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Schweiz

91Nachrichten

Nachrichten zu Schweiz

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14.09.2022 — Russland / Ukraine / Armenien

Afghanistan / USA

USA verlagern 3,5Mrd$ der beschlagnahmten Auslandsdevisen der afghanischen Zentralbank in Afghanistan-Fonds der Schweiz; US-Gericht hatte Regierung zuletzt verboten, die 3,5Mrd$ unter Opfern und Opferangehörigen von 9/11 zu verteilen; Afghanistan leidet derzeit unter schwerer Wirtschaftskrise, aber Taliban hat keinen Zugriff auf Auslandsdevisen.

16 Quellen

03.08.2022 — Nigeria / Sylt / Schweiz

Meldung

Urlaubsmodus AN Ab heute bis Ende August erscheinen die Nachrichten im Urlaubs-Modus. Das heißt: Keine/wenig Quellenverlinkung, weniger Nachrichtenseiten, weniger Nachrichten und an manchen Tagen vielleicht auch mal gar keine Nachrichten. Dafür gibt's ein Spezial zum "Banditen"-Konflikt in Nigeria. Der letzte Urlaub führte mich nach Sylt, nun geht's auf die x-te Radtour, diesmal in die Schweiz. Dafür suche ich noch eine Duschmöglichkeit im Raum Freiburg und vielleicht sogar einen Schlafplatz in Zürich und Bern um den 17. herum (DANKE!). Wenn ihr da was habt, schreibt mich gerne an: @Nahuek Schönen Sommer!

0 Quellen

20.07.2022 — Sri Lanka / Russland / Ukraine

Indonesien / Schweiz

Einwohner einer durch Klimawandel von Überspülung bedrohter indonesischer Insel Pari verklagt schweizer Zementhersteller Holcim von Holcim-Lafarge wegen Verursachung des Klimawandels auf Schadensersatz.

14 Quellen

18.04.2022 — Schweiz

Meldung

Die Belagerung Biafras hatte somit beträchtliche Lücken. Die Versorgung des belagerten Biafras mit überlebenswichtigen Gütern bringt den humanitären Institutionen bis heute die Kritik ein, den Biafra-Krieg künstlich verlängert zu haben, da der Leidensdruck der Bevölkerung nicht groß genug gewesen sei, um zu kapitulieren und so den Krieg zu beenden. DER SPIEGEL erhob diesen Vorwurf seit Kriegsende im Januar 1970. Jürgen Lieser von der Caritas entgegnete in seinem 50 Jahres Rückblick auf den Biafra-Krieg, dass die Hilfslieferungen den Krieg nicht verlängert, sondern seine Intensität vermindert und ein Massensterben verhindert hätten. Gleichzeitig erklärt er die Frage für nicht abschließend beantwortbar. Bezüglich eines angeblich verhinderten Massensterbens sprechen geschätzte Zahlen von zwei Millionen verhungerten Biafranern eine andere Sprache. Vermutlich haben jedoch beide Seiten recht: Die Hilfslieferungen verminderten das Leid in seiner Intensität und verlängerten es gleichzeitig. Eine Bewertung dieses Dilemmas obliegt der eigenen Moral. Dieses riesige moralische Dilemma ist auch heute noch in jeder Ebene der Entwicklungshilfe brandaktuell. Es muss von der Politik umgangen werden, da es nicht ihre Aufgabe ist, moralisch gute, sondern politisch kluge Entscheidungen zu treffen. Moralisches Handeln ist eine private Angelegenheit, die nur selten von Institutionen glaubhaft vertreten wird. Die Moral hinter den Hilfslieferungen kirchlicher Institutionen ist ebenso unklar, wie die berühmte Stelle im neuen Testament, in der der römische Soldat Stephaton dem gekreuzigten Jesus Christus einen Schwamm mit Flüssigkeit reicht, nachdem Jesus darum gebeten hatte (Johannes 19:28-30). Diese an sich barmherzige Tat birgt, je nach Evangelium, mehrere unterschiedliche Konnotationen. Bei Lukas wird Jesus Essig gereicht und dabei hämisch verlacht (Lukas 23:36-37), während bei Johannes und den anderen Evangelien nur von Essig die Rede ist und nicht von Häme. Dies könnte sowohl als Wohltat, als auch als Bösartigkeit interpretiert werden, da es trinkbares Essig gewesen sein könnte – im antiken Vorderasien denkbar. Noch dazu könnte es sich bei dem „Essig“ um einen Übersetzungsfehler handeln und tatsächlich sei Jesus am Kreuz Wein gereicht worden. Die christliche Moral ist sich also uneinig, ob das Leid eines Leidenden vermindert oder verlängert werden soll, ob die Hilfe für einen Todgeweihten ein Fluch oder ein Segen ist. Der tatsächliche humanitäre Nutzen für die Zivilbevölkerung vor Ort muss ebenfalls in Frage gestellt werden. So erinnert sich der Zeitzeuge Emmanuel Ede, dass in den Hilfslieferungen besonders viel Käse gewesen sei. Auch Jackson und Eade stellen in ihrem Oxfam Bericht fest, dass große Mengen Emmentaler-Käse aus der Schweiz nach Biafra geliefert wurden, die Unterernährten den Käse aber sofort erbrachen insofern sie das aufgedunsene Milchprodukt überhaupt zu sich nahmen. Mehr als anekdotische Evidenz für Fehllieferungen gibt es jedoch nicht.

5 Quellen

28.02.2022 — Kanada / Schweiz / China

Schweiz

Schweiz gibt 1815 begründete Neutralität auf und verhängt Sanktionen gegen Russland; Tschechien und EU-Kommissionspräsident Ursula von der Leyen befürworten raschen Beitritt der Ukraine zu EU; bleibt jedoch sehr unwahrscheinlich; Südkorea und Singapur verabschieden Sanktionen gegen Russland; Litauen fordert Untersuchung zu angeblichen Kriegsverbrechen; UK und Ukraine fordern Ausschluss Russlands von Interpol; FIFA und UEFA suspendieren Russland.

14 Quellen

25.02.2022 — Russland / China / Taiwan

China

China will Krieg weiter diplomatisch lösen und zieht keine Konsequenzen; DE, Ö, Ungarn und Italien verhindern Ausschluss Russlands aus Swift; Georgien verzichtet auf Sanktionen; USA sanktionieren nicht russischen Ölhandel; Schweiz will russische Konten nicht einfrieren; Türkei hält russische Kriegsschiffe nicht auf.

13 Quellen