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7 Quellen

USA / Naher Osten / Bangladesch

Bangladesch

Internationaler Währungsfonds gewährt Regierung Sheikh Hasina 4,7Mrd$-Kredit, teilweise aus Fonds für Unterstützung von Schwellenländer.

12 Quellen

Welt / Äthiopien / Demokratische Republik Kongo

In Kürze

Erneute Oppositionsproteste gegen Premierminister Sheikh Hasina in Bangladesch.

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Bangladesch / Ukraine / Sri Lanka

Meldung

Über Bangladesch findet in diesem Kanal insgesamt eher wenig Berichterstattung statt. 2022 gewährte jedoch einen Einblick in das Land, leider wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu politischen Protesten führte. In Bangladesch kamen in diesem Jahr die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise mit den Folgen des Ukraine-Krieges zusammen: Hohe Energiepreise und schrumpfende Nachfrage trafen die wichtige Textilindustrie, eine der Haupteinnahmequellen für US-Dollars, die Bangladesch braucht, um Schulden und Importe zu bezahlen. Im August, kurz nach den großen Protesten in Sri Lanka, brodelte es auch in Bangladesch heftig, als die Regierung die Treibstoffpreise um 52% anhob. Außerdem drohte eine Ernährungskrise, da der größte Weizenimporteur, Indien, seinen Export wegen des Ukraine-Krieges stoppte. Es kam jedoch noch nicht zu derart großen Protesten und die Regierung beantragte einen neuen Internationaler Währungsfonds-Kredit. Im September und Oktober waren die Rohingya, die 2017 von Myanmar nach Bangladesch vertrieben worden waren, ein wichtiges Thema in Bangladesch: Einerseits, weil ihre Flüchtlingslager von Seiten Myanmars beschossen wurden, aber auch, weil die Regierung Sheikh Hasina sich zunehmend dagegen wehrt, dass die Rohingya dauerhaft Schutz in Bangladesch bekommen. Das liegt wohl nicht nur an populistischem Gehabe gegen eine Minderheit, sondern auch daran, dass der Staat insgesamt ein Finanzierungsproblem hat und Unterstützung benötigt. Im Dezember fanden schließlich die großen Proteste des Jahres 2022 statt, die von Oppositionsparteien angeführt wurden, aber zumindest innerhalb der letzten 2 Wochen ebbten sie abrupt ab.

Neben den genannten Ländern erlebten auch die südasiatischen Länder Nepal und Bhutan ähnliche Staatsfinanzierungskrisen: Nepal, dessen Wirtschaft maßgeblich von der Finanzierung durch Wanderarbeiter+ in arabischen Ländern abhängt, rief im April diese Wanderarbeiter+ auf, die Beiträge für ihre Familien in ausländischen Währungen zu überweisen, da der nepalesischen Zentralbank diese ausländische Währungen fehlte, um Schulden zurückzuzahlen, oder ausländische Importe zu bezahlen; und Bhutans Auslandsreserven schrumpften von 1,3 Milliarden Dollar auf 820 Millionen, woraufhin die Regierung den Import einiger Produkte einschränkte.

Indien überholte 2022 Großbritannien als fünft-wirtschaftsstärkstes Land der Welt, doch die Armut in dem Land, und auch der Hunger nimmt immer mehr zu. An der Regierung war weiterhin der hindu-nationalistische Premierminister Narendra Modi, der der Hindutva-Ideologie folgt und entlang dieser Hassrede, Gewalt und Diskriminierung gegen die größte muslimische Minderheit der Welt ausübt. In den muslimische geprägten Nachbarländern Indiens gab es dagegen Proteste. Die Folgen dieser Ideologie, sowie die Entwicklung der Parteienlandschaft bei Regionalwahlen, führten zu einer gleichbleibend hohen Berichterstattung über Indien. Übertroffen wurde sie jedoch im Juni von der Berichterstattung über die Proteste gegen die Agnipath-Militärreform, durch die zahlreichen Berufssoldaten und Berufssoldaten-Familien die Lebensgrundlage entzogen würde. Im Dezember kam es zu erneuten Scharmützeln an der umstrittenen Grenze zu China. Außenpolitisch fiel Indien besonders auf, als es seinen Weizenexport im Mai wegen des Ukraine-Kriegs und seinen Reisexport im September wegen einer klimawandel-verstärkten Dürre und des Monsuns stark einschränkte.

18 Quellen

Peru / Brasilien / Bangladesch

Bangladesch

Anführer der islamistischen BJI-Partei Rahman festgenommen, nachdem BJI ankündigte, an anti-Regierung gegen Präsident Sheikh Hasina teilzunehmen; gesamter BJI-Vorstand war seit Machtübernahme Hasinas wegen Kriegsverbrechen hingerichtet worden; weitere Proteste geplant.

14 Quellen

Kosovo / Serbien / Bangladesch

Bangladesch

Mehrere zehntausend national-konservative Oppositionsanhänger+ demonstrieren nach gestrigen Festnahmen von 2 Oppositionsführern und der Stürmung der BNP-Parteizentrale durch die Polizei gegen Premierminister Sheikh Hasina und fordern Neuwahlen; BNP fordert, dass nächste Wahlen von Interimsregierung organisiert werden, nachdem Regierung Hasina bei letzten 2 Wahlen Wahlfälschung vorgeworfen worden war; Hasina hatte 2011 Möglichkeit einer Interimsregierung zur Wahl abgeschafft, nachdem Oberstes Gericht es als verfassungswidrig anerkannt hatte; BNP-Anführer Rahman lebt seit 2008 in London; 15 "westliche" Botschaften rufen gemeinsam zu Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und faire Wahlen auf.

9 Quellen

Bangladesch / Peru / EU

Bangladesch

7 Tote, 6000 Festnahmen und 2 Festnahmen hochrangiger Oppositionsführer der BNP bei Protesten gegen Premierminister Sheikh Hasina, der Korruption, Menschenrechtsvergehen und hohe Treibstoffpreise vorgeworfen werden; Bangladesch befindet sich derzeit in zunehmender Wirtschafts- und Finanzkrise durch globalen Energie- und Lebensmittelpreisanstieg.

15 Quellen

Welt / Russland / Israel

Bangladesch

Premierminister Sheikh Hasina warnt, dass Rohingya-Flüchtlingskrise in ihrem Land zu "Instabilität und Unsicherheit in der Region und darüber hinaus" führen könnte, wenn Internationale Gemeinschaft "sichere, freiwillige und nachhaltige Rückkehr der Rohingya nach Myanmar" nicht durchsetze.

16 Quellen

Armenien / Aserbaidschan / Äthiopien

Bangladesch / Myanmar

Premierminister Sheikh Hasina spricht sich erstmals öffentlich dafür aus, dass myanmarische Rohingya-Flüchtlinge Land verlassen sollten, da sie Sicherheit, Stabilität und Wirtschaft gefährdeten; Bangladesch befindet sich derzeit in Wirtschaftskrise, die sich in den nächsten Monaten akut zu verschlechtern droht; Myanmar hatte muslimische Minderheit der Rohingya 1983 Staatsbürgerschaft entzogen und sie 2017 vertrieben.