20.01.2023 — Peru / Antigua und Barbuda / Bulgarien
Senegal
Oppositionsführer Ousmane Sonko wegen angeblicher Vergewaltigung angeklagt; Sonkos Festnahme wegen des Falls führte 2021 zu Ausschreitungen in Hauptstadt Dakar.
Oppositionsführer Ousmane Sonko wegen angeblicher Vergewaltigung angeklagt; Sonkos Festnahme wegen des Falls führte 2021 zu Ausschreitungen in Hauptstadt Dakar.
Regierungskritischer Journalist Dione in Gewahrsam genommen, da er sicherheitsgefährdende Informationen veröffentlicht habe; Dione hatte über mutmaßliche Polizeigewalt gegen Oppositionsführer Ousmane Sonko während seines Vergewaltigungsprozesses berichtet.
Oppositionsführer Ousmane Sonko plädiert im Verfahren wegen angeblicher Vergewaltigung unschuldig; sein Anwalt spricht von "staatlicher Verschwörung" gegen Sonko.
Sicherheitskräfte lösen Anti-Regierung-Kundgebung gewaltsam auf; Oppositionsführer Ousmane Sonko startet landesweite Tournee, um seine Kandidatur für die Präsidentschaftswahlen 2024 zu bewerben.
Handgemenge bei erster PaSitzung seit Parlamentswahlen, bei der Parlamentspräsident gewählt werden sollte; Starkes Bündnis des Oppositionsführers Ousmane Sonko stellte nach Streit um Wahlablauf keine Kandidaten+ auf.
Senegalesisches Militär besteht darauf, weiterhin an UN-Mission in Mali teilzunehmen, auch wenn senegalesischer Oppositionsführer Ousmane Sonko ankündigte, bei Präsidentschaftswahlen-Sieg die senegalesische Truppen aus UN-Mission zu lösen und direkt malischem Militär zu unterstellen.
Oppositionsführer Ousmane Sonko kündigt, wie erwartet, Kandidatur für Präsidentschaftswahlen 2024 an und ruft Frankreich, das Senegals "Blut saugen" würde, auf, sich nicht einzumischen; bisheriger Präsident Macky Sall ist Verbündeter FRs und darf laut aktueller Verfassung nicht erneut zu Präsidentschaftswahlen antreten, hat aber möglicherweise Macht im Parlament, Verfassung dahingehend zu ändern.
Oppositionsbündnis des Oppositionsführers Ousmane Sonko will nun doch trotz Unregelmäßigkeitsvorwürfen keinen Einspruch gegen Wahlergebnis einlegen, möglicherweise weil Opposition bei Wahlen wichtigen Sieg errang.
Präsident Macky Sall unterzeichnet geheimes Friedensabkommen mit Casamance-Separatisten der MFDC im Süden des Landes; Abkommen wurde durch derzeitigen Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft-Vorsitzenden Umaro Sissoco Embaló aus Guinea-Bissau vermittelt und soll seit 1982 anhaltenden Konflikt beenden; Konflikt war seit Ende 2021 mit senegalesischer Militäroperation in Casamance eskaliert; Interessanter Zeitpunkt für Abkommen, da Präsident Salls Partei bei Parlamentswahlen am Sonntag absolute Mehrheit im Parlament verlor und nur noch 2 Sitze mehr im Parlament hat als das Oppositionsbündnis des Oppositionsführers Ousmane Sonko, der seinerseits aus Casamance stammt.
Bei heutigen Parlamentswahlen dürfen Oppositionsführer Ousmane Sonko und Wade nicht gegen Partei des Präsidenten Macky Sall antreten; Opposition gewann Kommunalwahlen im Frühjahr und hätte gute Chancen, Sall im Parlament Mehrheit zu nehmen; Sall braucht möglicherweise Mehrheit, um Gesetz so zu ändern, bei Präsidentschaftswahlen 2024 erneut antreten zu können.