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Afrika

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Nachrichten zu Afrika

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25.03.2020 — Welt / West-Papua / Guinea

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Nicht vergessen! Nach Grönland die zweitgrößte Insel der Welt ist Neuguinea. Auf ihr befinden sich die beiden indonesischen Provinzen West-Papua und West West-Papua, sowie der souveräne Staat Papua Neu-Guinea, der bis 1975 zu Australien gehörte. Bevor der Spanier Yñigo Ortiz de Retez 1545 der Insel ihren heutigen Namen gab, hatte sie viele andere. Zwar ist Papua Neu-Guinea das Land mit den meisten Sprachen (847, oder rund 1/7 aller Sprachen weltweit), doch sie sind lokal sehr begrenzt und haben keine Bezeichnung für die gesamte Insel. Und so ist auch die erste Sprache, die Neuguinea einen Namen gab, die malaiische. Die Malaiien sind Nachkommen der Polynesier, die über Jahrtausende hinweg den Pazifik bis Hawaii und den Osterinseln, sowie den indischen Ozean bis Madagaskar besiedelten. Insbesondere Indonesien und Malaysia gelten heute als Erben dieser Kultur. Doch vor Neuguinea machten die Malaien halt, möglicherweise wegen ihrer ungewohnt unbezwingbaren Bergketten. So ist es, dass die Erscheinung der Neuguineaner heute den Aborigines ähnlicher ist, als den Indonesiern. Die malaiische Bezeichnung der Insel bedeutet übersetzt "kraushaarig" und ist uns wohl bekannt: Papua. Bis 1545 benutzten auch die Spanier und die Portugiesen in der Gegend diesen Namen. Der Wechsel zu "Neuguinea" erfolgte, als die Weltumsegler feststellten, dass die Neuguineaner den Menschen ähnlich sahen, auf die sie in der afrikanischen Region Guinea gestoßen waren. Hatten die Niederländer die Insel zunächst nach einem ihrer Seefahrer Schouten-Insel genannt, wechselten sie Mitte des 17. Jahrhunderts auch zur Bezeichnung Neuguinea. Die Niederländer waren damals die Regionalmacht im indonesischen Archipel und etablierten den Namen auch in allen anderen Sprachen. Die Dynamik der Sprachen mal wieder... eine Insel in Südostasien bekommt ihren Namen von einem Spanier, der findet, dass es die Bewohner Ähnlichkeiten zur Westküste Afrikas haben, die ihren Namen von Berbern bekommen hat, was aber auch schon den Nachbarn der Insel aufgefallen ist, die zuvor die lange Strecke von Afrika bis Südamerika segeln konnten, ohne feindliches Gebiet zu betreten - abgesegnet von den Holländern.

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28.02.2020 — Türkei / Demokratische Republik Kongo

In Kürze

Erste Coronafälle in Subsahara-Afrika; Qatar evakuiert Bürger aus Iran (210 Tote) wegen Corona; Sandsturm lähmt Mauritanien und Senegal; Vereine feiern mit Parade afroamerikanische Cowboys, die früher 1/3 der Cowboys ausmachten.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Geschichte_El_Salvadors https://en.m.wikipedia.org/wiki/Patriotic_Resistance_Front_of_Ituri.

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02.02.2020 — Afrika / Nordafrika / Schweden

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Nicht vergessen! Vor 5000 Jahren fand in Afrika die Bantu-Expansion statt. Die Ausbreitung der Bantu-Bevölkerung hat dazu geführt, dass die meisten Bewohner südlich der Sahara heute eine dunkelbraune bis fast schwarze Hautfarbe haben. Eine gemeinsame Etikettierung von so unterschiedlichen Völkern wie Zulus, Somalis und Ibus als "Schwarze" ignoriert die Fülle von Unterschieden, die zwischen ihnen bestehen. So wie "Weiße" die in Nordafrika leben, wie die heutigen Tunesier, anders aussehen als Schweden, sehen auch Ghanaer anders aus als Lesother, doch die Verwandtschaft zwischen ist bei beiden erkennbar. Weiße und Schwarze lebten von Ackerbau und Viehzucht. Pygmäen und Khoisan, die kein Bantu-Volk sind leben als Jäger und Sammler. Die Khoisan waren einst im gesamten Süden Afrikas verbreitet, wurden aber ab 5000 v.Chr. von den schwarzen Bantu-Völkern verdrängt, die aus Westafrika kamen. Diese Bevölkerungsbewegung war dadurch ausgelöst worden, dass die Grüne Sahara desertifizierte. Die Pygmäen wurden nicht überall verdrängt und so leben heute noch ca. 200.000 verstreut im gesamten mittleren Afrika.

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01.02.2020 — Iran / Welt / Europa

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hren Kurs gegen den Iran nicht härten, hatte keine Konsequenzen. Auch die jährlich 300 Milliarden Euro Verluste durch massiven Umsatzsteuerbetrug in der EU blieb weitestgehend unkommentiert. Teilnehmer der Kohlekommission und zivile Verbände warfen der Bundesregierung Wortbruch vor, als sie den Plan für den *Kohleausstieg* bis 2038 vorstellten. Das *Impeachmentverfahren* gegen Trump erfuhr einen neuen kaum noch fassbaren Schub an Brisanz, als immer mehr Zeugen sich mit klaren Aussagen gegen ihn stellten. Diese Zeugen werden jedoch nicht im Verfahren gehört werden. Der *Coronavirus* hält die Welt in Atem. Er brach in der chinesischen Millionenstadt Wuhan aus, in deren Umfeld nun 45 Millionen Menschen unter Quarantäne stehen. Die WHO ruft zuletzt den internationalen Gesundheitsnotstand aus. Mit den *Luanda-Leaks* wurde die reichste Frau Afrikas dos Santos getroffen, deren Vermögen bereits im Dezember eingefroren worden war. Die Tochter des ehemaligen Diktators Angolas macht schmutzige Geschäfte mit Erdöl, Land und Immobilien. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen stellte pünktlich zum Weltwirtschaftsforum in Davos den *European Green Deal* vor, mit dem mit Investitionen von 1 Billionen Euro Europa bis 2050 klimaneutral sein soll. Die Grünen im Europaparlament kritisieren, dass diese Summe nicht ausreiche, um den Wandel sozial verträglich durchsetzen zu können. Im südlichen Afrika, besonders in Simbabwe drohen laut UN *Hungersnöte* durch Dürren. Die Ernährungssicherheit Ostafrikas ist durch eine gewaltige Heuschreckenplage gefährdet. Trumps *Nahost-Plan* wird weltweit als unrealistisch eingeschätzt, da er eine massive Beschneidung palästinensischer Recht zu Gunsten Israels vorsieht. Gleichzeitig laufen gegen Netanjahu und Trump Verfahren wegen Amtsmissbrauchs. Obwohl die neue Bolivianische Regierung einen direkten Export von *Lithium* nach Deutschland abgesagt hat, eröffnet Deutschland mit Frankreich ein Pilotprojekt zur Herstellung von Lithiumbatterien. So soll die Abhängigkeit von China gelöst werden. Während der Brexit relativ still auf den 01. Februar hin stattfand, werden Rufe nach einem zweiten *Unabhängigkeitsreferendums in Schottland* lauter. Nun gilt für UK eine Übergangsfrist von 11 Monaten, bis der EU-Austritt vollkommen ist. Es kann noch immer zu einem No-Deal-Brexit kommen.

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28.01.2020 — Ägypten / Afrika / Eritrea

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Nicht vergessen! Seit dem 3. Jahrtausend v.Chr. importierten ägyptische Händler Weihrauch, Ebenholz, Elfenbein, Gold, Schminke, Silber, Salz, Affen, Hunde, Pantherfelle, Straußeneier und Straußenfedern aus einem geheimnisvollen Land im Süden, das sie _"Ta Netjer"_ ("Gottesland") nannten. Die beschriebene Gottheit war Hathor, die in Ägypten oft mit Stieren in Verbindung gebracht wird. Wahrscheinlich gab es dort also viele Stiere oder viele Stierdarstellungen. Der Stier steht in sehr vielen Kulturen für die männliche Fruchtbarkeit. Dieses "Gottesland" bekam im Neuen Reich Ägyptens den Eigennamen "Punt". Punt lag wohl an der ostafrikanischen Westküste im Horn von Afrika (Eritrea, Somalia, Äthiopien, Dschibuti). Die angrenzenden Gewässer waren das südliche rote Meer und der Golf von Aden. Auf der anderen Seite dieser Gewässer liegt die arabische Halbinsel, wo sich der Einfluss eines Staates Punt über das südliche Saudi Arabien und den Jemen erstreckt haben könnte. Diese Landstriche werden in der heutigen Wissenschaft als "Goldland" bezeichnet, also als einen mythologischen Ort, in dem großer Reichtum herrschte, von dem aber keine eindeutigen archäologischen Nachweise überliefert sind. Wie also Eldorado. Einen Staat Punt gab es also wohl eher nicht. Nichtsdestotrotz haben die Ägypter mit der Region Handel betrieben und von dort besagte Waren importiert. Es gab sogar nachweisbare Expeditionen dorthin, die in der weit-südlichen ägyptischen Stadt Gebtu starteten. Von hier aus konnte eine Karawane die Strecke zum Roten Meer in fünf Tagen zurücklegen. Die Pharaonen Sahure, Thutmósis III, Ramses III, die Beamten Bawerdjed und Henenu und auch die Pharaonin Hatschepsut reisten dort hin. Aus Hatschepsuts Grab sind die reichsten Darstellungen Punt überliefert. Heute reklamiert die autonome Region Puntland in Somalia für sich, das Kernland eines antiken Staates gewesen zu sein.

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07.12.2019 — Europa / Nordafrika / Westafrika

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Als Migrant gilt jemand, der länger als ein Jahr in einem Land lebt, das nicht sein Herkunftsland ist. Heute leben 10 Millionen afrikanische Migranten in Europa, davon 5,18 Millionen aus Nordafrika, 1,64 Millionen aus Westafrika, 1,47 Millionen aus Ostafrika und eine weitere Millionen aus Zentral- und Südafrika. Im Vergleich dazu leben in Europa 21 Millionen Migranten aus Asien, vor allem aus der Türkei, dem Mittleren Osten, China und Indien. Außerdem 5 Millionen aus Lateinamerika, wohingegen in Angloamerika 25 Millionen Migranten aus Lateinamerika stammen, sowie 16 Millionen aus Asien. Innerhalb der einzelnen Kontinente gibt es 21 Millionen intrakontinentale Migranten in Afrika, 42 Millionen in Europa und 65 Millionen in Asien. Die Zahl der afrikanischen Migranten nach Europa landet demnach nur auf dem 7. Platz und entspricht keiner "Migrationsflut".

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