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Chile
Polizei fasst nach 5 Jahren Fahndung Mapuche-Anführer Huenchullán, dem Waffenbesitz und Marihuana-Handel vorgeworfen wird (von RKParra).
Polizei fasst nach 5 Jahren Fahndung Mapuche-Anführer Huenchullán, dem Waffenbesitz und Marihuana-Handel vorgeworfen wird (von RKParra).
Senat verabschiedet nach Ermordung von 3 Polizisten letzte Woche in Mapuche-Region neues anti-Terror-Gesetz mit Zustimmung von Regierung und Opposition; Mit ihr ist es nun möglich, "einzelne Terroristen+" zu verurteilen, die somit nicht mehr "terroristischer Gruppe" angehören müssen; Mapuche-Gruppe WAM distanziert sich von Polizistenmord (von MPalazzo).
Bei Anschlag in Mapuche-Provinz Araucanía an Polizeifeiertag drei militärisch ausgerüstete Polizisten getötet; nach Amtsantritt hatte Präsident Gabriel Boric Anfang 2022 Ausnahmezustand in Mapuche-Provinzen ausgerufen.
Präsident Gabriel Boric beruft Kommission zur Lösung der Landverteilungsfrage in südlichen Mapuche-Regionen ein, wo Mapuche seit Jahrhunderten enteignet werden und daher immer wieder Proteste stattfinden; auch großgrundbesitzende Akteuere+ vertreten (von MSeiwerth).
Ausnahmezustand in Chiles Mapuche-Provinzen zum 27. mal verlängert (von jaa und ysm).
Anfang der 2020er in Chile.
07.03.2020: - Präsident Piñera verkündet inmitten des sozialen Proteste Reform der Mehrwertsteuer, die arme Bevölkerung belastet.
19.03.2020: - Bisher aktive Massenprotestbewegungen in Algerien, Jordanien und Chile erleben seit Pandemiebeginn enormen Rückgang.
20.05.2020: - Schwere Zusammenstöße bei Protesten gegen Ausgangssperre, die zu Hunger in Armenvierteln führt.
26.10.2020: - Chilenen+ stimmen für Abschaffung der Verfassung aus Zeiten der Diktatur, die lange Zeit Basis für ökonomische und soziale Ungleichheit war.
30.01.2021: 2 indigene Mapuche-Gruppen bauen eigene Polizei-Miliz auf, um sich vor den Übergriffen von Sicherheitskräften zu schützen (am21).
08.04.2021: - Chile verschiebt Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wegen Corona.
17.05.2021: - In verfassungsgebenden Versammlung wird nach Wahl rechte Regierungspartei nur mit weit unter 1/3 vertreten sein; 1/3 wäre notwendig, um Vetos gegen Verfassungsentwürfe einzulegen.
13.10.2021: - Präsident Piñera ruft in 2 Südprovinzen Ausnahmezustand aus, wo Mapuche Rückgabe ihrer Territorien fordern (31.12); zuvor 1 Tote bei Mapuche-Demonstration in Hauptstadt; Opposition will Präsident Piñera wegen Pandora-Papers-Enthüllung (9.10) aus Amt entheben lassen.
22.11.2021: - Bei Präsidentschaftswahlen gewinnt ultrarechter Kandidat Kast mit 28%, muss aber in Stichwahl gegen zweitplatzierten linken Gabriel Boric.
20.12.2021: - Bei Präsidentschaftswahlen gewinnt linker Kandidat Gabriel Boric mit 56% gegen ultra-rechten Kast; Wahlbeteiligung von 50%.
10.01.2022: - Chilenische Aktienkurse stürzten ab, nachdem Präsidentschaftswahlen-Sieger Gabriel Boric ankündigte, Lithium-Abbau zu verstaatlichen.
22.01.2022: - Linker Präsident Gabriel Boric stellt moderates Kabinett vor, das für wirtschaftliche Stabilität steht.
16.03.2022: - Neue Regierung will Ausnahmezustand in indigenen Mapuche-Regionen beenden; Militär kommt dort wegen "Drogenhandels und Terrorismus" eingesetzt.
08.04.2022: - Neue Regierung stellt 3,7Mrd$-Hilfsprogramm vor, um Folgen der Corona-Pandemie abzufedern; z.B. Stärkung des Sozialsystems geplant.
14.04.2022: - Verfassungsgebende Versammlung billigt ersten Verfassungsentwurf, der Chile zum "sozialen und demokratischen Rechtsstaat" erklärt.
23.05.2022: - Neue Regierung entsendet trotz gegenteiliger Versprechen (16.3) wieder Armee in Mapuche-Regionen.
02.08.2022: - Internationaler Währungsfonds stimmt 18,5Mrd$-Kreditlinie für Chile zu, das seit 2020 unter Kupfer-Preisverfall und anderer Rohstoffe leidet; Chile größter Kupferproduzent der Welt.
05.09.2022: 62% stimmen gegen neue Verfassung, die soziale Rechte, feministische Grundsätze und indigene Sonderrechte eingeführt hätte; Entwurf war monatelang von verfassungsgebender Versammlung erarbeitet worden und galt als progressivste Verfassung der Welt; rechte, neoliberale und mitte-linke Parteien hatten gegen neue Verfassung mobilisiert; nun muss neuer Verfassungsentwurf gefunden werden; Besonders umstritten waren wohl Reformen zur Plurinationalität, die Indigenen Sonderrechte gegeben hätten; Besonders hohe Ablehnung in Mapuche-Provinz Araukanien, wo radikale indigene Gruppen immer wieder Brandanschläge verüben.
07.09.2022: Kabinettsumbildung, nachdem Regierung Verfassungsreferendum verliert; nun moderate, statt progressiver Linke in Mehrheit; Regierung will nun moderatere Verfassung erarbeiten und erneut über sie abstimmen lassen.
16.03.2023: - Parlament lehnt von Regierung Gabriel Boric geplante Steuerreform ab, mit der sie durch Besteuerung höherer Gewinne Sozialprogramme finanzieren wollte.
Regierung Gabriel Boric mobilisiert Truppen in Mapuche-Provinz Araukanien, wo bereits 2022 wegen Unruhen Ausnahmezustand ausgerufen worden war.
Regionalparlament der Provinz Mendoza erklärt indigene Mapuche zu "nicht ursprünglich argentinischem Volk", nachdem Institut der Landesregierung Alberto Fernández Mapuche 21.500ha Land zugesteht.
Straßenblockaden und Proteste gegen Besuch des Präsidenten Gabriel Boric in Mapuche-Regionen im Süden des Landes, wo seit 2021 Ausnahmezustand ausgerufen wurde; seit Jahrhunderten Konflikte über Landrechte und Ausbeutung der Mapuche durch staatlich gestützte Unternehmen; indigene Mapuche-Gruppen wehren sich gegen staatliche und wirtschaftliche Akteure und verübten in Vergangenheit Anschläge, was Spannungen verschärfte.
Chile verlängert Ausnahmezustand in Mapuche-Regionen.
62% stimmen gegen neue Verfassung, die soziale Rechte, feministische Grundsätze und indigene Sonderrechte eingeführt hätte; Entwurf war monatelang von verfassungsgebender Versammlung erarbeitet worden und galt als progressivste Verfassung der Welt; rechte, neoliberale und mitte-linke Parteien hatten gegen neue Verfassung mobilisiert; nun muss neuer Verfassungsentwurf gefunden werden; Besonders umstritten waren wohl Reformen zur Plurinationalität, die Indigenen Sonderrechte gegeben hätten; Besonders hohe Ablehnung in Mapuche-Provinz Araukanien, wo radikale indigene Gruppen immer wieder Brandanschläge verüben.
Chile Verlängert Ausnahmezustand in Mapuche-Provinzen.
Neuer chilenischer Präsident Gabriel Boric bittet UN um Vermittlung bei Konflikt zwischen indigenen Mapuche und Staat, der historische Verantwortung für Landkonflikte trage; seit Monaten Ausnahmezustand in entsprechenden Provinzen (23.5).
Neue chilenische Regierung entsendet trotz gegenteiliger Versprechen (16.3) wieder Armee in Mapuche-Regionen.
Abzug des chilenischen Militärs aus Mapuche-Regionen Bío Bío und Araukanien beginnt, nachdem Notstand (16.3) beendet wurde.
Neue chilenische Regierung will Ausnahmezustand in indigenen Mapuche-Regionen (30.12) beenden; Militär kam dort wegen "Drogenhandels und Terrorismus" eingesetzt; Gewalt richtete sich vor allem gegen Mapuche-Protestbewegung (13.10).
Chilenischer Senat verlängert Ausnahmezustand (13.10) in indigenen Mapuche-Regionen "wegen terroristischer Angriffe".
2 Tote in Süd-Chile bei Mapuche-Protesten.