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Muhammadu Buhari

51Nachrichten

Nachrichten zu Muhammadu Buhari

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14.12.2024 — Südkorea / Westasien / Nigeria

Nigeria

Seit Juli haben 130.000 Kämpfer+ der Boko Haram ihre Waffen niedergelegt, woraufhin ihnen ihre Rehabilitation garantiert wurde; meiste Kämpfer+ gaben an, aus ökonomischen Gründen der islamistischen Miliz beigetreten zu sein (mit APA), weshalb militärisches Vorgehen gegen Boko Haram mit sozio-ökonomischer Entwicklungspolitik seitens der Regierung Muhammadu Buhari einhergegangen sei (von EAgha); Zeitgleich wirft Amnesty International den Behörden und dem Militär vor, dass seit Beginn des Boko-Haram-Konflikts rund 10.000 Zivilisten+ in Haft verstorben seien (von HKMatazu); Boko Haram in NIGER weiter aktiv.

20 Quellen

28.02.2023 — Nigeria / Somalia / Mali

Nigeria

2 wichtigste Oppositionskandidaten Atiku Abubakar und Peter Obi fordern Neuwahlen wegen angeblich "massiver Manipulation" durch APC-Partei des Präsidenten Muhammadu Buhari und Kandidaten Bola Ahmed Tinubu; APC soll Weiterleitung der Wahlergebnisse an Wahlkommission behindert und manipuliert haben; Keiner der 3 Kandidaten wird wohl nötige 25% der Stimmen bekommen, sodass bis Ende März Stichwahl stattfinden könnte.

6 Quellen

24.02.2023 — Russland / Welt / Dschibuti

Nigeria

Bei morgigen Präsidentschaftswahlen werden 3,3 Millionen intern Vertriebene erstmals uneingeschränkt wählen können; Für Wahlergebnis könnte Wahlverhalten in nördlicher Metropole Kano ausschlaggebend sein, wo APC-Partei verlieren könnte, nachdem Präsident Muhammadu Buhari erstmals seit 2003 nicht mehr antritt; Landgrenzen sollen währen Wahltag geschlossen werden; Abgeordneter der PDP-Partei des Kandidaten Atiku Abubakar kurz vor Wahltag mit illegaler Summe von 500.000$ in bar festgenommen.

15 Quellen

16.02.2023 — Nigeria / Äthiopien / Zentralafrikanische Republik

Nigeria

Vor den Präsidentschaftswahlen nächste Woche liegt Außenseiter-Kandidat der Labour-Partei Peter Obi in Umfragen vor Kandidaten Bola Ahmed Tinubu der aktuellen Regierungspartei des Präsidenten Muhammadu Buhari APC und vor Atiku Abubakar der größten Oppositionspartei PDP, wobei etwa die Hälfte der Befragten noch unentschieden ist; Obi verspricht, Nigeria zu industrialisieren, ist mit 61 Jahren jüngster Kandidat und tritt als Christ mit muslimischem Vizepräsidentenkanididat an, während Tinubu mit muslimisch-muslimischer Kandidatur Stimmen in christlich geprägten Regionen des Südens Stimmen verlieren könnte; Obi könnte jedoch noch Rückschläge erleiden, nachdem einige Verbündete im muslimisch geprägten Norden, wo Wahlbeteiligung besonders hoch ist, Unterstützung entziehen; Spaltung zwischen Christen+ und Moslems+, sowie zwischen ethnischen Gruppen ist politisch von Bedeutung, da sie seit Jahrzehnten von Politikern+ genutzt wird, um populistische Macht aufzubauen; Ausschreitungen und Straßenblockaden in Südwesten des Landes, da neue Naira-Banknoten noch immer nicht ausgestellt werden können und alte Geldscheine am 10. April Wert verlieren werden.

15 Quellen

24.01.2023 — Kamerun / Kanada / Kuwait

Nigeria

Präsident Muhammadu Buhari weiht Tiefseehafen von Lagos mit Versprechen ein, große Infrastrukturmaßnahmen werden der Wirtschaft des Landes helfen; viele Häfen aus britischer Kolonialzeit sind in letzten Jahrzehnten nicht mehr funktionabel.

4 Quellen

30.12.2022 — Äthiopien / Eritrea / China

Nigeria

3 Tote bei Anschlag auf Palast des Königs von Ebiraland in Bundesland Kogi, den Präsident Muhammadu Buhari heute besuchen sollte; zuvor Streit, da König von Ebiraland nicht in neuen Palast umziehen wollte, den Gouverneur von Kogi ihm hatte bauen lassen.

12 Quellen

22.11.2022 — Syrien / Türkei / Brasilien

Nigeria

Präsident Muhammadu Buhari verkündet Fund großer Erdöl- und Gasvorkommen in nördlichen Bundesstaaten Gombe und Bauchi.

6 Quellen

16.11.2022 — Polen / Ukraine / Iran

Nigeria

Regierungspartei APC beginnt Wahlkampf für Präsidentschaftswahlen im Februar 2023, bei denen Bola Ahmed Tinubu als PKandidat gegen Atiku Abubakar von der PDP und Peter Obi von der Arbeiterpartei antritt; Muhammadu Buhari unterstützt Tinubu; Tinubu und Abubakar haben im Vorfeld der Wahlen bereits Rhetorik über ethnische und religiöse Konflikte genutzt und es besteht Gefahr, dass dies interkommunale Konflikte und Konflikte rund um Wahlkampfveranstaltungen verschärfen könnte.

15 Quellen

12.10.2022

Meldung

2. Bereits Ende August ging der „Banditen“-Anführer Kachalla Bello Turji ein Waffenstillstandsabkommen mit der Regionalregierung des nigerianischen Bundesstaates Zamfara ein, in dem er sich verpflichtete, Angriffe und Entführungen zu beenden. Kurzfristig gibt es viele Profiteure des Abkommens: Die Zivilisten in den von Turji-“Banditen“ betroffenen Gebieten werden nicht mehr terrorisiert. Die angebliche „Niederlegung von Waffen“, die gefordert worden war, fand hingegen nur eingeschränkt statt: Laut dem zamfarischen Vize-Gouverneur Nasiha, ist „Turji now killing unrepentant bandits who unleashed terror“. Der Verdacht liegt nahe, dass dieses Abkommen mittelfristig vor allem Turji nützen könnte, der nun als Alliierter der Regionalregierung und mit ihrer indirekten Unterstützung im Machtkampf mit anderen „Banditen“-Anführern aufsteigen könnte. Langfristig könnte das dazu führen, dass Turji mächtiger wird, sich wieder von dem Waffenstillstandsabkommen mit Zamfara löst, mehr Eingeständnisse der Bundesregierung einfordert und seine Macht wieder mit Massakern und Entführungen zum Ausdruck bringen wird. Das fürchtete wohl auch die zamfarische Regierung und forderte Ende August die endgültige Niederlegung der Waffen, was nicht geschah. Und schon im September flog die nigerianische Luftwaffe wieder Angriffe auf das von Turji bewohnte Camp in Zamfara während einer Hochzeitszeremonie. Nasiha, der die Verhandlungen mit Turji geführt hatte, äußerte sich zu der Bombardierung nicht, aber es kann vermutet werden, dass die zamfarische Regierung nicht gänzlich mit dem Operation der nigerianischen Luftwaffe, deren Oberbefehlshaber Präsident Muhammadu Buhari ist, einverstanden war. Zwischen der Bundesregierung unter Präsident Buhari und der Regionalregierung unter Gouverneur Matawalle gibt es seit Beginn der Eskalation des „Banditen“-Konflikts 2020 Differenzen, wie dieser Konflikt am besten gelöst werden kann: Während die Bundesregierung Angst vor einer Querfront zwischen Boko Haram und „Banditen“ schürt und die „Banditen“ als Teil eines „terroristischen Netzwerkes“ darstellt, um daraus Legitimation für militärische Operationen zu schöpfen (Muhammadu Buhari ordnete Anfang September 2022 der Armee an, „to move against bandits and terrorists, stressing that they must be smoked out [...] by the end of the year“), verfolgt die Bundesregierung in Zamfara eher den Weg der Friedensverhandlungen auf der einen Seite und juristischen Spezialeinsätzen gegen die „Banditen“-Finanzierung und Waffenhandel auf der anderen. Dieser Ansatz hat auch innerhalb Zamfaras nicht nur Freunde. Ein Ex-Polizeichef forderte Ende September die Festnahme des Vize-Gouverneurs Nasiha wegen dessen angeblicher Rechtfertigung des „Banditentums“. Die Bombardierung des quasi-Alliierten Turji passt nicht in den Konfliktlösungsansatz der Regionalregierung von Zamfara. Es ist noch nicht ersichtlich, inwiefern die Bombardierung des Turji-Lagers auch einen Vertrauensbruch zwischen Turji und der Regionalregierung von Zamfara darstellt. Das gegenseitige Vertrauen wäre entscheidend, um den Waffenstillstand aufrechtzuerhalten.

6 Quellen