26.09.2026 — Mexiko / Äthiopien / Israel
In Kürze
Spanien behindert laut Marokko Rückkehr von Marokkanern+ aus Ceuta.
Spanien behindert laut Marokko Rückkehr von Marokkanern+ aus Ceuta.
EU stellen Spanien 115Mio€ Nothilfe für Rückführung illegal eingereister Migranten+, Grenzschutz, zusätzliches Grenzpersonal und Ausrüstung in Ceuta zu (mit APA); Spanische Geheimdienste hatten im Vorlauf des massenhaften Grenzübertritts im Juli davor gewarnt und stellen Verbindung zum zeitgleich stattfindenden "Thron"-Festival in Ehren des Königs von MAROKKO her (von IFernandez-Pontes).
Spanien unterstützt Ceuta mit zusätzlich 306Mio€.
Premierminister Pedro Sánchez beschuldigt "rechtsextreme Internationale" aus ISRAEL und RUSSLAND, Ansturm von rund 72.000 Menschen aus MAROKKO auf die spanische Exklave Ceuta befeuert zu haben; Sánchez will sich am Mittwoch ausführlich dazu positionieren (von RWandler); Marokko habe sich stattdessen laut Sánchez offen für Kooperation im Migrationsbereich gezeigt und könne nicht beschuldigt werden (von SJones).
Spanien bittet Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache um Hilfe in Ceuta.
Einwohner+ der Exklave Ceuta fordern gewaltsam Rückführung von Migranten+ nach Marokko und zünden Flüchtlingslager an (mit APA); Indes beschleunigt Regierung Pedro Sánchez Abschiebeverfahren aus Ceuta, um wieder Annäherung an EU-Migrationspolitik zu erreichen (von IFernández-Pontes); Marokkanischer Justizminister fordert die "Rückgabe besetzter Städte", also von Ceuta und Melilla, an Marokko (von AMacDonald).
Regierung Sánchez erlaubt 500 minderjährigen Migranten+ Übersiedlung von Exklave Ceuta auf spanisches Festland; sie waren Ende Juli als Teil der 70.000 Menschen nach Ceuta gekommen, die die Exklave größtenteils aber wieder verlassen haben (von SBurgen).
Premierminister Pedro Sánchez kritisiert "egoistische" EU-Partnerländer, die spanische Migrationspolitik und Schengenraum angreifen (von IFernandez-Pontes und EWax); Inzwischen wurden 49.000 seit Sonntag aus MAROKKO in die spanische Enklave Ceuta eingereiste Menschen wieder ausgewiesen (von JFrielinghaus) oder freiwillig ausgereist, da es in Ceuta keine ausreichende Lebensmittelversorgung und kein Weiterkommen nach Festland-Spanien gab (mit Reuters); EU hält Krisensitzung am Dienstag (von LOCarroll).
Binnen 24 Stunden haben rund 50.000 Menschen Grenze zwischen Marokko und spanischer Enklave Ceuta überschritten, teilweise schwimmend, wobei 57 Menschen gestorben sind; Präsident Pedro Sánchez wirft "Menschenschmuggelmafia" vor, Ansturm "produziert" zu haben, während marokkanische Grenzbeamte ihre Posten verlassen haben sollen; in Reaktion schließen Spanien und Marokko Abkommen, das Rückkehr aller Migranten+ seit Donnerstag nach Marokko vorsieht, was spanischem Verfassungsgerichtsurteil widersprechen würde (von MKeilberth); FRANKREICH verschärft Grenzkontrollen zu Spanien und ITALIEN führt Grenzkontrollen wieder ein.
9 Tote bei massenhaftem Grenzübertritt von rund 2000 Migranten+ an der Grenze zwischen Marokko und spanischer Enklave Ceuta in vergangenen 10 Tagen (mit Reuters und AP); Regionalregierung von Ceuta fordert Regierung Sánchez auf, Notstand auszurufen (mit AP); Spanien verlegt daraufhin 60 Soldaten+ nach Ceuta; ITALIEN erwägt, Schengen-Abkommen mit Spanien auszusetzen; Hintergrund ist spanisches Gerichtsurteil, das Behörden verbietet, nach Ceuta eingereiste Migranten+ sofort abzuschieben (mit APA).