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11.10.2019 — USA / Äthiopien / Somalia

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ngsgebiet gibt es zudem noch kugelförmige Felsformationen, durch die der Ort an Mytsik gewinnt. Von 5000ya sind alte Stoßzähne, Zähne, Kiefer und Knochen von Elefanten, nebst Werkzeug zum Schlachten bekannt. Ebenfalls vor 5000 Jahren wurde die Paula-Höhle von den San auf ihren nomadischen Reisen durch die Namib-Wüste genutzt. Die San leben teilweise bis heute wie vor 25.000 Jahren als Jäger und Sammler und haben die besondere Klick-Sprache entwickelt. Das Verbreitungsgebiet der San reichte in ferner Vergangenheit bis nach Äthiopien und Somalia. Sie wurden von Khoikhoi und Bantu verdrängt. Doch den Todesstoß erhielten sich durch die Europäer und die Umweltzerstörung. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass es bis 2050 keine traditionell lebenden San mehr geben wird. [5.10. 13:18] Nahuel: *Nicht vergessen!* Die Jōmon-Zeit ist in Japan 16.000ya bis 2300ya die längste Phase, die das Land bisher erlebt hat. Japan ist der letzte größere Ort der Alten Welt (Eurasien-Afrika) der vor 30.000 Jahren über Landbrücken von Nordostasien besiedelt wurde. Die Jäger und Sammler stammten aus Sibirien und weisen Verwandtschaften mit den nördlichen Ureinwohnern Nordamerikas und Sibiriens auf. Die heute lebenden Nachfahren der Jōmon, die Ainu weisen solch europäische Merkmale auf, dass Anthropologen lange Zeit glaubten, die japanischen Ureinwohner und die Europäer hätten einen gemeinsamen Vorfahren. Die Jōmon-Keramik von 13.000 v.Chr. ist die älteste der Welt und nach ihr ist die Kultur auch benannt (縄文 = Schnurmuster). Wie die europäische neolithische Schnurkeramik-Kultur vom 2800 bis 2200 v.Chr. verzierten die Jōmon ihre Töpfe mit Schnurabdrücken. Ab ca. 5000 v.Chr. bildeten sich in Japan immer größere Dörfer aus Bambus mit bis zu 300 Bewohnern. In der Zeit züchteten sie auch eine besondere Hunderasse, den Shiba-Hund, der als "Doge" seit 2013 ein Meme ist. Mit der nachfolgenden Yayoi-Periode ab 300 v.Chr. bis 300 n.Chr. kam es zu erstem wirklichen Ackerbau mit Kulturpflanzen. Damals entstand auch eine gänzlich neue Form der Töpferei. [6.10. 13:05] Nahuel: *Nicht vergessen!* Die Erstbesiedlung Amerikas ist zur Zeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Debatten und regelmäßig werden neue Funde geborgen, die eine weitere Einreisewelle zu beweisen scheinen. Relativ sicher ist, dass vor etwa 15.500 Jahren die ersten Menschen von Sibirien aus Alaska betraten. Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan fand man das menschliches Skelett Naia von 12.000ya. Ein 11.500 Jahre altes Skelett Luzia wurde in einer Höhle in Brasilien gefunden. Vor 9300 Jahren lebte der Kennewick-Mann im US-Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA. Keines dieser Skelette ist in seiner Verwandtschaft zu heutigen Völkern unumstritten. Luzia zum Beispiel, deren Schädel erhalten ist, hat laut der University of Manchester eindeutig eine afrikanische oder melanesische (süd-ost-pazifische) Physiognomie, also keine asiatische Vorfahren. Eine Besiedlung aus Polynesien oder Afrika mit Schiffen wäre also in geringem Maß durchaus möglich. Der Fund des Kennewick-Manns ermöglichte eine neue Sichtweise: Die Rekonstruktion des Gesichts zeigte Merkmale einer europäischen Verwandtschaft, oder einer Verwandtschaft mit den japanischen Ureinwohnern, den Ainu. Dass Amerika von Europa aus besiedelt wurde, war bereits zuvor eine Hypothese gewesen. Über den Nordeuropäischen Eisschild wäre in der Eiszeit über Grönland nordamerikanisches Festland erreichbar gewesen. Doch moderne Genomforschung widerlegt diese Theorie. Die meisten Menschen kamen also nachweislich über die damals Wasserfreie Beringstraße zwischen Sibirien und Alaska. Innerhalb von nur 200 Jahren besiedelten die Neuankömmlinge ganz Nordamerika und Mesoamerika (Mittelamerika). Eine zweite Einwanderungswelle, ebenfalls von Sibirien aus brachte die Vorfahren der heutigen Indianer in Kanada und mit der dritten Welle trafen die Vorfahren der heutigen Inuit ein. [7.10. 17:56] Nahuel: *Nicht vergessen!* In der Altsteinzeit lebten die Menschen in der Region des Nils noch nicht im Niltal selbst, dessen Fruchtbarkeit eine der ersten Hochkultu.