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Schweden

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Nachrichten zu Schweden

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26.03.2020 — Westafrika / Guinea / Gambia

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Nicht vergessen! Die erste maschinell geprägte britische Goldmünze, die als Währung in Umlauf war, war 1663 bis 1816 der Guinee. In heutige Währung umgerechnet beträgt der Wert eines Guinees einen Pfund. Das hängt auch damit zusammen, dass viele Guinees geprägt wurden und sie daher nicht rar sind. Wie Eingangs erwähnt, handelt es sich um eine Goldmünze. Die Briten hatten so viel Gold aus ihren Kolonien in Westafrika geraubt, dass der Wert ihrer Währung bis heute geschmälert bleibt. Nach der goldreichen Region Guinea, woher ein Großteil des Goldes stammt, ist der Guinee benannt. Die britischen Kolonien in Westafrika waren Gambia, Sierra Leone, Ghana und Nigeria. Auch den Portugiesen war der Goldreichtum Guineas sehr wohl bekannt, und sie nannten die Region um Ghana gleich "Costa Do Ouro", also Goldküste. Neben der Goldküste gab es die Pfefferküste, die Elfenbeinküste und die Sklavenküste. Die Goldküste war von allen doch am begehrtesten, da sie unmittelbaren Reichtum bedeutete und nicht wie von der Sklavenküste aus mit einer Atlantiküberquerung verbunden waren. Brandenburg, Dänemark, Großbritannien, die Niederlande, Portugal und Schweden hatten Kolonien an der Goldküste, dem heutigen Ghana. Letzten Endes war es von den Errungenschaften westlicher Zivilisation der Sklavenhandel, der einen nachhaltige Wirkung in Westafrika zeigte. Zwar hatte es schon zuvor Sklaverei unter den Kulturen Westafrikas gegeben, doch die war überwiegend human. Haushaltssklaven wurden wie in Griechenland und dem alten Rom eingesetzt. Darüberhinaus gab es Familiensklaven, die zur Bildung der Kinder und leichte Arbeit oder Unterhaltung gefangen gehalten wurden, und sogenannte Okra-Sklaven, die als Vertraute ihrer Herren durchaus auch Karriere machen konnten. Die Europäer fassten diese Varietät zusammen in: Arbeitssklaven.

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02.02.2020 — Afrika / Nordafrika / Schweden

Meldung

Nicht vergessen! Vor 5000 Jahren fand in Afrika die Bantu-Expansion statt. Die Ausbreitung der Bantu-Bevölkerung hat dazu geführt, dass die meisten Bewohner südlich der Sahara heute eine dunkelbraune bis fast schwarze Hautfarbe haben. Eine gemeinsame Etikettierung von so unterschiedlichen Völkern wie Zulus, Somalis und Ibus als "Schwarze" ignoriert die Fülle von Unterschieden, die zwischen ihnen bestehen. So wie "Weiße" die in Nordafrika leben, wie die heutigen Tunesier, anders aussehen als Schweden, sehen auch Ghanaer anders aus als Lesother, doch die Verwandtschaft zwischen ist bei beiden erkennbar. Weiße und Schwarze lebten von Ackerbau und Viehzucht. Pygmäen und Khoisan, die kein Bantu-Volk sind leben als Jäger und Sammler. Die Khoisan waren einst im gesamten Süden Afrikas verbreitet, wurden aber ab 5000 v.Chr. von den schwarzen Bantu-Völkern verdrängt, die aus Westafrika kamen. Diese Bevölkerungsbewegung war dadurch ausgelöst worden, dass die Grüne Sahara desertifizierte. Die Pygmäen wurden nicht überall verdrängt und so leben heute noch ca. 200.000 verstreut im gesamten mittleren Afrika.

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