30.09.2022 — Russland / Ukraine / Burkina Faso
In Kürze
Viele ASWJ-Islamisten in Cabo Delgado von wilden Tieren getötet.
Viele ASWJ-Islamisten in Cabo Delgado von wilden Tieren getötet.
MOSAMBIK und TANSANIA unterzeichnen geheimen Vertrag zur Sicherung der gemeinsamen Grenze gegen Kriminalität und Terrorismus; jenseits der Grenze war besonders 2021 in der nordmosambikanischen Provinz Cabo Delgado die islamistische ASWJ-Rebellion aktiv, die im Austausch mit tansanischen und anderen ostafrikanischen Islamistengruppen stand; mit Militäroffensive wurden ASWJ-Gruppen in der Grenzregion teilweise erfolgreich bekämpft und weiter nach Süden vertrieben; Kontrolle über Grenze wird erst jetzt wieder möglich, da, laut mosambikanischem Präsident Nyusi, "Normalität zurückkehrt".
EU-Kommission will zusätzliche 15Mio€ für Ausbildung und Ausrüstung mosambikanischer Truppen in nördlicher Provinz Cabo Delgado ausgeben; auch 3100 Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Truppen kämpfen in Cabo Delgado gegen islamistische ASWJ-Miliz.
Laut Studie von ISS Africa weisen meiste Bewohner+ der nördlichen Provinz Cabo Delgado Fund von großen Gasreserven und Rubinen Schuld für Gewalteskalation mit 800.000 intern Vertriebenen zu, und nicht dschihadistischer Ideologie, die hinter ASWJ-Rebellion steht.
23 internationale NGOs, angeführt von Save the Children (23.8), warnen vor Unterfinanzierung von Hilfsprojekten in nördlicher Provinz Cabo Delgado, die von islamistischer Milizen, Militäreinsätzen und tropischen Stürmen heimgesucht wird; in Region 800.000 intern Vertriebene.
Mosambikanischer Präsident Nyusi spricht sich bei gemeinsamen Kongress für Beziehungen zur ehemaligen Kolonialmacht Portugal aus, das seit 2021 auch EU-Militärausbildungsmission in Mosambik für Einsatz in Cabo Delgado leitet.
Kämpfe in nördlicher Provinz Cabo Delgado halten weiter an; islamistische ASWJ griff Mitte August mehrere Ortschaften an und erbeutet mehrere Waffenlieferungen.
US-NGO Save the Children muss Aktivitäten in nördlicher Provinz Cabo Delgado wegen Finanzierungslücke einstellen; dort auch Kinder von islamistischer Gewalt der Ahlu Sunna wal Jamaa und von Willkür der Streitkräfte betroffen.
Ruandische und Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Truppen vertreiben laut eigenen Angaben islamistische ASWJ-Kämpfer in nordmosambikanischen Provinz Cabo Delgado, was aber dazu führt, dass sich Krieg weiter nach Süden ausbreitet; seit Februar Zahl der intern Vertriebenen von 800.000 auf 946.000 gestiegen; USA erhöhen humanitäre Hilfe für intern Vertriebene; dort seit 2017 islamistische ASWJ-Aufstände.
Edelsteinkonzern Gemfields berichtet von islamistischen ASWJ-Angriffen in Nähe seiner Rubin-Mine in nördlichem Cabo Delgado.