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09.04.2025 — Westasien / Welt / USA

USA / Südamerika

USA entziehen Trinidad Lizenz, in Zusammenarbeit mit VENEZUELA, Shell und BP Offshore-Erdölfeld auszubeuten (von SMcLeod).

14 Quellen

Anfang der 2020er in Grenada

Meldung

Anfang der 2020er in Grenada.

08.07.2022: - Bei Parlamentswahlen gewinnt sozialdemokratische NDC gegen konservative Regierungspartei NNP mit 51,8%; D.Mitchell neuer Premierminister.

17.01.2023: - Premierminister Mitchell bezeichnet illegalen Import von Handfeuerwaffen als Bedrohung für Sicherheit; Karibische Gemeinschaft bat zuletzt USA um Unterstützung bei Bekämpfung des illegalen Waffenhandels.

Anfang der 2020er in Barbados.

30.11.2021: - Barbados löst sich aus monarchischer Personalunion mit UK und begründet republikanische Staatsform; Mason (22.10) neue Präsident.

20.01.2022: - Bei Parlamentswahlen gewinnt Partei der amtierenden Premierminister Mottley alle Sitze im Parlament; will gegen Klimawandel und Antibiotika-Resistenz vorgehen.

15.12.2022: -  Oberstes Gericht schafft Gesetz aus britischer Kolonialzeit ab, das gleichgeschlechtlichen Sex kriminalisiert.

Anfang der 2020er in Trinidad und Tobago.

12.08.2020: - Regierungspartei gewinnt Parlamentswahlen; Opposition wirft Premierminister Rowley zu lockeren Umgang mit venezolanischen Flüchtlingen vor (bbc).

04.05.2021: - Trinidad verschärft Lockdown.

17.05.2021: - Trinidad erklärt Ausnahmezustand.

24.09.2022: - Staatlicher Gaskonzern unterzeichnet neues Abkommen mit britischem Energiekonzern BP, um Gas nach UK zu exportieren; Trinidad nutzt Energiekrise zur Expansion auf europäischem Markt.

Anfang der 2020er auf den Caymans (britisch).

06.10.2020: - EU streicht Cayman-Inseln und Oman von Liste der Steueroasen; Cayman-Inseln sind aber weiterhin wichtige Steueroase.

22.09.2022: - Opposition im Parlament des britischen Überseegebiet bereitet Misstrauensvotum gegen Premierminister Panton wegen fehlender Führungskompetenzen vor; Verdacht, dass Panton 2021 vorgezogene Neuwahlen ausgerufen hatte, um  einem drohenden Misstrauensvotum gegen den inhaftierten Parlamentspräsident zuvorzukommen.

Anfang der 2020er auf Bermuda (britisch).

23.10.2022: - Premierminister Burt als Vorsitzender der sozialdemokratischen PLP-Regierungspartei wiedergewählt; Premierminister der Bahamas Davis ruft PLP bei deren Parteitag auf, Weg in die Unabhängigkeit zu gehen; Bermuda ist derzeit noch britisches Überseegebiet, also nicht souverän.

13.01.2023: - 80% der Einwohner+ gegen Unabhängigkeit von UK.

Anfang der 2020er auf den Jungferninseln (britisch).

29.04.2022: - Premierminister Fahie wegen versuchten Drogenhandels in USA festgenommen.

30.04.2022: - Premierminister Wheatley lehnt Anfang des Monats formulierten Vorschlag ab, dass Gouverneur Rankin bis 2024 Regierungsgeschäfte übernehmen soll; Gouverneur ist Repräsentant der englischen Königin und nicht demokratisch gewählt; Premierminister Fahie gestern wegen versuchten Drogenhandels in USA festgenommen.

03.05.2022: - Ostkaribische Staatengemeinschaft OECS verurteilt Pläne der UK-Regierung, direkte Herrschaft über Überseegebiet Jungferninseln auszuüben, nachdem Premierminister Fahie festgenommen wurde; Auch Proteste auf Jungferninseln gegen UK-Plan.

Anfang der 2020er auf Aruba und Curaçao (niederländisch).

21.03.2021: - Bei Parlamentswahlen in niederländischer Karibikinsel Curaçao gewinnen Parteien, die gegen niederländisch verordnete Sparmaßnahmen und Reformen sind; Rechtspopulistische MFK wird wohl Premierminister stellen; MFK war schon bis 2017 Regierungspartei, bis ihr Chef wegen Korruption und Geldwäsche verurteilt wurde; will Unabhängigkeit von den Niederlanden.

26.06.2021: - Regierungspartei von Aruba gewinnt Parlamentswahlen trotz Rekordteilnahme von 12 Parteien; Arubas traditionelles 2-Parteien-System war zuletzt korruptionsanfällig, weshalb Premierminister Wever-Croes im März zurückgetreten war.

Anfang der 2020er auf Martinique und Guadeloupe (französisch).

21.11.2021: - FR entsendet Spezialtruppen in Überseegebiet Guadeloupe, nachdem doch anti-Lockdown-Proteste eskalieren.

22.11.2021: - Generalstreik auf französischen Überseeinseln Martinique und Guadeloupe gegen Impfpflicht für Krankenhauspersonal.

27.11.2021: - FR verzögert Impfpflicht auf Überseegebieten Guadeloupe und Martinique nach Protesten; FR bereit, mit Guadeloupe Gespräche über mehr Autonomie zu führen.

11 Quellen

30.12.2022 — Äthiopien / Eritrea / China

Trinidad

Regierung Rowley dementiert reuters-Bericht, dass die Regierung vorhabe, Offshore-Suchanträge nach Ölfeldern durch BP und Shell abzulehnen.

12 Quellen

24.09.2022 — Haiti / UN / Iran

Trinidad

Staatlicher trinidadischer Gaskonzern unterzeichnet neues Abkommen mit britischem Energiekonzern BP, um Gas nach UK zu exportieren; Trinidad nutzt Energiekrise zur Expansion auf europäischem Markt.

13 Quellen

02.08.2022 — China / USA / Kosovo

Energie

Viele italienische Energieunternehmen verweigern Zahlung der Übergewinnsteuer, wodurch Staat 9Mrd€ entgehen, die zur Entlastung der ärmeren Haushalte und Kleinunternehmen eingeplant waren; Energieunternehmen machen durch hohe Energiepreise teils Übergewinne; Britischer Energiekonzern BP verdreifacht Gewinne durch hohe Energiepreise.

15 Quellen

29.07.2022 — Russland / Ukraine / Sri Lanka

Angola

Eni, Total, BP und Chevron bilden zusammen mit staatlichem angolanischen Ölkonzern Sonangol Konsortium zur Ausbeutung von 4Mrd Kubikmetern Gas aus Gasfeldern.

14 Quellen

16.04.2022 — Nigeria / Ukraine / Polen

Meldung

Völkermord gestern und heute (4/12) 1.2 Der Biafra-Krieg 1967-70 Die Zeit der Unabhängigkeitsbewegung Nigerias und der Unabhängigkeit seit 1960 waren turbulent gewesen. Insbesondere die Putschs und Pogrome ab 1966 hatten zu einer Verschärfung der Inneren Konflike Nigerias geführt. Im Mai 1967 erklärte sich die ehemalige Igbo-Region unter dem Namen Republic of Biafra daher für unabhängig. Während die Igbo-Eliten den folgenden Krieg also als einen Unabhängigkeitskrieg verstehen sollten, ging die nigerianische Regierung mit ihm um, wie mit einem Bürgerkrieg. Der entscheidende Unterschied hierbei ist, dass Nigeria somit die eigene Souveränität bedroht sah und somit härtere Maßnahmen besser zu rechtfertigen waren. Und das selbe galt für Biafra, das wiederum für seine Souveränität für größere Opfer bereit war. Ein grundlegendes Unverständnis für die gegnerische Seite und die stetige Versorgung mit militärischen und anderen Gütern führten dazu, dass der Krieg ohne erfolgreiche Verhandlungen immer weiter fortgesetzt wurde und sich verschärfte. Dieses Szenario dürfte uns aus dem Ukraine-Krieg bekannt vorkommen. Zudem entstanden zeitgenössische Analysen des Biafra-Krieges als ein unversöhnlicher Religionskrieg zwischen dem katholischen Südosten und dem muslimischen Norden. Eine solche religiöse Analyse ist mir zum Ukraine-Krieg nicht bekannt. Doch auch zum Ukraine-Krieg druckte beispielsweise die FAZ am 27. Februar 2022 folgende völkische Analyse: „[Es gab] eine gemeinsame Wurzel - die mittelalterliche kiewer Rus. Doch dann gingen die Russen weit nach Nordosten und bildeten letztlich ein riesiges Imperium. Die Ukrainer hingegen schufen ihre Zivilisation zwischen Polen und Russland. Während der gewöhnliche Ukrainer ein Eigentümer ist, einer, der selbstständig seine Ernte einfährt, in gewisser Weise ein Europäer, so ist der Russe eine ganz spezielle Pflanze, ein Steppenläufer ohne Wurzeln." Solche Sichtweisen vernichten jede Form von Verhandlungsgrundlage. Zurück zum Biafra-Krieg. Unverzüglich richtete Nigeria eine Blockade Biafras ein, die Lieferungen von Nahrungsmitteln und medizinischen Gütern verhindern sollte. Diese Blockade erfolgte zur See, aber auch an der Grenze zu Kamerun. Im Westen des frankophonen Kameruns befand sich seit 1901 die anglophone Region Südkamerun, heute besser bekannt als Ambazonien. Diese Region ist prominent im Namen der Igbo-Partei National Council of Nigeria and the Cameroons NCNC vertreten. Von Beginn des Krieges an war das Land, das die NCNC für sich reklamierte also gespalten. Als öffentlich wurde, dass die britischen Ölkonzerne BP und Shell Steuern an Biafra zahlten, wurde zudem der Export von Rohöl blockiert. 10% des in Großbritannien verbrauchten Erdöls stammte damals aus Biafra, wobei diese Zahl angesichts des arabischen Erdölembargos auf 25% erhöht werden sollte. Auch nach Kriegsende wurde dieses Ziel nicht erreicht. Die Erdölimporte aus Nigeria nach Großbritannien erholten sich bis 1972 auf 10%. Nach einem Hoch Ende der 1970er fiel bis 2017 diese Zahl erneut auf 8%. Die Ausgangssituationen und der Kriegsverlauf im Biafa-Krieg und dem Ukraine-Krieg sind also unterschiedlich. Zwar ist auch im Ukraine-Krieg das Thema der Energieversorgung Europas präsent, aber dies ist die Folge der „westlichen“ Sanktionspolitik und nicht die Folge einer militärisch durchgesetzten Blockade. Auch die historischen Umstände waren sehr verschieden.

5 Quellen

28.02.2022 — Kanada / Schweiz / China

Meldung

Norwegischer Erdölkonzern Equinor zieht sich aus Projekten in Russland zurück; BP-Aktien fallen um 20% nach Ausstieg aus Rosneft; Shell zieht sich aus Nord Stream 2 zurück.

Contesto? Contesto! Abkürzungen.

14 Quellen