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Europa / Nordafrika / Westafrika

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Als Migrant gilt jemand, der länger als ein Jahr in einem Land lebt, das nicht sein Herkunftsland ist. Heute leben 10 Millionen afrikanische Migranten in Europa, davon 5,18 Millionen aus Nordafrika, 1,64 Millionen aus Westafrika, 1,47 Millionen aus Ostafrika und eine weitere Millionen aus Zentral- und Südafrika. Im Vergleich dazu leben in Europa 21 Millionen Migranten aus Asien, vor allem aus der Türkei, dem Mittleren Osten, China und Indien. Außerdem 5 Millionen aus Lateinamerika, wohingegen in Angloamerika 25 Millionen Migranten aus Lateinamerika stammen, sowie 16 Millionen aus Asien. Innerhalb der einzelnen Kontinente gibt es 21 Millionen intrakontinentale Migranten in Afrika, 42 Millionen in Europa und 65 Millionen in Asien. Die Zahl der afrikanischen Migranten nach Europa landet demnach nur auf dem 7. Platz und entspricht keiner "Migrationsflut".

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Polen / Ägypten / Nordafrika

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Die älteste Form der Haltbarmachung von Milch ist die Käseherstellung. Es ist zu vermuten, dass man mit Beginn der Domestizierung vor 12.000 Jahren große Mengen an Milch zu einfach herzustellendem Sauermilchkäse verarbeitete. In Gefäßen wurde die Milch in die Sonne oder über Feuer gestellt, wo sie zunächst sauer wurde und dann anfing zu gerinnen. Wenn der Käse nicht schimmelte, konnte man ihn essen. Bald entdeckte man, dass das Gerinnungsmittel Lab viel besser ohne die Molke zur Käseherstellung nützt. Zum ersten mal nutzte man auch die konservierenden und geschmacksverbessernden Edelschimmel. Der erste Nachweis der Käseherstellung mit einem Labsieb ist 7500 Jahre alt und stammt aus dem heutigen Polen. 500 Jahre später ist Käserei in Mesopotamien, im Schwarzmeerraum, in Kleinasien, Ägypten und Nordafrika bekannt. Kelten und Germanen übernahmen in der Eisenzeit das umfangreiche Handwerk der Käserei und bildeten damals die Grundlagen der heutigen Käsekultur in Europa. Auffallend ist bis heute, dass eine Korrelation zwischen Käse und Frieden besteht. Eine besonders ausgeprägte Käsekultur findet nämlich in Gebirgen statt, wo große Kriege meist nicht hinreichen. Der älteste Hartkäse der bisher entdeckt wurde ist 3200 Jahre alt und stammt aus dem Grab der obersten Verwalters der altägyptischen Hauptstadt Memphis. Der Käse war in den letzten Jahrtausenden vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt und eigentlich bis zur Unkenntlichkeit verändert.

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Iran / Welt / Indien

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Zur Entstehung der Landwirtschaft im Fruchtbaren Halbmond gehört auch die Domestikation von Tieren. Im heutigen Iran in den Zagros-Bergen wurden vor 10.000 Jahrem die ersten Ziegen und im türkischen Taurus-Gebirge die ersten Schafe domestiziert. 1000 Jahre später kamen Schweine hinzu. Vor 8500 Jahren folgte das Rind, das aus dem gefährlichen Auerochsen entstanden war und dessen schwierige Domestikation in der heutigen Welt auch noch erkennbar ist. Da das Rind ungemein stark war, verehrte man es in vielen Kulturen wie heute noch als heilige Kuh in Indien oder in den spanischen Stierkampfarenen. 6000ya wurde das Pferd in der Ukraine und 5500ya in Ägypten der Esel domestiziert, die der Feldwirtschaft als Düngelieferant und als Zugtiere voranhalfen. Mit der Domestikation des Kamels vor 3500 Jahrem (lange nach der Errichtung der Pyramiden von Gizeh) wurde erstmals das Nomaden-Leben wieder attraktiver, welches in Teilen der Welt bis heute anhält. Das Kamel wurde von Zentralasien bis Nordafrika ein beliebtes Haustier. Vom Vorderen Orient aus verbreitete sich die Landwirtschaft nach Asien, Europa und Afrika.