Laut UNICEF ist Einrichtung paramilitärischer Truppen der Gouverneure in Bundesstaaten in Katsina und Zamfara, sowie damit einhergehendes abnehmendes Sicherheitsgefühl für jüngste Eskalationen im Norden des Landes verantwortlich; für paramilitärische Truppen wurden fast ausschließlich Haussa rekrutiert, sodass ethnische Konfliktlinien mit Fulani gezogen wurden; da paramilitärische Truppen jedoch nicht gut ausgebildet seien, hätten sie "einfache" Fulani-Ziele angegriffen, was bislang friedliche oder befriedete Fulani-"Banditen" dazu bewegt habe, gewaltsam an Konflikt teilzunehmen, wie etwa bei Entführung der 250 Schulkinder im benachbarten Kaduna (von COkocha, DElumoye und KTyessi).