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378 Nachrichten

16 Quellen

Indien / Kiribati / Peru

Ägypten

Ägypten und SÜDSUDAN haben geheimes Abkommen über Durchflussmenge der Nil-Zuflüsse unterzeichnet; Ägypten will so negative Folgen des äthiopischen Grand Ethiopian Renaissance Dam-Staudamms am Nil ausgleichen, indem Südsudan 5-7% weniger Wasser für sich entzieht; dafür notwendiger Kanalbau beeinträchtig wohl Flutbekämpfung in Südsudan, daher Proteste und Streit innerhalb der Regierung; südsudanesischer Wasserminister Manawa erst kürzlich in Ägypten verstorben (21.6).

13 Quellen

Sudan / Nigeria / Ukraine

Agrarwelt

Ägypten kauft große 815.000t-Weizenladung, mehrheitlich aus FR; bisherige Produzenten Ukraine und Russland haben wegen Krieg Lieferschwierigkeiten; Neues UK-Handelsabkommen mit Australien könnte laut UK-Opposition Einfuhr von australischen Agrarprodukten erlauben, die mit verbotenen Pestiziden behandelt wurden; LKW-Streik gegen hohe Treibstoffpreise in Argentinien hindert Getreideexport.

15 Quellen

Mosambik / Ruanda / Demokratische Republik Kongo

Ukraine

Ukraine&co: USA spenden Ukraine Waffen und Humanitäre Hilfe für 1Mrd$; USA wollen Übergangs-Getreidesilos in Polen und Ukraine bauen; Jordanien eröffnet 2 Siloanlagen mit 220.000t Kapazität; Israel soll über Ägypten Flüssiggas nach Europa exportieren.

16 Quellen

Japan / Türkei / Ruanda

Äthiopien

Äthiopien will Grand Ethiopian Renaissance Dam-Staudamm-Gespräche mit Ägypten und Sudan fortsetzen; Konflikt über Durchflussmenge des Nils.

10 Quellen

Demokratische Republik Kongo / Pakistan / Indien

Dänemark

Dänemark und Niederlande erhalten keine russischen Gaslieferungen mehr; Deutsche Importeure werden russischen Forderungen gerecht; Polen will Flüssiggaslieferungen aus Ägypten.

13 Quellen

Ungarn / Äthiopien / Israel

Ägypten

Ägypten erlaubt nun auch Import von minderwertigem Getreide; Getreide aus Cherson nach Russland verkauft.

4 Quellen

USA / Niger / Ägypten

Meldung

Zeitgleich zur Blockade des Öls aus dem Niger-Delta fand nämlich im Nahen Osten der Sechstagekrieg zwischen Ägypten, Syrien, Jordanien und Israel statt. Im Zuge dessen wurde der Suez-Kanal von Juni 1967 bis 1975 für europäische Lieferungen geschlossen. Weder die Öllieferungen aus den Golfstaaten, noch die aus Nigeria erreichten somit ab dem Sommer 1967 die Industrien in Europa und insbesondere in Großbritannien. Zu der Zeit dieser produktionstechnischen Notlage begann die britische Armee ihre Zusammenarbeit mit Nigeria, unter anderem bestehend aus der Lieferung von schwerem militärischen Gerät. Aus Anfang der 2000er vom britischen Nationalarchiv veröffentlichten Dokumenten analysierte der Historiker Chibukuike Uche, dass die wirtschaftlichen Interessen der britischen Erdölindustrie maßgeblich für die britische militärische Unterstützung der nigerianischen Armee gewesen seien.

1.2.1 Staatliche Hilfslieferungen an Nigeria und Biafra Während die USA und Großbritannien sich weigerten, Nigerias Luftwaffe auszustatten, verkaufte die Sowjetunion im Sommer 1967 23 Jagdflugzeuge des Typs MiG-17F an Nigeria. Ihr Interesse lag darin, Nigeria zu unterstützen, damit Nigeria zu einem strategischen Verbündeten der Sowjetunion in Afrika würde. Sowohl die Regierungen des angelsächsischen Raums, als auch die Regierung der Sowjetunion buhlten also um gut Beziehungen zu Nigeria. Niemand verkaufte Nigeria jedoch Napalm. Die sowjetischen MiGs wurden 1969 durch acht ausgemusterte MiG-17 Flugzeuge der Nationalen Volksarmee der DDR ergänzt. Sie wurden zunächst von Soldaten der ägyptischen Luftwaffe geflogen, kamen jedoch häufig nicht zum Einsatz. Der Einsatz ägyptischer Streitkräfte konnte den Eindruck eines Holocaust-ähnlichen Genozids gegen die Igbo verstärken. Der ägyptische Staatschef Gamal Abdel Nasser galt Vielen als „Hitler". Israel, das zeitgleich im Nahen Osten gegen Ägypten kämpfte, verkaufte ebenfalls zunächst schweres militärisches Gerät an Nigeria. Nachdem das Leid der Biafraner öffentlich und zeitgenössische Stimmen zum Holocaust-Vergleich laut wurden, änderte Israel seine Position. Der israelische Geheimdienst Mossad schmuggelte ab 1968 Waffen und Geld nach Biafra. Auch die Tschechoslowakei änderte während des Krieges seine Position und unterstütze zunächst Biafra, dann Nigeria mit Waffenlieferungen. Die Rolle Frankreichs war signifikant für den Kriegsverlauf. Frankreich stand auch nach der Entkolonialisierung Afrikas in den 1960ern in direkter Konkurrenz zu Großbritannien über den Machteinfluss. In Biafra vertrat Frankreich Interessen zur Sicherung der Bodenschatz-Schürfrechte und der Gummiplantagen für den Michelin-Konzern. Über Gabun und die Elfenbeinküste, die Biafra 1968 als Staat anerkannt hatten wurden ehemalige Handfeuerwaffen der Wehrmacht und der italienischen Armee aus dem Zweiten Weltkrieg von Frankreich nach Biafra geschmuggelt. Die Tschechoslowakei verkaufte im Zuge dessen eigene Waffen an Frankreich, die schließlich in Biafra zum Einsatz kamen. Der Waffenhandel verlief auch über die Kolonien des faschistischen Portugals vor der Küste Biafras. China solidarisierte sich mit Biafra in seinem „Kampf gegen anglo-amerikanischen Imperialismus und sowjetischen Revisionismus“. Über Tansania, mit seinem sozialistischen Präsidenten Julius Nyerere, der Biafra 1968 als Staat anerkannt hatte, lieferte China Waffen nach Biafra. Die Position der west-deutschen Regierung wird in späteren Kapiteln behandelt. Mit der UdSSR, den USA, Ägypten und Großbritannien auf der einen, China, Frankreich, dem Vatikan und Portugal auf der anderen Seite (, sowie Israel und der Tschechoslowakei auf beiden Seiten) sprengte der Biafra-Krieg die Ordnung des Kalten Krieges auf eine einzigartige Weise. Doch neben diesen staatlichen Akteuren spielte auch biafranische Propaganda eine wichtige Rolle. Sie beeinflusste die Wahrnehmung des Biafra-Krieges in der Zivilbevölkerung der „Ersten Welt“ zutiefst.

11 Quellen

Chile / Algerien / Russland

In Kürze

Italien will, neben aus Algerien (12.4), flüssiges Erdgas aus Ägypten importieren.

Kontext? Kontext! Abkürzungen.

0 Quellen

Türkei / Griechenland / Israel

Meldung

Im Jahr 2020 war über die internationalen Beziehungen der Türkei in den Nachrichten häufig zu lesen. Grund dafür war die Einmischung türkischer Politik in ausländische Konflikte, sowie direkte Konflikte mit seinen Nachbarn. 1. Der Konflikt mit Griechenland über Flüchtlinge und insbesondere die maritime Grenzziehung und Gasfelder. Hier auch Konflikte mit Israel und Zypern. 2. Die Unterstützung der UN-anerkannten Regierung in West-Libyen, während z.B. Ägypten, Russland, Vereinigte Arabische Emirate und FR eher Ost-Libyen unterstützten. 3. Die Invasion der syrischen Provinz Idlib und Kämpfe gegen von Russland unterstützten Truppen. 4. Die Bombardierung der# PKK im Irak. 5. Die Unterstützung Aserbaidschans gegen das von Russland unterstütze Armenien im Krieg um Bergkarabach. Frankreich und Russlands stellten für die Türkei also die größten geopolitischen Gegenspieler dar, wobei die Konkurrenz zu Russland beiden auch Vorteile brachte. Gleichzeitig beteuerte die türkische Regierung immer eine Nähe zur EU.

0 Quellen

USA / Türkei / Griechenland

Meldung

Hier die Berichterstattung über die Internationalen Beziehungen der Türkei in diesem Kanal. Für die roten Linie ein fiktives Beispiel: USA und FR (rote Linie) einigen sich, Türkei zu sanktionieren. Im Jahr 2021 gab es deutlich weniger Nachrichten zu den internationalen Beziehungen der Türkei. Die diplomatischen Beziehungen zu Griechenland, Armenien und Ägypten besserten sich, die zu Israel nicht. Der Krieg gegen die Kurdische Arbeiterpartei in Irak und Syrien ging weiter. Thema waren außerdem die afghanischen Flüchtlinge an der türkisch-iranischen Grenze. Das Verhältnis zum Iran war deswegen und wegen türkisch-aserbaidschanischer Militärübungen angespannt. Bei der Beziehung zu Deutschland ging es vor allem darum, dass Deutschland ein Interesse daran hatte, dass die Türkei so wenige Flüchtlinge wie möglich durchlässt. Das Verhältnis zu Frankreich und zu Russland entspannte sich. Im Horn von Afrika wurde die türkische Militärpräsenz in Somalia und Dschibuti erwähnt, sowie der Vermittlungsversuch zwischen dem Sudan und Äthiopien.

13 Quellen

Zentralafrikanische Republik / Tigray People’s Liberation Front / Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft

Internationaler Währungsfonds

Internationaler Währungsfonds kündigt Absicht an, Ägypten (11.3) angesichts der drohenden Ernährungskrise wegen der hohen Weizenpreise Kredit zu geben.

17 Quellen

Brasilien / China / USA

Meldung

Getreideexporte aus Russland und Ukraine werden laut USA um 12% sinken, was etwa 4% der globalen Handelsmenge ausmacht; Davon laut deutschem Institut besonders Nordafrika, sowie Ostafrika, aber auch Türkei (6.3), Bangladesch und Iran betroffen; UN warnt vor Ernährungskrise; In Ostafrika leiden bereits 13Mio Menschen unter Hunger; Ägypten verbietet Getreideexport; Lebensmittelausgaben in Jemen rationiert; Unruhen drohen in genannten Regionen.

13 Quellen

USA / Israel / Mauretanien

Meldung

Proteste in Albanien gegen steigende Energiepreise; Russland will weiter Energiehandel betreiben; Spanien will Mais-Import diversifizieren und dabei möglicherweise EU-Vorgaben missachten; Ägypten will eigenen Getreideanbau diversifizieren; Getreidepreise in USA steigen.