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378 Nachrichten

6 Quellen

Iran / USA / Niger

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Äthiopischer Grand Ethiopian Renaissance Dam-Staudamm am Nil beginnt mit Stromproduktion; Ägypten kritisiert, dass Damm seine Existenz bedrohe.

Meldung

Neues Datenleck veröffentlicht geheime Eigentümer von Credit-Credit Suisse-Konten mit 96Mrd$; dadurch konnten alle Maßnahmen gegen Geldwäscherei und Korruption umgangen werden; besonders Venezuela, Thailand, Ägypten und Ukraine betroffen.

10 Quellen

Iran / Russland / Japan

Ägypten

Ägypten kritisiert, dass EU Ägypten nicht ausreichend bei Versorgung oder Aufnahme von 6Mio Geflüchteten helfe.

0 Quellen

Russland / Europa / Türkei

Meldung

Jahresendstatistik 2021 Ich habe mal wieder gezählt, wie oft die Länder und Staatenbunde in den Nachrichten in diesem Kanal vorgekommen sind. 2021 waren es 7354 Erwähnungen. Die + = — Zahlen zeigen an, wie sich die Zahl der Erwähnungen in Relation zu den anderen Ländern entwickelt hat. Russland ist Europa, die Türkei Asien, Ägypten Afrika, etc.

Im Vergleich zur Statistik vom letzten Jahr fällt auf: Die Erwähnungen waren 2021 zwischen Afrika, Europa und Asien deutlich gleichmäßiger verteilt als 2020. Auch in der Statistik zu den einzelnen Kontinenten fällt auf: Die Erwähnungen sind teilweise gleichmäßiger verteilt. Morgen kommt die Karte!

Falls ihr Fragen habt, oder gerne den Datensatz hättet: @Nahuek.

11 Quellen

Belarus / Ägypten / Tigray People’s Liberation Front

Ägypten

Ägypten will Entwicklungsprogramme, bspw. bezüglich Wohnungsbau und Abwasser in Region Suez fördern.

8 Quellen

Griechenland / Aserbaidschan / China

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Äthiopische Frauenminister, die als erstes Regierungsmitglied zugab (12.2), dass in Tigray Vergewaltigung als Kriegswaffe vorkommt, tritt zurück; Äthiopien schließt Botschaft in Ägypten vorübergehend; derzeit Konflikt um Durchflussmenge des Nils.

0 Quellen

Europa / Belarus / Belgien

Meldung

Die anderen Kontinente.

Europa Belarus 2020 (Proteste) Belgien 2022 (Geschichte in Demokratische Republik Kongo) Bulgarien 2021 (Parlamentswahlen) Dänemark 2021 (Rechtsruck, Flucht) Deutschland 2020 (Reaktion auf Corona) Deutschland 2020 (Corona) Deutschland 2021 (Zustand vor Wahlen) EU 2020 (Terror-Gesetze) EU 2021 (Einfluss in Mosambik) EU 2021 (Reaktion auf Taliban) Europa 2022 (Verhältnis zu Afrika) Europa 2022 (Militärische Involvierung in Afrika) Frankreich 2020 (Einfluss in Libanon) Frankreich 2020 (Islam) Frankreich 2020 (Sicherheitsgesetz) Frankreich 2021 (Rechtsruck, Putschs) Frankreich 2021 (Einfluss in Mali, Ägypten) Griechenland 2020 (Konflikt mit Türkei) Italien 2020 (Ursprünge des Faschismus) Kosovo 2020 (Beziehung zu Serbien) Russland 2020 (Einfluss in Belarus) Russland 2021 (Einfluss in Zentralafrikanische Republik) Russland 2021 (Grenzkonflikt Ukraine) Russland 2021 (Einfluss in Mali) Serbien 2020 (Beziehung zu Kosovo) Spanien 2021 (Rechtsruck) UK 2021 (Einfluss in Bolivien) UK 2021 (Einfluss auf Chagos) UK 2021 (Einfluss in Tschad) Ukraine 2021 (Grenzkonflikt Russland) Karten Osteuropa 2021 (Belarus Grenzkonflikt).

0 Quellen

USA / Mali / Frankreich

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Eine andere Entwicklung gab es in Mali. Hier brach Frankreich die direkte Militärkooperation mit den malischen Streitkräften nach einem internen Putsch ab (4.6). Grund dafür war, dass die malische Regierung wohl bald Kontakte zu Islamisten aufnehmen würde. Tatsächlich befürwortet der Imam Dicko, dessen Protestbewegung im letzten August die Vorgängerregierung mit-gestürzt hatte, einen Dialog mit den islamistischen Rebellionen (16.6), die dem Land seit bald zehn Jahren stark zusetzen. Diese Forderungen der Islamisten scheinen zunächst auch gar nicht sehr abwegig: Die Koalition nord-malischer Unabhängigkeitsmilizen CMA forderte ein föderales System für Mali und ein eigenes Parlament, also Gesetzgebungskompetenzen für die große nord-malische Region Azawad (15.6). Das scheint mit der geplanten Demokratie-Entwicklung Malis vereinbar zu sein. Problematisch ist, dass dieses Parlament mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit die Scharia einführen würde. Sowohl die Malierinnen und die Malier, als auch die Französinnen und die Franzosen sind mehrheitlich für einen gesamten Abzug der französischen Truppen aus Mali. Doch Frankreich wird Mali vermutlich vorerst nicht verlassen, da in Azawad die Uran-Förderstätten für die französischen Atomkraftwerke sind. (Inzwischen (3.7) kooperiert die französische Armee wieder mit Mali.) Macron kündigte im Juni an, die französische Militärpräsenz in der Sahel-Zone grundlegend zu reformieren (10.6). Ob diese grundlegende Reform Hand in Hand mit der neuen Afrika-Politik der EU und der USA gehen wird, ist natürlich noch unklar. Die UN-Blauhelmmission im Land wurde wie erwartet Ende Juni verlängert, wobei insbesondere das Abhalten der Wahlen im Frühjahr 2022 in den Fokus der Mission rückt (30.6). Auch die aktuelle Interimsregierung hat sich immer wieder zum Abhalten dieser Wahlen bekannt (13.6). Die USA setzten im Juni mit der bisher größten Militärübung in Afrika in Marokko (11.6) ein Zeichen, dass die neue Afrika-Politik durchaus auch militärisch enden kann. Wobei erwähnt sei, dass Marokko auch in einem anderen Kontext als die islamistischen Rebellionen in Afrika zu betrachten ist. Auch Großbritannien investiert in die „Terrorismus-Bekämpfung“ in der Tschad-See-Region (30.6). Und in der Elfenbeinküste eröffnete in Kooperation mit Frankreich die internationale „Counter Terrorism“-Akademie, um Spezialtruppen auszubilden (12.6).

Ägypten wird zwar allgemein zum „Nahen Osten“ gezählt, doch der sich seit Jahren verschärfende Konflikt mit Äthiopien rund um die Wasserressourcen am Nil zeigt, wie eng doch Ägypten mit anderen afrikanischen Ländern verknüpft ist (01/21). Dieser Konflikt um die Ressource Wasser am Nil wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht entschärfen, zumal nun auch der Südsudan plant, die Durchflussmenge des Nils mit einem Staudamm zu verringern (24.6). Das Wechselspiel zwischen Ägypten und europäischen Staaten zeigte sich im Juni am Beispiel Frankreichs: Frankreich versprach 4,6 Milliarden Dollar Investitionen in die ägyptische Infrastruktur und erneuerbare Energien, kurz nachdem im Mai Ägypten von Frankreich Kampfjets für 4,5 Millarden Dollar gekauft hatte (14.6). Frankreich hat ein Interesse an der Stärkung Ägyptens in der Region, da Frankreich und Ägypten beispielsweise in Libyen die selben Feinde haben: die Muslimbruderschaft. Beide unterstützen General Khalifa Haftar, der scheinbar in Libyen weiterhin militärisch tätig ist, obwohl es einen Waffenstillstand geben sollte (27.6).

In Afrika gab es in den letzten 60 Jahren sehr häufig inner- und zwischenstaatliche Konflikte. Ob „westliche“ Interventionen historisch zur Destabilisierung des Kontinents beigetragen haben, ist eine Frage der eigenen Ideologie. Jeder muss jedoch eingestehen, dass zumindest einige „westliche“ Interventionen einige Konflikte erheblich verschärft haben. Die aktuelle „westliche“ Aufrüstung von Frankreich, Großbritannien, Portugal, Italien, der EU und den USA für afrikanische Konflikte ist daher in jedem Fall mit viel Skepsis zu betrachten.