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Luis Arce

43Nachrichten

Nachrichten zu Luis Arce

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08.11.2022 — USA / Haiti / Dominica

Bolivien

Erzbischof von Santa Cruz kritisiert Vorgehen der linken Regierung Luis Arce gegen Protest gegen Verschiebung der Volkszählung; nicht nur rechte Opposition kritisiert Regierung dafür, sondern auch Ex-Präsident und Parteifreund Arces Morales.

14 Quellen

03.11.2022 — Äthiopien / Bolivien / Pakistan

Bolivien

Präsident Luis Arce wechselt Oberkommando der Armee aus und warnt, Staatsstreich von 2019 könne sich wiederholen; damals wurde sein Parteifreund Morales abgesetzt; derzeit gewaltsame Proteste in reicher, agrarischer Provinz Santa Cruz; Gespräche zwischen regierender MAS und Protestierenden erneut gescheitert; Zunahme der Gewalt gegen indigene Gemeinden.

11 Quellen

28.10.2022 — Ukraine / Europa / Irak

Bolivien

Premierminister Luis Arce verhängt Exportstopp von Soja-Produkten, Zucker, Speiseölen und Rindfleisch um inländische Versorgung zu gewährleisten; ist Reaktion auf Straßenblockaden und Generalstreik der Opposition; rechtspopulistischer Kontrahent Arces Camacho führt in reicher Agrar-Provinz Santa Cruz Proteste gegen Verschiebung der Volkszählung auf 2024 an; Camacho fürchtet, dass Ergebnis der Volkszählung zu spät für Präsidentschaftswahlen 2025 veröffentlicht wird, was zu seinem Nachteil sei, da bei Volkszählung vermutlich für ihn vorteilhafte Verteilungsquoten errechnet würden.

13 Quellen

23.04.2021 — USA / Bolivien / Argentinien

Meldung

Bei den demokratischen Wahlen in Bolivien im Oktober 2020 gewann der Parteifreund des 2019 gestürzten Präsidenten Luis Arce. Er kündigte nach seiner Wahl an, wieder mit ACI Systems in Verhandlungen zu treten, aber für eine kürzere Partnerschaft und mit einem höheren Anteil am Ertrag, damit dieser zum Umweltschutz eingesetzt werde. Doch die Entwicklung in Bolivien hat schon unaufhaltsame Folgen für den Lithiumhandel ausgelöst: Die deutsche Automobilindustrie schaut sich inzwischen nach anderen Quellen für das Lithium um. BMW wird ab 2022 aus Argentinien Lithium beziehen. Der Lithiumabbau liegt in Argentinien allerdings in der Hand des US-Technologiekonzern Livent und die Wertschöpfung findet nicht vor Ort statt. Was diese drei ABC-Länder (und vielleicht Mexiko) am besten tun sollten, liegt im Auge des Betrachters. Auf der einen Seite sollen Argentinien, Bolivien und Chile über ihre Ressourcen so verfügen können, wie sie wollen – ohne die politische Einmischung durch westliche Ausbeuter-Mächte. Eine Idee, ausländischen Einfluss und Interventionen zu vermindern wäre eine enge Zusammenarbeit der Lithium-exportierenden Länder nach dem Vorbild der frühen OPEC. Sie sprechen sich bereits jetzt ein bisschen miteinander ab. Auf der anderen Seite, bergen viele Lithium-Projekte Gefahren für die Umwelt. Die wissenschaftlichen Untersuchungen sind noch nicht sehr weit was die Frage angeht, ob der Lithiumabbau in der Wüste der Andenhochebene auch Schäden für angrenzende Ökosysteme birgt. Abbau von Ressourcen ist immer mit Umweltverschmutzung verknüpft, bringt aber auch viele Gewinne. Viele Länder, weltweit wollen diese Gewinnen nutzen, um den Lebensstandard ihrer Bevölkerung zu erhöhen, was notgedrungen also mit Umweltverschmutzung verbunden ist. Und zusätzlich würde ein jeder Lithiumexport derzeit zur Aufrechterhaltung des Auto-zentrierten Verkehrssystems führen, das eigentlich überholt ist. Aber ob wir persönlich glauben, ob es eine Gleichheit im Unrecht gibt, oder nicht, ist eigentlich egal. Denn am Ende ist alles den Gesetzen des Marktes, den gesellschaftlichen Entwicklungen, den Bedürfnissen von Welt- und Regionalmächten, sowie natürlich dem Zufall unterworfen. Ein Lithium-Kartell nach dem Vorbild der Organisation erdölexportierender Länder ist beispielsweise unwahrscheinlich, da die Regierungen in Argentinien, Bolivien und Chile sehr unterschiedlich und zu konservativ sind. In Chile würde der Neoliberale Piñera niemals gegen die Interessen der USA vorgehen, Argentinien ist hoch verschuldet und somit in einer schlechten Verhandlungsposition (dort ist der Lithiumabbau kaum geschützt), und in Bolivien zeichnete sich bei den letzten Regionalwahlen eine deutliche Niederlage für die progressiven Kräfte ab.

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