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82 Nachrichten

7 Quellen

Südostasien / Ukraine / Demokratische Republik Kongo

Südostasien

Asien-Pazifik-Gipfel APEC in THAILAND führt zu Fortschritten bei Umsetzung einer Asien-Pazifik-Freihandelszone; APEC übernimmt Gruppe der Zwanzig-Statement zur Verurteilung des russischen Kriegs in der Ukraine, da es von "meisten" APEC-Ländern unterstützt werde.

13 Quellen

Südostasien / Bahrain / Äthiopien

Südostasien

Ostasien-Gipfel in KAMBODSCHA endet angesichts der gegensätzlichen us-russischen Interessen ohne gemeinsame Erklärung; Vor allem Gespräche über Raketentests NORDKOREAS, Umgang mit Militärregierung in MYANMAR und UN-Getreideexportabkommen zwischen RUSSLAND und UKRAINE; Biden zudem in Gesprächen mit JAPAN und SÜDKOREA, um gestärkte Position CHINAS im Pazifik entgegenzuwirken; Russland kritisiert NATO, Konkurrenz-Staatenorganisationen zur Verband Südostasiatischer Nationen aufzubauen, wie das AUKUS-Militärbündnis; Daran angeschlossen Asien-Pazifik-Gipfel APEC in THAILAND, sowie nächste Woche Gruppe der Zwanzig-Gipfel in INDONESIEN; Biden nahm an APEC nicht teil, da er an Hochzeit seiner Enkelin teilnehmen wolle, was Thailand an Affront wahrnimmt.

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Oktober 2022

Meldung

Oktober 2022 Die Erwähnung der einzelnen Länder in diesem Monat Oktober 2022 war dem Erwähnungsverhältnis im September 2022 ähnlich. In Afrika können wir jedoch den Trend beobachten, dass mehr und mehr Nachrichten sich auf mehrere "Hotspot-Länder", wie Äthiopien, die Demokratische Republik Kongo oder Nigeria verschiebt und dieser Trend zunimmt. Dadurch gibt es weniger Berichterstattung über die anderen afrikanischen Länder, wie in diesem Monat besonders auffällig Niger und die Zentralafrikanische Republik, die bisher immer mindestens einmal im Monat erwähnt wurden. Die Krise in Haiti ist auf dieser Karte nur als ein kleiner roter Klecks in der Karibik zu sehen und ist in der selben Kategorie wie Russland, Äthiopien oder Deutschland. Die Berichterstattung über Südasien und West-Asien bleib auf hohem Niveau.

14 Quellen

Russland / Äthiopien / Eritrea

Nigeria / UN

Nigerianischer Präsident Muhammadu Buhari beklagt in Rede bei UN-Generalversammlung, dass Verwerfungen durch den Ukraine-Krieg Friedensfindung für andere Konflikte in Afrika, dem Nahen Osten und Asien erheblich erschwere.

14 Quellen

Kirgisistan / Tadschikistan / Asien

Asien / Usbekistan

Indischer Premierminister Modi ruft bei SCO-Treffen in Usbekistan Putin auf, Ukraine-Krieg zu beenden, während China weiter uneindeutig bleibt und somit Krieg billigt; Russisches Energieministerium verkündet Bau einer zweiten Gaspipeline nach China, die Export über Nord Stream 2 ersetzen soll; Türkei wird künftig 1/4 der russischen Gasimporte in Rubel zahlen; China, Usbekistan und Kirgisistan unterzeichnen Abkommen zum Bau eines gemeinsamen Schienennetzes, wodurch China auf dem Landweg nicht mehr über Russland nach Europa exportieren muss; Putin will Entwicklungsländern 300.000t Düngemittel schenken.

18 Quellen

Schweden / Russland / Ukraine

Asien

Chinesischer Präsident Xi trifft zu erstem Auslandsbesuch seit Corona in Usbekistan ein, wo Treffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit stattfindet, in die IRAN nun aufgenommen wird (20.9); dabei Treffen mit Putin und indischem Premierminister Modi erwartet; SCO wurde 2001 als Sicherheitsorganisation, z.B. im Kampf gegen radikalen Islamismus gegründet.

14 Quellen

Chile / Kenia / UK

Asien / Extremwetter

Pakistanische Behörden mussten wegen Monsun-Fluten Deiche des Manchar-Sees aufbrechen, wodurch 100.000 Menschen aus Wohnungen vertrieben wurden, aber dichter besiedelte Gebiete nicht betroffen wurden; insgesamt 33Mio Menschen von Fluten betroffen; Pakistanische Klimawandelminister ruft reiche Länder auf, für Flutschäden zu zahlen und fordert Reparationen für Länder des Globalen Südens; Südkorea bereitet sich auf schweren Taifun vor.

4 Quellen

China / Indonesien / Papua-Neuguinea

Neuseeland

NEUSEELAND und USA unterzeichnen Abkommen zur Kooperation im Weltall; 1/3 der Satteliten-Starts des größten neuseeländischen Weltallunternehmens geschieht im Auftrag des US-Militärs; zudem Gespräche über Kooperation im Asien-Pazifik-Raum im AUKUS-Format.

8 Quellen

China / USA / Senegal

Asien / Russland

Putin und Erdoğan treffen sich erneut in Sotschi zu Gesprächen zur Ukraine und Syrien, in das beide militärisch involviert sind (tN); Erste 4 Getreidelieferungen verlassen Ukraine; Russland fordert USA auf, Iran-Atomabkommen in Originalfassung zu unterzeichnen; USA war 2018 einseitig aus Abkommen ausgetreten und will ihm nun wieder beitreten.

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Juli 2022

Meldung

Juli 2022 Im Juli habe ich wieder einmal gezählt, wie oft die Länder in den Nachrichten in diesem Kanal erwähnt wurden. Zum ersten mal seit Januar 2022 stellte Europa, trotz des anhaltenden Ukraine-Kriegs mit 27,9% nicht die meisten Erwähnungen. An seine Stelle, steigt mit 32,5% Gesamtanteil Afrika. In den dortigen Ländern sind zwar keine singulären, großen Ereignisse geschehen, aber die Wahlen, die Krisen in der Demokratische Republik Kongo, Äthiopien und der Sahel-Zone summieren sich anscheinend auf. Botswana wird seit Februar 2022 nicht erwähnt. In Europa verlieren die unmittelbaren Nachbarländer der Ukraine immer mehr an Repräsentation, während nun eher ein Fokus auf den Balkan-Ländern Bosnien, Nordmazedonien und Bulgarien liegt. Neben Sri Lanka gab es in Asien die nennenswerten Auffälligkeit, dass die Berichterstattung über Südastasien weiter abnahm. Die Berichterstattung über Ozeanien nahm zu. Die USA sind erstmals nicht mehr in der höchsten Farbstufe vertreten.

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Ruanda / USA / Ungarn

Meldung

Präsident und Premierminister von USA, Indien, Japan und Australien beschließen auf Gipfel 50Mrd$-Investitionen in Infrastruktur in Asien und Ozeanien, um China entgegenzuwirken; USA würden, laut Biden Taiwan auch militärisch verteidigen und Biden begrüßt Aufrüstung Japans; Indischer Premierminister Modi spricht von Gipfel als "Macht für das Gute".

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April 2022

Meldung

April 2022 Die Nachrichtenverteilung hat sich in diesem Monat wieder "normalisiert": zu Asien, Afrika und Lateinamerika kommen wieder verhältnismäßig mehr Nachrichten, als im März. Mit insgesamt 917 Landeserwähnungen liegt die Zahl im April deutlich unter den 1132 im März. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass die Berichterstattung zum Ukraine-Krieg nachgelassen hat. So überschritt die Ukraine im April auch nicht die 8%-Marke, wie noch im März. Weitere Ausreißer sind in Südasien Pakistan und Sri Lanka, die auch die Liste der meisten Top-Meldungen anführen. Ostafrika bleibt eine transnational höchst aktive Region mit neuen Ansätzen zur Etablierung einer neuen gemeinsamen Sicherheitspolitik.

12 Quellen

Salomoneninseln / Total / Gruppe der Sieben

In Kürze

Gruppe der Sieben-Staaten wollen laut deutschem Wirtschaftsminister russische Energielieferungen nicht mit Rubel bezahlen; Russland will fortan Öl nicht mehr nach Europa, sondern nach Asien exportieren; Kasachstan distanziert sich von Russland; Spanien stellt 16Mrd€-Plan vor, um Wirtschaft und Haushalte von steigenden Energiekosten zu entlasten.

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Russland / Europa / Türkei

Meldung

Jahresendstatistik 2021 Ich habe mal wieder gezählt, wie oft die Länder und Staatenbunde in den Nachrichten in diesem Kanal vorgekommen sind. 2021 waren es 7354 Erwähnungen. Die + = — Zahlen zeigen an, wie sich die Zahl der Erwähnungen in Relation zu den anderen Ländern entwickelt hat. Russland ist Europa, die Türkei Asien, Ägypten Afrika, etc.

Im Vergleich zur Statistik vom letzten Jahr fällt auf: Die Erwähnungen waren 2021 zwischen Afrika, Europa und Asien deutlich gleichmäßiger verteilt als 2020. Auch in der Statistik zu den einzelnen Kontinenten fällt auf: Die Erwähnungen sind teilweise gleichmäßiger verteilt. Morgen kommt die Karte!

Falls ihr Fragen habt, oder gerne den Datensatz hättet: @Nahuek.

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Afrika / Asien / Europa

Meldung

Kontext? Kontext!

Die stichpunktartige Darstellung der Nachrichten in diesem Kanal lässt häufig Fragen offen. Daher hier ein Versuch, Texte aus diesem Kanal zu bestimmten Themen zu verlinken. Leider kann ich die meisten Texte von 2018 und 2019 nicht verlinken und ich habe auf eher informationsarme Texte verzichtet. Bitte achtet darauf, dass sich ein Thema auch über mehrere Textnachrichten erstrecken kann.

Afrika Asien/Ozeanien Europa Amerika Anderes.

Diese Listen werden fortlaufend ergänzt werden.

Falls ihr meine Arbeit finanziell unterstützen wollt, könnt ihr das gerne tun: Kontoinhaber: Nahuel von Gestern IBAN: DE98430609671173371000.

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Asien / Afghanistan / Armenien

Meldung

Die anderen Kontinente.

Asien Afghanistan 2020 (Taliban-Abkommen) Afghanistan 2020 (Neue Regierung) Afghanistan 2020 (Gefangenenaustausch) Afghanistan 2021 (NATO-Abzug) Afghanistan 2021 (Flucht und Wasser) Armenien 2020 (Krieg mit Aserbaidschan) Aserbaidschan 2020 (Krieg mit Armenien) Bangladesch 2023 (Krisenzeit) China 2020 (Einfluss in Ostasien, RCEP) China 2022 (Interesse in Demokratische Republik Kongo) China 2022 (Interesse in Afrika) Gaza 2021 (Eskalation Israel) Kiribati 2023 (Verfassungskrise) Indien 2020 (Protofaschismus, Bharatiya Janata Party) Indien 2023 (Rückblick 2022) Indopazifik 2023 (Halt so) Irak 2020 (Gesundheitssystem) Irak 2020 (Destabilisierung) Iran 2021 (Flucht, Wasser und Drogen) Iran 2021 (Saab) IS 2020 (Faschistischer Islamismus) Israel 2021 (Eskalation Gaza) Israel 2022 (Dan Gertler) Katar 2021 (Ende der Katar-Blockade) Kirgisistan 2020 (Revolutionsputsch) Kirgisistan 2021 (Wasser) Libanon 2020 (Explosion) Libanon 2021 (Staatskrise) Libanon 2021 (Staatszerfall) Myanmar 2020 (Parlamentswahlen) Myanmar 2021 (Militärputsch) Naher Osten 2020 (Überblick) Pakistan 2021 (Flucht) Pakistan 2023 (Rückblick 2022) Sri Lanka 2020 (Parlamentswahlen) Sri Lanka 2023 (Rückblick 2022) Salomoneninseln 2023 (China-Sicherheitsabkommen) Südpazifik 2023 (Rückblick 2022) Tadschikistan 2021 (Flucht und Wasser) Thailand 2020 (Proteste) Türkei 2020 (Hasankeyf) Türkei 2020 (Konflikt mit Griechenland) Türkei 2021 (Saab) Turkmenistan 2021 (Flucht und Wasser) Usbekistan 2021 (Flucht und Wasser) Zentralasien 2023 (Rückblick 2022) Karten Afghanistan 2021 (Kabul vs. Saigon) Vietnam 2021 (Kabul vs. Saigon) Zentralasien+Iran+Pakistan 2021 (Flucht) Zentralasien+Iran+Pakistan 2021 (Wasser).

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USA / Cabo Delgado / Afrika

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Schon letztes Jahr wandte die Mosambikanische Armee Folter und möglicherweise außergerichtliche Exekutionen an, beging also eindeutige Rechtsverstöße (10.9). Und in diesem Moment hält sie außerhalb der Stadt Palma (04/21) rund 20.000 Zivilistinnen und Zivilisten fest, die von der Rebellion vertrieben wurden (7.5). Die Armee verweigert den Menschen die Rückkehr in ihr Zuhause und sie verweigert ihnen humanitäre Hilfe, wahrscheinlich weil sie glaubt, dass sich einige ASWJ-Rebellen unter die Vertriebenen gemischt haben. So will das Militär wohl unter anderem verhindern, dass sich die Rebellen nach dem Ende des Ramadans nächste Wochen sammeln und neue Angriffe planen können. Ein Indiz dafür, dass Cabo Delgado auch echte Besserung erfahren könnte ist die Ankündigung der mosambikanischen Regierung, eine Milliarde Dollar in ihre Entwicklung zu investieren. Ein Schritt, der schon vor 10 Jahren gemacht werden musste, aber durch die Entdeckung der Erdgasvorkommen verzögert wurde (04/21). Zudem bleibt fraglich, ob dieses Geld wirklich ausgezahlt wird, und wo es ankommt.

So rüstet sich also die eine Seite für den Krieg in Cabo Delgado. Und was machen die Islamisten? Wie finanzieren sie ihre Rebellion? Ende April veröffentlichte die „Global Initiative Against Transnational Organized Crime“ aus Genf eine Studie über Schwarzmärkte mit illegalen Waren im südöstlichen Afrika, wo Mosambik liegt. Im Fokus sind dabei die kenianische Küstenstadt Mombasa, die tansanischen Küstenstädte Dar es Salaam und Sansibar, sowie die mosambikanischen Küstenstädte Mocímboia da Praia und Pemba. Die fünf Städte sind die größten Umschlagplätze für den illegalen internationalen Handel. Die Studie beleuchtete den Handel mit Rauschmitteln, Gold, Wildtieren und Menschen. Dabei offenbarten sich folgende grobe Handelswege: Gold und Wildtiere werden aus Zentralafrika nach Asien gehandelt, Kokain von Brasilien und Heroin von Pakistan nach Ostafrika, sowie Menschen von Äthiopien und Somalia nach Südafrika. Der Handel ist sehr lukrativ, aber er ist in den Händen lokaler Eliten, die meistens von den Regierungen geduldet werden. So auch in der Hafenstadt Mocímboia da Praia in Cabo Delgado. Als die Stadt 2020 von der islamistischen Rebellion erobert und seitdem besetzt gehalten wird, haben internationale Beobachterinnen und Beobachter befürchtet, dass die Rebellion von den Schwarzmärkten profitieren könnte. Die Studie der Global Initiative zeigt was anderes: Der Handel mit Rubinen, Menschen und Heroin, der über Mocíboia da Praia ging, hat sich im letzten Jahr vollkommen nach Süden verlagert. Nämlich nach Pemba, der Hauptstadt Cabo Delgados, die von der Rebellion bisher verschont wurde. Dort halten weiterhin die lokalen Eliten mit Verbindungen in die Regierungen und Behörden die Fäden in ihren Händen. Die Islamisten finanzieren sich also womöglich aus anderer Quelle. Oder aber, und diese Möglichkeit halte ich für am wahrscheinlichsten, die Rebellion finanziert sich überhaupt nicht ausreichend für den Kampf, den sie führen will. Das würde bedeuten, dass Mosambik und die USA mit ihrer Einschätzung, die ASWJ-Rebellion sei eine terroristische Vereinigung, die vom IS kontrolliert wird, noch weiter daneben liegen würde. Aber das Verhalten der Rebellen spricht dafür, dass das überwiegend unterhungerte Fußsoldaten sind! Als sie Ende März die Stadt Palma eroberten, plünderten sie nur gezielt Lebensmittellager und Banken. Ein IS-Aufstand mit dem gesamten terroristischen Netzwerk, das die ASWJ laut USA angeblich im Rücken haben soll, hätte das viel wertvollere Ziel nahe Palmas angegriffen: Die Erdgasförderanlage des französischen Energiekonzerns Total. Aber scheinbar waren diese Anlagen für die Rebellion nicht von Interesse, oder schlicht zu gut gesichert. Dass die Rebellen also vor allem Lebensmittel und Geld erbeutet haben, sich aber nicht einmal in Richtung der Förderanlage mit ihrer Security und den Zäunen heranwagten, sind Indizien dafür, dass die Rebellengruppe ziemlich mittellos sein könnte.