Äthiopien / Eritrea / Jemen
Afrika
Afrikanische Union startet erste eigene Ratingagentur des Kontinents, AfCRA, mit Sitz in Mauritius.
Afrikanische Union startet erste eigene Ratingagentur des Kontinents, AfCRA, mit Sitz in Mauritius.
Premierminister Abiy Ahmed bei Abstimmung im Parlament zu zweiter Amtszeit ernannt, nachdem seine PP-Partei im Juni Wahlen gewonnen hatte; Ahmed verspricht bei Amtseinführung angesichts des neuen Krieges im Bundesstaat Tigray Stabilität am Horn von Afrika und fordert Zugang zum Roten Meer (mit AFP und AP); Berichte über weitere Zwangsrekrutierung von Minderjährigen durch TPLF (von LKassa).
Laut UN-Untersuchung beteiligen sich Kämpfer+ und/oder Soldaten+ aus ÄTHIOPIEN, SÜDSUDAN und Tschad am Sudan-Krieg auf Seite der Rapid Support Forces.
Gipfeltreffen der Afrikanischen Union endet mit Aufruf an alle Mitgliedsländer, innenpolitische Friedens- und Sicherheitsabkommen mit eigenen Mitteln zu finanzieren und umzusetzen.
Regierung Macron will künftig Entwicklungshilfe für 7 afrikanische Länder an Bedingung knüpfen, dass diese Länder sich an Migrationsbekämpfung beim französischen Überseegebiet Mayotte beteiligen.
Nach VENEZUELA kündigt auch Tschad seinen Austritt aus dem Weltstrafgericht an, da er wenig effektiv sei und sich zu sehr auf Afrika konzentriere; neben Tschad hatten bereits die Allianz der Sahelstaaten-Länder MALI, NIGER und BURKINA FASO Austritt bekanntgegeben (mit AFP und Reuters); USA nehmen dies zum Anlass, zu fordern, das Weltstrafgericht aufzulösen.
Allianz der Sahelstaaten-Staaten Mali, Niger und Burkina Faso wollen Afrika-Cup 2032 veranstalten.
NIGERIA fordert Kompensation für von fremdenfeindlichen Angriffen aus Südafrika vertriebene Nigerianer+; 2 weitere Mosambikaner+ bei Pogrom-ähnlichen Angriffen in Südafrika getötet (von AMassango).
Ägypten und SOMALIA verstärken Zusammenarbeit bei maritimer Überwachung des Hornes von Afrika, nachdem zuvor bereits Ägypten und ERITREA Zusammenarbeit in dem Bereich verstärkt hatten (von VAMKishoiyian).
Heute endet Ultimatum, das fremdenfeindliche Proteste Migranten+ gesetzt hatte, das Land zu verlassen; in vergangenen Wochen hatte es immer wieder gewaltsame Übergriffe gegen Ausländer+ gegeben, woraufhin tausende Menschen zurück in ihre Heimatländer geflohen sind (mit AP), zum Beispiel 3600 nach SIMBABWE (von ENtali).
Senat erlaubt Errichtung von Bundesstaats-Polizeien, wodurch staatliches Machtmonopol dezentralisiert wird; USA verhängen Sanktionen gegen 3 nigerianische Wechselstuben in Lagos und Kano wegen Finanzierung des IS in Afrika, Europa und Asien.
Flucht über Libyen zunehmend eingeschränkt.
Am Dienstag ist für den Osten Libyens ein Einreiseverbot für Staatsbürger:innen aus vier afrikanischen Ländern verkündet worden. Menschen aus dem Sudan, Somalia, Eritrea und Äthiopien dürfen nun nicht mehr über den von General Haftar kontrollierten Teil Libyens einreisen. Ihnen drohen somit weitere Repressionen bei der Flucht.
Für viele Menschen aus Afrika südlich der Sahara ist Libyen der einzige Fluchtweg und Durchgangskorridor auf dem Weg nach Europa. Für die kommenden Jahre wird eine hohe Migrationsbewegung über die Route erwartet, wobei mit einem Anstieg von Todesfällen und Menschenrechtsverletzungen gerechnet werden muss.
Bereits heute stecken Hunderttausende in Lagern in Libyen fest. Amnesty International kritisiert die Ausweitung der Kooperation der EU mit Libyen, während „rassistisch motivierte Massenverhaftungen, willkürliche Inhaftierungen und rechtswidrige kollektive Abschiebungen von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Migranten“ eskalieren.
WHO zuversichtlich, den Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo eindämmen zu können (mit AFP); Offiziell gezählte Ebola-Fälle verdoppeln sich binnen weniger Tage auf 225.
USA verhängen Einreiseverbote aus Demokratische Republik Kongo, UGANDA und SÜDSUDAN (von KLay); Ugandische Regierung Yoweri Museveni verhängt umfangreiche Restriktionen, um Ausbruch einzudämmen (von JSOdongo); Ebola-Krankenhaus im Osten der Demokratischen Republik Kongo aus Protest gegen Umgang mit Verstorbenen niedergebrannt; Leichen der Verstorbenen werden nicht an Familien gegeben (mit AFP); INDIEN-Afrika-Gipfel wegen Ebola verschoben (mit AFP und Reuters).
China verringert Zölle für 33 ärmere und erlässt Zölle für 20 wirtschaftsstärkere afrikanische Staaten für nächste 2 Jahre; nur Eswatini, das diplomatische Beziehungen zu Taiwan unterhält, von Zollsenkung ausgeschlossen (mit AP).
Afrikanischer Fußballverband CAF entzieht SENEGAL Africa-Cup-Titel von 2025, da das Team im Endspiel Platz kurzzeitig aus Protest gegen Schiedsrichterentscheidung verlassen hatte; GUINEA fordert nun Aberkennung des Africa-Cup-Titels MAROKKOs aus dem Jahr 1976, da das marokkanische Team damals auch aus Protest Platz verlassen hatte.
Britische Regierung Keir Starmer kürzt bilaterale Entwicklungshilfe an afrikanische Länder um 56%, um das Geld für Militär auszugeben; Kürzungen betreffen vor allem SOMALIA, MOSAMBIK und ÄTHIOPIEN, wo Zugang zu Gesundheits- und Bildungssystem unterstützt wurde (von JElgot und PWintour).
Afrikanische Union spricht sich bei Gipfeltreffen für Einheit SOMALIAs aus; Afrikanische Union-Vorsitzender Youssouf kritisiert "Auslöschung" des palästinensischen Volkes (mit AFP).