mexiko Fuß gefasst hatten. Einst der progressivste Glaubensorden waren sie im 19. Jahrhundert streng orthodox geworden und inzwischen stellen sie seit 2013 den Papst. In den Nachrichten lesen wir nun, dass die in Rom tätigen Jesuiten ihre offiziellen Niederlassungen verlassen, also sich dort möglicherweise unerwünscht gefühlt haben.

Aus diesem politischen Klima entstand 1870 übrigens die katholische Zentrumspartei, eine Vorgängerpartei der heutigen CDU, die in der Anfangszeit der Bundesrepublik Deutschland das religiös-politische Gegenstück zur eher evangelischen SPD wurde. Doch dazwischen vergingen über 75 Jahre, in denen sich das politische Klima von damals in noch ganz anderen Entwicklungen niederschlug, nämlich dem Ersten Weltkrieg.

Ein Blick in den "Rest der Welt" - so wird er zumindest behandelt - zeigt uns einen Imperialkrieg in PANAMA. Es sticht dabei besonders hervor, weil wir 1823 und 1903 mit den Nachrichten bereits in der Region waren und diese Nachricht ein passendes Zwischenstück zwischen beiden Jahren darstellt. 1823 wurde Panama, als Teil von Kolumbien, von Spanien unabhängig und im selben Jahr entwickelten die USA die Monroe-Doktrin, die "Amerika" für "(us-)amerikanisch" erklärte und 1903 stehen die USA kurz vor der militärischen Intervention, die Panama endgültig von Kolumbien lösen und in die totale militärische Herrschaft der USA über den geplanten Panamakanal begründen sollte. Von Interesse ist dabei die schmale Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika des Kanals, wofür es im 19. Jahrhundert aber noch nicht die technischen Möglichkeiten gab. Stattdessen hatten die USA in den 1850ern in Panama die 1. transkontinentale Eisenbahn Amerikas gebaut. Damals war das Schiff das schnellste und einfachste Transportmittel, wohingegen die meisten Landwege noch so beschwerlich und lang waren, wie im Mittelalter. Als 1848 in Kalifornien Gold gefunden wurde, bot es sich für die US-Amerikaner der Ost-Küste also an, nicht zu Fuß oder auf Karren den direkten Weg durch ganz Nordamerika bis zur Westküste einzuschlagen, sondern mit dem Schiff von der US-Ostküste an den Ort zu fahren, wo der Kontinent am schmalsten war, dort den Landweg einzuschlagen, und auf der anderen Seite das Schiff zur Westküste nach Kalifornien zu nehmen. Diese schmalste Stelle war Panama, wo die USA die Eisenbahn bauten und fortan als strategische Infrastruktur ansahen, die es unbedingt zu schützen galt, wie z.B. 1873. 1856 fand die 1. Militärintervention übrigens nach einem Streit um eine unbezahlte Wassermelonenscheibe statt - ein vorgeschobener Grund.

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