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Benin

80Nachrichten

Nachrichten zu Benin

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17.05.2024 — Neukaledonien / Westasien / Armut

Benin

Regierung Patrice Talon gewährt Erdölexport aus NIGER vorübergehende Konzession nach Vermittlung durch CHINA.

17 Quellen

13.05.2024 — Benin / Welt / Russland

Benin

Benin kündigt rund 2 Wochen nach Pipelineeröffnung Blockade des Erdölexports aus NIGER an, wofür Pipeline eröffnet worden war, woraufhin Militärregierung Abdourahamane Tchiani Wiedereröffnung der Grenze und Normalisierung der Beziehungen zu Benin ausschließt; Pipeline ist Lebensader des neuen 400Mio$-Abkommens zwischen Niger und CHINA.

12 Quellen

24.04.2024 — Thailand / Myanmar / Westasien

Niger / Benin

Bilaterale Pipeline beginnt Transport von in Niger ausgebeutetem Erdöl nach Benin, wo es für internationalen Markt verschifft werden kann.

20 Quellen

21.04.2024 — Togo / Westafrika / Niger

Westafrika

In letzten wenigen Wochen Verlagerung von Gewalttaten von zentraler Sahel-Zone Richtung Süden, nachdem Allianz der Sahelstaaten-Staaten erfolgreich islamistische Milizen bekämpfen; Milizen versuchen demnach, z.B. Durchbruch ins nördliche Benin zu erreichen (von SDiakite); AES-Land BURKINA FASO und Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft-Land Elfenbeinküste verbessern diesbezüglich Zusammenarbeit, um Milizen in sämtlichen Grenzregionen zu bekämpfen.

19 Quellen

19.04.2024 — Frankreich / Übersee / Haiti

Haiti

USA setzen Abschiebeflüge nach Haiti fort (von LTaylor) und unterbrechen Vergabe von Visa an Haitianer+; BENINs Präsident Patrice Talon ernenne Polizeioberst zum Sondergesandten für Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Truppenkontingent, das mit 2000 doppelt so groß ist, wie die Truppen aus KENIA, das die MMSS anführen soll; Kenias Militärchef bei Hubschrauberabsturz gestorben.

19 Quellen

16.03.2024 — Irak / Türkei / Palästina

Benin

Oberstes Gericht bestätigt von Regierung Patrice Talon umgesetzte Wahlrechtsreform, die kleine Parteien benachteiligt.

22 Quellen

13.03.2024 — Haiti

Haiti

Haiti-Update und neue Sichtweisen (2).

Warum sind die staatlichen Institutionen derart geschwächt? 2004-2021 2004 begannen Teile jener, von Elitenangehörigen finanzierten, paramilitärischen Truppen einen Putschversuch gegen Aristide, der schließlich von us-amerikanischen und kanadischen Soldaten aus seinem Amtssitz herausgeführt, in ein Flugzeug gesetzt und in die Zentralafrikanische Republik geflogen wurde. Bei diesem Putsch war der heute omnipräsente Guy Philippe aktiv beteiligt. Aristide war somit abgesetzt und die UN-Militärmission MINUTSAH unter Leitung von Lulas Brasilien (Luiz Inácio Lula da Silva) wurde bis 2017 entsendet. Als trotz des Erdbeben 2010 Wahlen stattfanden, gewann schließlich Michel Martelly, obwohl dieser ursprünglich gar nicht in die Stichwahl gekommen war, sondern lediglich auf Druck der US-Botschaft im Land mit einer Wahlbeteiligung von knapp über 20% gewann, wie WikiLeaks wenig später veröffentlichte. Laut Jemima Pierre fand unter Martelly der massive Demokratie- und Institutionenabbau statt, der dazu führt, dass heute in Haiti weder auf kommunaler, noch auf regionaler, noch auf Landesebene demokratisch gewählte Politiker+ regieren, da ihre Amtszeiten seit den letzten Wahlen schlicht abgelaufen sind und keine neuen Wahlen durchgeführt wurden. Auch auf diese Weise scheint eine ausländische Intervention legitimiert zu werden. Pierre argumentiert, dass der 2017 gewählte Präsident Jovenel Moïse lediglich ein Platzhalter für Martelly gewesen sei und dessen Machtstrukturen, die auf Bandengewalt und internationaler Unterstützung beruhten, übernahm. Laut latina press ist der G9-Ganganführer Barbecue „der bewaffnete Flügel“ von Moïse gewesen. Nach Moïse’ Ermordung, die ich, wie bereits erwähnt, als Anlass nahm, mich nach 2021 immer wieder mit Haiti zu beschäftigen, zeigte sich diese institutionelle Schwäche besonders, als nicht nur plötzlich zwei Premierminister Claude Joseph und Ariel Henry miteinander um die Nachfolge Moïse’ konkurrierten, sondern auch der unter Martelly und Moïse entmachtete Senatspräsident Joseph Lambert. Henry setzte sich bekanntlich durch. Den Gegenentwurf zu dieser Staatszerstörung stellen seit mehreren Jahren die anti-interventionistische Montana-Gruppe, sowie Aristides Fanmi-Lavalas-Partei dar, die zuletzt zusammen mit Gewerkschaften, Kirche und Privatwirtschaft einen neuen Anlauf vor der Karibische Gemeinschaft gestartet haben, um ein alternatives Regierungsmodell mit dem Ziel der Demokratie zu errichten. Dieser Aufruf wurde inzwischen unter Ausschluss der Gewerkschaften und Berücksichtigung zweier weiterer Parteien, sowie der Degradierung der Kirche zu lediglichen „Beobachtern“ des neuen Übergangs-Präsidialrates von der CARICOM angenommen und vom guyanischen Präsidenten Irfaan Ali verkündet.

Für eine weitere chronologische Lektüre: Jemima Pierres Überblick über die Ereignisse von 2003-2020 HIER, sowie meine eigene Sammlung der Haiti-Nachrichten von 2020-2023 AB HIER.

Ich vertrete das Argument, dass Haiti kein sogenannter failed state ist, sondern vielmehr ein demolished state, von dem nicht zugelassen werden darf, dass diejenigen, die die Verantwortung für seine Zerstörung tragen, weiter ihre Macht ausüben können. Dazu zählen die haitianischen Eliten, die ihre paramilitärischen Truppen unterhalten, dazu zählen auch diese paramilitärischen (Gang-)Truppen, auch wenn sie sich „revolutionär“ geben, dazu zählen auch die USA, Kanada, das bisher nicht erwähnte Frankreich und in diesem Sinne auch die Caricom, Kenia, Benin, Brasilien, Spanien und Deutschland – eben jene Staaten, die jetzt schon wieder mit Waffengewalt intervenieren wollen oder diese finanzieren.

3 Quellen

13.03.2024 — Kolumbien / Haiti / Sudan

Benin

Oppositionspartei und Anwaltsverband reichen vor Verfassungsgericht 3 Beschwerden gegen neue Wahlrechtsveränderung ein, die kleineren Parteien Kandidaturen erschwert (von FAToure).

21 Quellen

06.03.2024 — Haiti / Bermuda / Peru

Benin

Parlament lehnt von Regierungspartei geforderte Verfassungsrevision ab, dessen Ziel es sein könnte, amtierenden Präsidenten Patrice Talon 3. Amtszeit zu ermöglichen (von FAToure).

16 Quellen

02.03.2024 — Westasien / Welt / Argentinien

Haiti

Laut Antigua und Barbuda hat sich Regierung Ariel Henry bei Karibische Gemeinschaft-Gipfel auch auf Machtteilung mit Opposition vor angekündigten Wahlen geeinigt, was radikale PD-Opposition als "Kriegserklärung" interpretiert und Revolution ausruft; Ein Tag zuvor hatte G9-Ganganführer Barbecue ebenfalls Revolution ausgerufen, im Zuge dessen er zusammen mit bislang rivalisierender GPEP-Gangkoalition mehrere koordinierte Angriffe in Port-au-Prince durchführte und dabei beide internationale Flughäfen, staatliche Universität und zwei Polizeistationen teilweise schwer beschädigt, aber nicht Ziel erreicht, während Premierminister Henrys Auslandsaufenthalt Regierungsmitglieder zu entführen und seine Rückkehr zu verhindern (mit AP); Straßenbarrikaden als Schutz vor Gangoffensive errichtet (von JClark); Henry unterzeichnet in KENIA "gegenseitiges" Polizeientsendungsabkommen, das juristischen Streit um Rechtmäßigkeit der geplanten von Kenia angeführten Multinationale Sicherheitsunterstützungsmission in Haiti-Sicherheitsmission klären soll; Nach Kenia, Bahamas und Benin kündigen nun auch Bangladesch, Barbados und Tschad an, MMSS-Truppen bereitzustellen.

18 Quellen