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Corneille Nangaa

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22.04.2025 — Demokratische Republik Kongo / Vatikan / Ukraine

Demokratische Republik Kongo

Ex-Präsident Joseph Kabila kehrt bei angekündigter Rückkehr in die Demokratische Republik Kongo nicht in Hauptstadt Kinshasa zurück, sondern in von Mouvement du 23-Mars-Miliz kontrollierte Großstadt Goma im Osten des Landes (mit AP); Regierung Félix Tshisekedi wirft Kabila Verbündung mit M23 vor und verbietet dessen PPRD-Partei; Kabila war 18 Jahre lang Präsident des Landes und in vergangenen 2 Jahren im Exil, nachdem er Machtkampf mit ehemaligem Verbündetem Tshisekedi verloren hatte; Kabilas Ex-Wahlkommissionschef Corneille Nangaa ist aktuell politischer Anführer der M23-Allianz (von SSchlindwein).

11 Quellen

24.02.2025 — Demokratische Republik Kongo / Südafrika / Simbabwe

Demokratische Republik Kongo

Mouvement du 23-Mars-Miliz erobert nach Millionenstadt Goma auch benachbarte Millionenstadt Bukavu und kontrolliert somit gesamten Kivu-See (SSchlindwein 15.2), wo Seeverkehr somit wieder aufgenommen wird (Xinhua 19.2); Todeszahlen durch Kämpfe rund um Goma übertreffen 5000 (19.2), während es rund um Bukavu angeblich kaum Widerstand gegen M23 gab ( 18.2), aber rund 150.000 Menschen in der Provinz Süd-Kivu vertrieben wurden (19.2); In von M23 eroberten Gebieten steigen Lebenshaltungskosten wegen Krieg und Entkoppelung von staatlichen Geldern, aber auch wegen Ende von USAID (PHamuli 12.2); Während kongolesisches Militärgericht Haftbefehl gegen politischen M23-Anführer Corneille Nangaa erlässt (6.2), der weiter direkte Verbindungen zu RUANDA dementiert (CPutsch 18.2), nimmt diplomatischer Druck auf Ruanda wegen seiner Unterstützung für die M23 etwas zu (22.2), wobei noch keine konkreten Maßnahmen gegen ruandische Regierung Paul Kagame ergriffen wurden, wie Sanktionen; Stattdessen fordern Staatenbunde Ostafrikanische Gemeinschaft und Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika, die beide in vergangenen Jahren in Krieg auf Seiten der kongolesischen Regierung Félix Tshisekedi gekämpft hatten, bei gemeinsamen Kongo-Gipfel Friedensverhandlungen, nicht aber den Abzug der M23 oder ruandischer Truppen aus den eroberten Gebieten rund um Kivu (DJohnson 9.2); Während SÜDAFRIKA verdeckt hunderte Truppen und Militärmaterial nach Lubumbashi in Süd-Demokratische Republik Kongo verlegt (12.2), zieht MALAWI seine Truppen im Rahmen der SADC-Mission aus Demokratische Republik Kongo ab (6.2); UGANDA verstärkt Präsenz in etwas nördlich der M23 liegenden Provinz Ituri im Kampf gegen islamistische ADF, die von Instabilität im Osten der Demokratischen Republik Kongo profitieren könnte (22.2), während sich Krieg auf ganzes Land auszubreiten droht (DJohnson 18.2), wobei zentrale Kriegsziele Ruandas bereits erreicht sind, wie die Schaffung einer Pufferzone zwischen Ruanda und der FDLR-Miliz, die aus Genozid-Milizen von 1994 hervorgegangen war (SSchlindwein 16.2), während es wohl kaum über Kontrolle der Mineralien geht; Analyse über Interessen der Kriegsführer ( KTiteca 15.2); Bericht aus Goma (BBlei CLeclerc 14.2); Lesenswerter Artikel über zwei Kriegsteilnehmer (SSchlindwein 21.2).

10 Quellen