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Front pour l’alternance et la concorde au Tchad

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Nachrichten zu Front pour l’alternance et la concorde au Tchad

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15.07.2022 — Sri Lanka / Westasien / USA

Tschad

Militärregierung des Präsidenten Mahamat Idriss Déby Itno Jr. will Ende August Nationalen Versöhnungsdialog starten; Präsident Déby sr. war 2021 bei Front pour l’alternance et la concorde au Tchad-Rebellion getötet worden.

13 Quellen

02.05.2022 — Japan / Mexiko / Kenia

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Übergangsregierung des Tschad verschiebt Dialog mit Front pour l’alternance et la concorde au Tchad-Rebellion (13.3) erneut, da Uneinigkeit über Wahlablauf, Militär und Verfassung besteht; Militärbündnis MNJTF tötet 20 "Terroristen" in Tschad-See-Region.

8 Quellen

13.03.2022 — Russland / Türkei

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Tschadische Regierung unter Mahamat Idriss Déby Itno Jr beginnt Friedensgespräche mit 44 Rebellengruppen in Katar; zuvor Forderungen nach Generalamnestie; 1 Gruppe unterbricht Gespräche; Front pour l’alternance et la concorde au Tchad-Rebellion stürzte 2021 beinahe Regierung und tötete Präsident Déby (04/21).

9 Quellen

25.09.2021 — USA / Mali / Pakistan

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Militärführer im Tschad ernennen nach Ermordung des Präsidenten durch Front pour l’alternance et la concorde au Tchad-Rebellion (04/21) erstmals ÜbergangsPa; Parlamentswahlen 2022?

12 Quellen

22.09.2021 — China / Kenia / Argentinien

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Ost-libysche Armee unter General Haftar greift tschadische Front pour l’alternance et la concorde au Tchad-Miliz (04/21) im Süden Libyens an; Khalifa Haftar will angeblich bei Präsidentschaftswahlen im Dezember kandidieren und tritt dafür vorerst von militärischen Posten zurück.

12 Quellen

03.05.2021 — Libyen / Angola / Tschad

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Am Tag der Wahl stürmte also die Rebellen-Miliz Front pour l’alternance et la concorde au Tchad von Libyen kommend einige tschadische Grenzposten (13.10). Die FACT ist das Relikt eines Aufstandes von 2008, bei dem die UFDD-Rebellen bis vor den Präsidentenpalast vordringen konnten, aber von französischen Truppen zurückgedrängt wurden. Zunächst leugnete Déby die Unruhen im Norden, doch schon bald berichteten auch die internationalen Medien. Eine Woche nach dem Beginn des Rebellenaufstandes erreichten einige Rebellengruppen die Hauptstadt N‘Djamena in der südlichen Hälfte des Landes. Die Gefahr wurde noch immer nicht offiziell formuliert, aber die US-Botschaft zog sicherheitshalber ihre Mitarbeiter+ ab (18.4). Über die folgenden Tage ist nicht viel bekannt. Die Regierung verkündete, 300 FACT-Rebellen getötet und den Aufstand beendet zu haben (19.4). Doch nur einen Tag später, als Déby offiziell zum Wahlsieger erklärt worden war, wurde er wahrscheinlich von Rebellen getötet (20.4). Er war zu einem nicht unüblichen Besuch auf einer Militärbasis im Norden des Landes und wollte am Folgetag weiter zu einem Staatstreffen in Angola weiterfliegen (21.4). Umgehend wurde ein Militärrat eingesetzt, der übergangsweise die Politik des Landes bestimmen sollten. Zu ihrem Vorsitzenden wurde der Sohn des verstorbenen Präsidenten Mahamat Idriss Déby Itno jr (21.4), wobei das unter den Militärs umstritten ist (22.4). Gerüchte, nach denen Déby sr. von Militär aus den eigenen Reihen getötet wurden, bestätigten sich nicht. Wie seinem Vater, sicherte die französische Botschaft auch Déby jr. ihre Unterstützung zu.

Die FACT-Rebellion hatte zwar einen entscheidenden Sieg errungen, doch sie war zu schwach, um auch die Militärregierung zu stürzen. Daher ging sie zum Schein auf die Idee von Waffenstillstandsverhandlungen ein (24.4), die die Militärregierung jedoch am Folgetag beendete, da sich die FACT inzwischen mit anderen Rebellionen des Landes verbündet hatte (26.4).

Die Zivilbevölkerung hat bisher wohl vergleichsweise wenig von den Unruhen mitbekommen. In der Hauptstadt wurden Stimmen für und gegen die Militärregierung laut. Die Stimmen gegen die Militärregierung wurden niedergeschossen (27.4). Wie auch immer die Tschad-Krise weiter verlaufen wird, sie wird einen wachsenden Einfluss auf das Leben der tschadischen Bevölkerung und auf die Sicherheitslage der gesamten Region haben. Im Anbetracht der wiederaufflammenden Konflikte in Burkina Faso (30.4) und Nigeria (29.4) ist ein instabiler Staat Tschad sicherlich auch kein gutes Zeichen. Der Sturz Débys wird auch möglicherweise einen Effekt in der benachbarten Zentralafrikanische Republik zeigen, wo er angeblich die Rebellenkoalition Coalition des Patriotes pour le Changement unterstützt hatte (2.2). Der Konflikt dort hat ohnehin eine neue Wendung erhalten, als einer der Rebellenführer Anfang April gestorben ist (2.4).

0 Quellen

26.04.2021 — Welt / Indien

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Tschadische Militärregierung will wohl doch nicht mit Front pour l’alternance et la concorde au Tchad-Rebellen verhandeln, nachdem die Koalitionen mit anderen Rebellen eingehen (tG); Neuer tschadischer InterimsPM Padacké war bei Präsidentschaftswahlen Kontrahent Débys, aber auch bis 2018 sein Premierminister.

7 Quellen