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Afrika

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Nachrichten zu Afrika

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11.10.2019 — Iran / Welt / Indien

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Zur Entstehung der Landwirtschaft im Fruchtbaren Halbmond gehört auch die Domestikation von Tieren. Im heutigen Iran in den Zagros-Bergen wurden vor 10.000 Jahrem die ersten Ziegen und im türkischen Taurus-Gebirge die ersten Schafe domestiziert. 1000 Jahre später kamen Schweine hinzu. Vor 8500 Jahren folgte das Rind, das aus dem gefährlichen Auerochsen entstanden war und dessen schwierige Domestikation in der heutigen Welt auch noch erkennbar ist. Da das Rind ungemein stark war, verehrte man es in vielen Kulturen wie heute noch als heilige Kuh in Indien oder in den spanischen Stierkampfarenen. 6000ya wurde das Pferd in der Ukraine und 5500ya in Ägypten der Esel domestiziert, die der Feldwirtschaft als Düngelieferant und als Zugtiere voranhalfen. Mit der Domestikation des Kamels vor 3500 Jahrem (lange nach der Errichtung der Pyramiden von Gizeh) wurde erstmals das Nomaden-Leben wieder attraktiver, welches in Teilen der Welt bis heute anhält. Das Kamel wurde von Zentralasien bis Nordafrika ein beliebtes Haustier. Vom Vorderen Orient aus verbreitete sich die Landwirtschaft nach Asien, Europa und Afrika.

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11.10.2019 — Welt / Frankreich / Spanien

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finden wir prähistorische Fußabdrücke von Menschen, die vor Zehntausenden Jahren gelebt haben und anhand der Abstände zwischen den Abdrücken, der Größe der Füße und der Tiefe Abdrücke können Wissenschaftler heute ziemlich genau berechnen, wie schnell diese Menschen waren. Auf die selbe Art findet man die Geschwindigkeiten von ausgestorbenen Tieren, wie Dinosauriern aus. T8 jedenfalls war bei den Aborigines ein Jäger und jagte seine Beute nicht nach der Erschöpfungsmethode, sondern im Sprint. Er jagte vielleicht eines der riesigen Tiere, die nach der letzten Kaltzeit ausgestorben sind. An jenem Tag vor 20.000 Jahren sprintete T8 durch ein schlammiges Gebiet und wahrscheinlich nicht unter dem Vorwand, schnellster Mensch der Welt zu sein. Anhand der Fußabdruckmessungen kann man auch berechnen, dass er an diesem Tag mit 34km/h 5km/h langsamer war als Usain Bolt mit seinen 39km/h. Doch unter gleichen Umständen hätte der Aborigine-Jäger wahrscheinlich gewonnen und wenn nicht er, einer seiner Jäger-Kumpane oder sonst jemand aus der Schnellläufer-Traumzeit. [3.10. 10:52] Nahuel: *Nicht vergessen!* In der Nähe der Chauvet-Höhle in Südfrankreich, aber rund 20.000 Jahre später im späten Paläolithikum malten die Menschen noch immer ihre Beutetiere zur Beschwörung an die Felswände heiliger Höhlen. Hier fand man in der Höhle von Lascaux neben den Gemälden auch verzierte Speerspitzen aus Rentiergeweih, Öllampen, Schmuck und 403 Steinartefakte. 1948 wurde die Höhle für die Allgemeinheit geöffnet. Zu diesem Anlass wurde der Höhlenboden ausgeschachtet und abgesenkt, eine elektrische Beleuchtung installiert, eine Treppe eingebaut und eine schwere Bronzetür an den Eingang gesetzt, um das Höhlenklima (von konstanten 14 °C) nicht allzu stark zu destabilisieren. Die von etwa 1.200 Besuchern pro Tag abgegebene Atemluft beschädigte die Bilder jedoch deutlich. Kondenswasser und organische Substanzen führten zur Bildung von Schimmel. Deshalb wurde die Höhle 1963 für den Publikumsverkehr geschlossen und mit einem aufwendigen Belüftungs- und Klimaregulierungssystem versehen. Die Bilder wurden restauriert und werden seither täglich überwacht. Pablo Picasso soll 1940 nach einer Besichtigung der Höhle in Hinblick auf die moderne Malerei gesagt haben: „Wir haben nichts entdeckt.“ Damit meinte er, dass die zeitgenössischen Künstler, besonders er selbst, die Form der abstrakten Kunst nicht als erste Menschen entwickelt hätten. Zur Frankokantabrischen Höhlenkunst in Frankreich und Kantabrien/Spanien gehört auch die Höhle von Altamira mit den letzten Höhlenmalereien der Altsteinzeit während des Übergangs zum Neolithikum um 15.000ya. Die 930 Bilder wurden mit Federn oder Farbstiften gemalt. Als Farben verwendete man die gesamte Altsteinzeit über Holzkohle, Rötel und verschiedene Abstufungen von Ocker. Haltbar und auftragbar gemacht wurde die Farbe mit Fetten und Eiweißen. [4.10. 16:59] Nahuel: *Nicht vergessen!* Auch im südlichen Afrika gab es Felsmalereien, vor allem in Namibia. In der Apollo-11-Höhle, die während der Mondlandung 1969 erforscht wurde fand man sieben 27.000 Jahre alte Steinplatten mit Tiermalereien von Zebras und Nashörnern. Doch die Grabungsschichten reichen bis zu 100.000 Jahre in die Vergangenheit und deuten auf regelmäßige Besiedlung hin. So wurden 40.000 Jahre alte Straußeneierschalen gefunden. Zudem Knochen, Keramik, Holz, Holzkohle und 57.000 Steinartefakte. Somit gehört die Apollo-11-Höhle zu den frühesten Belegen künstlerischen Schaffens. Ab 22.000 v.Chr. sind Felsmalereien aus der Twyfelfontein-Höhle in Namibia überliefert. Ganze 9000 Bilder und 200 Felsplatten aus glattem Sandstein wurden hier geborgen. Neben visuellen Wundern vermitteln Ritzungen im Fels auch ein haptisches Erlebnis. Die Höhle wird bis heute genutzt und ergänzt. Es erscheinen Darstellungen von Jägern, Giraffen, Antilopen, Zebras, Löwen, Robben und Breitmaulnashörnern Von 4400 v.Chr. bis 100 n.Chr. wurden im sogenannten Buschmann-Pardies, einer Region in Namibia eine Haupthöhle und vereinzelt Nebenhölen mit Tierdarstellungen bemalt. In diesem historischen Siedlu.

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11.10.2019 — USA / Äthiopien / Somalia

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ngsgebiet gibt es zudem noch kugelförmige Felsformationen, durch die der Ort an Mytsik gewinnt. Von 5000ya sind alte Stoßzähne, Zähne, Kiefer und Knochen von Elefanten, nebst Werkzeug zum Schlachten bekannt. Ebenfalls vor 5000 Jahren wurde die Paula-Höhle von den San auf ihren nomadischen Reisen durch die Namib-Wüste genutzt. Die San leben teilweise bis heute wie vor 25.000 Jahren als Jäger und Sammler und haben die besondere Klick-Sprache entwickelt. Das Verbreitungsgebiet der San reichte in ferner Vergangenheit bis nach Äthiopien und Somalia. Sie wurden von Khoikhoi und Bantu verdrängt. Doch den Todesstoß erhielten sich durch die Europäer und die Umweltzerstörung. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass es bis 2050 keine traditionell lebenden San mehr geben wird. [5.10. 13:18] Nahuel: *Nicht vergessen!* Die Jōmon-Zeit ist in Japan 16.000ya bis 2300ya die längste Phase, die das Land bisher erlebt hat. Japan ist der letzte größere Ort der Alten Welt (Eurasien-Afrika) der vor 30.000 Jahren über Landbrücken von Nordostasien besiedelt wurde. Die Jäger und Sammler stammten aus Sibirien und weisen Verwandtschaften mit den nördlichen Ureinwohnern Nordamerikas und Sibiriens auf. Die heute lebenden Nachfahren der Jōmon, die Ainu weisen solch europäische Merkmale auf, dass Anthropologen lange Zeit glaubten, die japanischen Ureinwohner und die Europäer hätten einen gemeinsamen Vorfahren. Die Jōmon-Keramik von 13.000 v.Chr. ist die älteste der Welt und nach ihr ist die Kultur auch benannt (縄文 = Schnurmuster). Wie die europäische neolithische Schnurkeramik-Kultur vom 2800 bis 2200 v.Chr. verzierten die Jōmon ihre Töpfe mit Schnurabdrücken. Ab ca. 5000 v.Chr. bildeten sich in Japan immer größere Dörfer aus Bambus mit bis zu 300 Bewohnern. In der Zeit züchteten sie auch eine besondere Hunderasse, den Shiba-Hund, der als "Doge" seit 2013 ein Meme ist. Mit der nachfolgenden Yayoi-Periode ab 300 v.Chr. bis 300 n.Chr. kam es zu erstem wirklichen Ackerbau mit Kulturpflanzen. Damals entstand auch eine gänzlich neue Form der Töpferei. [6.10. 13:05] Nahuel: *Nicht vergessen!* Die Erstbesiedlung Amerikas ist zur Zeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Debatten und regelmäßig werden neue Funde geborgen, die eine weitere Einreisewelle zu beweisen scheinen. Relativ sicher ist, dass vor etwa 15.500 Jahren die ersten Menschen von Sibirien aus Alaska betraten. Auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan fand man das menschliches Skelett Naia von 12.000ya. Ein 11.500 Jahre altes Skelett Luzia wurde in einer Höhle in Brasilien gefunden. Vor 9300 Jahren lebte der Kennewick-Mann im US-Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA. Keines dieser Skelette ist in seiner Verwandtschaft zu heutigen Völkern unumstritten. Luzia zum Beispiel, deren Schädel erhalten ist, hat laut der University of Manchester eindeutig eine afrikanische oder melanesische (süd-ost-pazifische) Physiognomie, also keine asiatische Vorfahren. Eine Besiedlung aus Polynesien oder Afrika mit Schiffen wäre also in geringem Maß durchaus möglich. Der Fund des Kennewick-Manns ermöglichte eine neue Sichtweise: Die Rekonstruktion des Gesichts zeigte Merkmale einer europäischen Verwandtschaft, oder einer Verwandtschaft mit den japanischen Ureinwohnern, den Ainu. Dass Amerika von Europa aus besiedelt wurde, war bereits zuvor eine Hypothese gewesen. Über den Nordeuropäischen Eisschild wäre in der Eiszeit über Grönland nordamerikanisches Festland erreichbar gewesen. Doch moderne Genomforschung widerlegt diese Theorie. Die meisten Menschen kamen also nachweislich über die damals Wasserfreie Beringstraße zwischen Sibirien und Alaska. Innerhalb von nur 200 Jahren besiedelten die Neuankömmlinge ganz Nordamerika und Mesoamerika (Mittelamerika). Eine zweite Einwanderungswelle, ebenfalls von Sibirien aus brachte die Vorfahren der heutigen Indianer in Kanada und mit der dritten Welle trafen die Vorfahren der heutigen Inuit ein. [7.10. 17:56] Nahuel: *Nicht vergessen!* In der Altsteinzeit lebten die Menschen in der Region des Nils noch nicht im Niltal selbst, dessen Fruchtbarkeit eine der ersten Hochkultu.

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11.10.2019 — Georgien / Äthiopien / Afrika

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gerien bis Georgien. Die frühesten Funde wurden in Äthiopien geborgen, weswegen dieses Gebiet oft als die Wiege der Menschheit gesehen wird. Die Oldowan-Kultur endete vor 600.000 Jahren. [8.9. 15:41] Nahuel: *Nicht vergessen!* Vor 2,6 Millionen Jahren kam es zur ersten gesicherten menschlichen Aktivität. Doch es wurden auch Spuren gefunden, die 700.000 Jahre älter sind. Vor 3,3 Millionen Jahren hat ein Mensch in Dikka in Äthiopien wahrscheinlich mit Schnitten versucht Fleisch von einem tierischen Knochen zu trennen. Dabei hat er Kratz- und Schnittspuren hinterlassen, die jedoch nicht von Bissspuren durch Krokodile zu unterscheiden sind. Etwas nördlich von Dikka in Hadar wurde das wohl bekannteste menschliche Skelett der Urzeit gefunden: Lucy. Lucy war wie ihre Zeitgenossen noch keine Hominide, sondern gehörte zu der Art des _Australopithecus afarensis_. Von Lucys Lebzeiten bis zur Entwicklung des _Homo sapiens_ sollten noch 3 Millionen Jahre vergehen. [9.9. 12:20] Nahuel: *Nicht vergessen!* Der _Homo sapiens_ war keineswegs der erste Mensch, der seine Wiege Afrika verließ. Fossilien des _Homo erectus_ ("aufrechter Mensch", jedoch nicht der erste aufrechtgehende Mensch; das war _Homo habilis_) finden sich zum Beispiel schon 1 Mio ya auf Java, Indonesien. Auch 780.000ya bis 400.000ya lebte der sogenannte Peking-Mensch an der chinesischen Ostküste. Von ihm ist nicht viel bekannt, aber er war wohl Kannibale. Während der Funde dieser Fossilien um 1900 wusste man zwar, dass der Mensch von Affen abstammt, dachte jedoch, es gebe eine eindeutig nachvollziehbare Entwicklung des Menschen. Man war auf der Suche nach dem "missing link", der fehlenden Verbindung zwischen Affen und Menschen. Heute wissen wir, dass es kein "missing link" gab und sich die Menschen, wie die Menschenaffen und die Menschenähnlichen sich gleichzeitig entwickelt haben. Denn der Stammbaum der Menschen ist ein Stammbusch! [10.9. 14:38] Nahuel: *Nicht vergessen!* Als das Feuer noch nicht gezähmt war trat es nach Blitzschlägen oder Erdbränden auf. Von diesen Quellen nutznießten die frühen Menschen schon vor Millionen Jahren, bis sie es selber entfachen konnten. Die Zähmung von Wildfeuern wie das Entfachen von Feuer waren wichtige Schritte der Menschwerdung. Die Verwendung des Fleischs als Nahrung waren für _Homo habilis_ und _Homo rudolfensis_ durch Garen wesentlich effizienter, da der Verdauungstrakt entlastet wird. Durch Räuchern konnte Nahrung zudem haltbarer gemacht werden. Feuer bot zugleich Wärme, Licht und Schutz vor Raubtieren und Insekten. Feuer ermöglichte die Härtung von Holz und Steinund später (im Neolithikum) von Ton oder Lehm zu Keramikund (noch später) zur Schmelze von Erzen. Seit kurzem wird auch erforscht, welchen Beitrag die Notwendigkeit, Feuerstellen zu bewachen und das Feuer zu bewahren, zur Entwicklung der menschlichen Kommunikation geleistet haben muss – ein bisher wenig beachteter Aspekt der Menschwerdung. Die älteste gesicherte Feuerstelle stammt aus Südafrika vor 1,7 Millionen Jahren, doch es gab sicher schon zuvor künstlich angelegte Feuer. Soll ein Feuer entfacht werden muss Brennstoff und Sauerstoff vorhanden sein und ein gewisses Maß an Hitze. Diese konnte durch Reibung oder durch Funkenschlag erlangt werden. Noch in die späte Neuzeit hinein verwendete man Pyrit, den Feuerstein, bei dessen Aneinanderschlagen Funken versprüht werden. Diese trafen früher wohl auf besonders ausgetrocknete Gräser, von deren kleinem Feuer ein großes aufgebaut werden konnte. Der Zunderschwamm, ein Pilz war das beste Material für den Funkenfang und das Entfachen des Feuers. https://youtu.be/LGs0axTF6Uk [11.9. 15:31] Nahuel: *Nicht vergessen!* Der gemeinsame Vorfahre der Neandertaler und des _Homo sapiens_ ist der _Homo erectus_. Neandertaler lebten von vor 400.000 Jahren bis vor 40.000 Jahren und den Homo Sapiens gibt es seit 300.000 Jahren. Das heißt, dass die Neandertaler "unsere" Erde länger bewohnten als wie, die _Homo sapiens_. Von etwa 100.000ya (years ago) bis 45.000ya lebten Neandertaler und _Homo sapiens_ gleichzeitig in den selben Gebieten in.

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