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85 Nachrichten

9 Quellen

Irak / Jemen / Bangladesch

In Kürze

Treffen von Vereinigte Arabische Emirate, Bahrain, Irak, Ägypten und Jordanien.

9 Quellen

Westafrika / Tunesien / Libyen

Mittlerer Osten

Laut Humanitärer US-NGO beeinträchtigt Ukraine-Krieg Ernährungssicherheit in Jemen, Syrien, Libanon, Palästina, Jordanien und Irak; Mehlkosten in Jemen stiegen um 42% in Jemen, waren aber schon zuvor teuer; Syrien vermindert Mehlverteilung an Bäckereien um 20-50%.

15 Quellen

Mosambik / Ruanda / Demokratische Republik Kongo

Ukraine

Ukraine&co: USA spenden Ukraine Waffen und Humanitäre Hilfe für 1Mrd$; USA wollen Übergangs-Getreidesilos in Polen und Ukraine bauen; Jordanien eröffnet 2 Siloanlagen mit 220.000t Kapazität; Israel soll über Ägypten Flüssiggas nach Europa exportieren.

10 Quellen

Türkei / Ägypten

Meldung

Arabische Partei setzt Beteiligung an israelischer Regierung aus, da Polizei am Tempelberg zu hart gegen Palästinenser vorgehe; Auch Jordanien, Vereinigte Arabische Emirate und Marokko kritisieren israelische Polizei; palästinensische Proteste nach Aufruf jüdischer Rechtsextremer+, am Tempelberg zu beten, was eigentlich verboten ist.

4 Quellen

USA / Niger / Ägypten

Meldung

Zeitgleich zur Blockade des Öls aus dem Niger-Delta fand nämlich im Nahen Osten der Sechstagekrieg zwischen Ägypten, Syrien, Jordanien und Israel statt. Im Zuge dessen wurde der Suez-Kanal von Juni 1967 bis 1975 für europäische Lieferungen geschlossen. Weder die Öllieferungen aus den Golfstaaten, noch die aus Nigeria erreichten somit ab dem Sommer 1967 die Industrien in Europa und insbesondere in Großbritannien. Zu der Zeit dieser produktionstechnischen Notlage begann die britische Armee ihre Zusammenarbeit mit Nigeria, unter anderem bestehend aus der Lieferung von schwerem militärischen Gerät. Aus Anfang der 2000er vom britischen Nationalarchiv veröffentlichten Dokumenten analysierte der Historiker Chibukuike Uche, dass die wirtschaftlichen Interessen der britischen Erdölindustrie maßgeblich für die britische militärische Unterstützung der nigerianischen Armee gewesen seien.

1.2.1 Staatliche Hilfslieferungen an Nigeria und Biafra Während die USA und Großbritannien sich weigerten, Nigerias Luftwaffe auszustatten, verkaufte die Sowjetunion im Sommer 1967 23 Jagdflugzeuge des Typs MiG-17F an Nigeria. Ihr Interesse lag darin, Nigeria zu unterstützen, damit Nigeria zu einem strategischen Verbündeten der Sowjetunion in Afrika würde. Sowohl die Regierungen des angelsächsischen Raums, als auch die Regierung der Sowjetunion buhlten also um gut Beziehungen zu Nigeria. Niemand verkaufte Nigeria jedoch Napalm. Die sowjetischen MiGs wurden 1969 durch acht ausgemusterte MiG-17 Flugzeuge der Nationalen Volksarmee der DDR ergänzt. Sie wurden zunächst von Soldaten der ägyptischen Luftwaffe geflogen, kamen jedoch häufig nicht zum Einsatz. Der Einsatz ägyptischer Streitkräfte konnte den Eindruck eines Holocaust-ähnlichen Genozids gegen die Igbo verstärken. Der ägyptische Staatschef Gamal Abdel Nasser galt Vielen als „Hitler". Israel, das zeitgleich im Nahen Osten gegen Ägypten kämpfte, verkaufte ebenfalls zunächst schweres militärisches Gerät an Nigeria. Nachdem das Leid der Biafraner öffentlich und zeitgenössische Stimmen zum Holocaust-Vergleich laut wurden, änderte Israel seine Position. Der israelische Geheimdienst Mossad schmuggelte ab 1968 Waffen und Geld nach Biafra. Auch die Tschechoslowakei änderte während des Krieges seine Position und unterstütze zunächst Biafra, dann Nigeria mit Waffenlieferungen. Die Rolle Frankreichs war signifikant für den Kriegsverlauf. Frankreich stand auch nach der Entkolonialisierung Afrikas in den 1960ern in direkter Konkurrenz zu Großbritannien über den Machteinfluss. In Biafra vertrat Frankreich Interessen zur Sicherung der Bodenschatz-Schürfrechte und der Gummiplantagen für den Michelin-Konzern. Über Gabun und die Elfenbeinküste, die Biafra 1968 als Staat anerkannt hatten wurden ehemalige Handfeuerwaffen der Wehrmacht und der italienischen Armee aus dem Zweiten Weltkrieg von Frankreich nach Biafra geschmuggelt. Die Tschechoslowakei verkaufte im Zuge dessen eigene Waffen an Frankreich, die schließlich in Biafra zum Einsatz kamen. Der Waffenhandel verlief auch über die Kolonien des faschistischen Portugals vor der Küste Biafras. China solidarisierte sich mit Biafra in seinem „Kampf gegen anglo-amerikanischen Imperialismus und sowjetischen Revisionismus“. Über Tansania, mit seinem sozialistischen Präsidenten Julius Nyerere, der Biafra 1968 als Staat anerkannt hatte, lieferte China Waffen nach Biafra. Die Position der west-deutschen Regierung wird in späteren Kapiteln behandelt. Mit der UdSSR, den USA, Ägypten und Großbritannien auf der einen, China, Frankreich, dem Vatikan und Portugal auf der anderen Seite (, sowie Israel und der Tschechoslowakei auf beiden Seiten) sprengte der Biafra-Krieg die Ordnung des Kalten Krieges auf eine einzigartige Weise. Doch neben diesen staatlichen Akteuren spielte auch biafranische Propaganda eine wichtige Rolle. Sie beeinflusste die Wahrnehmung des Biafra-Krieges in der Zivilbevölkerung der „Ersten Welt“ zutiefst.

13 Quellen

Zentralafrikanische Republik / Tigray People’s Liberation Front / Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft

Meldung

Präsident von Ruanda, Mosambik und Demokratische Republik Kongo treffen sich in Jordanien zu Gesprächen über Terrorismusbekämpfung; Ruanda bereits in Mosambik gegen ASWJ im Einsatz; Krieg von Demokratische Republik Kongo und Uganda gegen Allied Democratic Forces stockt.

16 Quellen

Westsahara (DARS) / Israel / Bahrain

Meldung

Einige afrikanische und arabische Länder haben in den Monaten nach Trumps geopolitischen Veränderungen ihre Botschaften in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt, oder überhaupt diplomatische Beziehungen zu Israel aufgenommen. Diese Staaten haben teilweise auch Konsulate in Marokkanisch-Westsahara eröffnet. Dies geschah bei zahlreichen Ländern im engen zeitlichen Zusammenhang 2020/21. Im Anhang sind einige Beispiele, sowie einige Ausnahmen aufgezählt. Es entsteht das Bild, dass eine Anerkennung von Marokkanisch-Westsahara und verbesserte diplomatische Beziehungen zu Israel „im Doppelpack“ beschlossen wurden. Ob dahinter wirklich ein undurchsichtiger Kuhhandel steckt, oder ob dies den natürlichen Politikverlauf von Staaten im US-Einflussgebiet darstellt, kann ich nicht abschließend beantworten. Welche dieser beiden Möglichkeiten auch zutreffen mögen: Die US-amerikanische Unterstützung der marokkanischen Politik in der Westsahara hatte einen großen Einfluss.

Anhang So eröffneten die Vereinigten Arabischen Emirate Ende 2020 als erstes arabisches Land ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara und Anfang 2021 eine Botschaft in Israel. Kurz darauf folgte Bahrain, das ebenfalls Ende 2020 ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara eröffnete und in dem Anfang 2021 eine israelische Botschaft eröffnet wurde. Einer ähnlichen Abfolge folgte Äquatorial-Guinea, das Ende 2020 ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara eröffnete und Anfang 2021 ankündigte, seine Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen. Malawi kündigte Ende 2020 an, seine Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen und eröffnete Mitte 2021 ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara. Die Demokratische Republik Kongo eröffnete Ende 2020 ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara und Ende 2021 eine diplomatische Vertretung in Jerusalem. Guinea eröffnete Anfang 2020 ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara und kündigte Anfang 2021 an, seine Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen. Sambia unterstützte 2018 die Verlegung der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem und eröffnete Anfang 2021 ein Konsulat in Marokkanisch-Westafrika. Der Sudan schloss Ende 2020 unter der Vermittlung Trumps einen bedeutenden Friedensvertrag mit Israel und unterstützt seit Mitte 2021 die marokkanische Politik in der Westsahara. Es gibt natürlich auch Länder, die Jerusalem nicht als Hauptstadt Israels anerkennen, aber diplomatische Vertretungen in Marokkanisch-Westsahara vertreten: Senegal, das vom Handel mit Marokko profitiert, sowie eSwatini (Eswatini), und auch Jordanien hatte Anfang 2021 ein schlechtes Verhältnis zu Israel, eröffnete aber ein Konsulat in Marokkanisch-Westsahara. Darüber hinaus haben in diesem Zeitraum auch Länder Konsulate in Marokkanisch-Westsahara eröffnet, die bereits diplomatische Beziehungen zu Israel oder Botschaften in Jerusalem hatten, wie Burkina Faso, Burundi, die Elfenbeinküste und die Zentralafrikanische Republik. Auch gab es Fälle von Ländern, die zwar ihre Botschaft nach Jerusalem verlegen wollten, aber zur Westsahara gar keine Position haben, wie der. Es gab auch eine Gegenreaktion: Im September 2019 nahmen Peru und Bolivien diplomatische Beziehungen zur DARS auf. Die Afrikanische Union beharrte auf die Autonomie der Westsahara und auf ein Referendum, nutzte aber wohlgemerkt nicht das Wort „Souveränität“. „Autonomie“ wäre mit der marokkanischen Politik seit 2007 vereinbar. Die Südlich-Afrikanische Staatenorganisation Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika, unter erheblichen Einfluss Südafrikas, unterstützte die Autonomie der Westsahara und Südafrika wehrte sich gegen die Wiederaufnahme Israels als Beobachterland in die Afrikanische Union.

12 Quellen

Äthiopien / Italien / Spanien

Meldung

Supermarkthändler in Jordanien, Kuwait und Katar nehmen französische Produkte aus Angebot, nachdem Präsident Macron sich zur Freiheit, Mohammed-Karikaturen zu zeigen, bekannt hat; Macron zieht Botschafter aus Türkei ab, nachdem ihn Erdoğan als geistig krank beleidigt hat.