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Sudan / Jemen / China

Südasien

37 der 40 am stärksten von Luftverschmutzung betroffenen Städte liegen in Südasien und 60% der südasiatischen Bevölkerung lebt in sehr verschmutzten Gebieten (, SNasim); Zahl wird wohl zunehmen, da in INDIEN derzeit zweitgrößte Land-zu-Stadt-Migration der Weltgeschichte stattfindet (, BPUsher); Hitzewellen könnten Entwicklungsziele Indiens behindert (, DBardsley).

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USA / Pazifik / Australien

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Ein letzter Blick ins Jahr 2022 (15) Meine Berichterstattung über die Länder Ozeaniens, also die Inselstaaten des südlichen Pazifik sowie Australien, war in diesem Jahr besonders von Geopolitik geprägt und ist in die us-chinesische Konkurrenz im sogenannten Indopazifik einzuordnen. Der Indopazifik umfasst Ostasien, Südostasien, Südasien und Ozeanien, also die Regionen, die an die Nordküste des Indischen Ozeans oder die Westküste des Pazifischen Ozeans grenzen – manche zählen auch noch Ostafrika und Westasien dazu. Der zusammengefasste Indopazifik ist ein relativ neuer, politisch geprägter Begriff, der der Schauplatz für geopolitische Konkurrenzen zwischen den Weltmächten China und den USA, sowie Regionalmächten wie Indien, Japan und Australien ist. Nicht umsonst wird dieser politische Raum nach den beiden Ozeanen benannt, denn er beinhaltet die Konkurrenz um Marinebasen, wie in Chagos oder dem Südchinesischen Meer, um Seehandelswege, um Inseln und Inselstaaten, sowie um maritime Öl- und Gasvorkommen.

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Südasien / Sri Lanka / Bangladesch

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In Südasien gab es also einige Themen, die in vielen Ländern der Region wichtig waren: In erster Linie die Folgen der Dollar-Knappheit in Sri Lanka, Bangladesch und Pakistan, die zu steigenden Preisen von Import-Produkten und teils schweren Problemen der Schuldenrückzahlung führten. Steigende Lebenshaltungskosten waren in allen Ländern zu beobachten und dies war in einigen Ländern, wie Sri Lanka, sicher der entscheidende Faktor für Proteste und in anderen Ländern, wie Indien, Pakistan und Bangladesch verstärkten die hohen Lebenshaltungskosten die Proteste. In Sri Lanka führten sie sogar zum Sturz der Regierung, wofür zumindest in Pakistan und Bangladesch ebenfalls eine nicht zu verachtendes Potential besteht. Und zuletzt waren Pakistan, Indien und Bangladesch Opfer von einem besonders starkem Monsun, anderen Stürmen und andererseits Dürren, die allesamt vom Klimawandel, von der Erderhitzung in ihrer Intensität verschärft werden.

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (14)

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Ein Blick zurück ins Jahr 2022 (14) Südasien war 2022 eine der Region, die am meisten unter den Folgen von Corona und dem Ukraine-Krieg zu leiden hatten, die sich hier besonders stark mit Überschuldung und landeseigenen politischen Konflikten vermengten und zu mehreren politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Krisen führte. Sehen wir uns die in der Grafik abgebildeten Länder genauer an und versuchen wir, wiederkehrende Themen zu finden und Zusammenhänge zu verstehen.

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Polen / Ukraine / Iran

Afghanistan / Usbekistan

Usbekische Regierungsdiplomaten sammeln vergleichsweise moderate Angehörige der Taliban-Regierung, die sich von Bahnschienenkorridor von Usbekistan in Zentralasien nach PAKISTAN in Südasien durch Afghanistan überzeugen lassen könnten; Korridor würde zentralasiatischen Handel unabhängiger von russisch kontrollierten Korridoren machen.

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Oktober 2022

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Oktober 2022 Die Erwähnung der einzelnen Länder in diesem Monat Oktober 2022 war dem Erwähnungsverhältnis im September 2022 ähnlich. In Afrika können wir jedoch den Trend beobachten, dass mehr und mehr Nachrichten sich auf mehrere "Hotspot-Länder", wie Äthiopien, die Demokratische Republik Kongo oder Nigeria verschiebt und dieser Trend zunimmt. Dadurch gibt es weniger Berichterstattung über die anderen afrikanischen Länder, wie in diesem Monat besonders auffällig Niger und die Zentralafrikanische Republik, die bisher immer mindestens einmal im Monat erwähnt wurden. Die Krise in Haiti ist auf dieser Karte nur als ein kleiner roter Klecks in der Karibik zu sehen und ist in der selben Kategorie wie Russland, Äthiopien oder Deutschland. Die Berichterstattung über Südasien und West-Asien bleib auf hohem Niveau.

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September 2022

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September 2022 Im September habe ich mal wieder gezählt, wie oft die einzelnen Länder der Welt in diesem Kanal erwähnt wurden. Diesen Monat stieg Europa erstmals seit Kriegsbeginn in der Ukraine in der Rangliste der Kontinente auf Platz 3. Das liegt u.a. an den vielen Krisen und Konflikten in den ehemaligen Sowjetstaaten und Südasien, sowie die stetige Berichterstattung über Ostafrika, Mali und Nigeria. Ein weiterer Schwerpunkt lag in diesem Monat auf der Karibik, wo in mehreren Ländern das Staatsoberhaupt starb und zu deren Ländern ich nun eine neue Nachrichtenseite nutze.

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Mali / Burkina Faso / Ostafrika

In Kürze

Zahl der Toten bei Fluten in Südasien steigt auf 100.

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April 2022

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April 2022 Die Nachrichtenverteilung hat sich in diesem Monat wieder "normalisiert": zu Asien, Afrika und Lateinamerika kommen wieder verhältnismäßig mehr Nachrichten, als im März. Mit insgesamt 917 Landeserwähnungen liegt die Zahl im April deutlich unter den 1132 im März. Das liegt zu einem großen Teil daran, dass die Berichterstattung zum Ukraine-Krieg nachgelassen hat. So überschritt die Ukraine im April auch nicht die 8%-Marke, wie noch im März. Weitere Ausreißer sind in Südasien Pakistan und Sri Lanka, die auch die Liste der meisten Top-Meldungen anführen. Ostafrika bleibt eine transnational höchst aktive Region mit neuen Ansätzen zur Etablierung einer neuen gemeinsamen Sicherheitspolitik.

1 Quelle

Februar 2022

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Februar 2022 Auch im Februar habe ich die Erwähnungen der Länder der Welt in diesem Kanal gezählt. Der Ukraine-Krieg hat zu einem Anstieg der Erwähnungen von Ländern geführt, von 656 im Januar auf 867 im Februar. Der Krieg hat zu einer vermehrten Berichterstattung zur Ukraine und Russland geführt, gleichzeitig haben die Nachrichten aus den anderen Teilen Osteuropas nicht zugenommen. Diese Nachrichten-Flut aus der Ukraine führt zu weniger Berichterstattung zu anderen Themen aus arabischen Ländern, Westafrika und Südafrika. Das hat z.B. auch damit zu tun, dass sich die Situation um die Putsch-Welle in Westafrika beruhigt hat. Die Zahl der Berichte aus Ostafrika und Südasien blieben auf hohem Niveau und die Berichterstattung aus Lateinamerika nahm zu. Wie sich die Situation rund um die Berichterstattung entwickeln wird, wird sich wohl im nächsten Monat zeigen. Hier eine Seite, auf der man deutschlandweit Zimmer für ukrainische Geflüchtete anbieten kann: https://elinor.network/gastfreundschaft-ukraine/.

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Russland / Serbien / Kosovo

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In Weißrussland haben die unfreien Präsidentschaftswahlen zwar noch nicht stattgefunden, doch im Vorfeld schlagen mehrere Ereignisse hohe Wellen. Zunächst wurden, wie zu erwarten, einigen Oppositionellen die Teilnahme verweigert (14.7), woraufhin es zu Protesten kam (15.7,31.7). Am 29. Juli sprach der Machthaber Lukaschenko dann von einer russischen Invasion und ließ 33 russische Söldner festnehmen (29.7), die teils mit libyschem Reisepass (06/20) ins Land eingereist waren. Die Spannungen zwischen den beiden Ländern ist groß, nachdem Russland verlauten ließ, angepasste Energiepreise würden an die Bedingung geknüpft, dass Weißrussland und Russland sich vereinigen. In Serbien drangen Demonstranten in Regierungsgebäude ein, um den Rücktritt des Präsidenten Vucic zu erzeugen. Die Proteste fanden wegen der unfreien Parlamentswahlen (06/20), den angestrebten Gebietsaustausch mit dem Kosovo (10.7) und der autoritär entschiedenen Corona-Maßnahmen (8.7) statt (12.7). Auch in Bulgarien richten sich Proteste gegen eine korrupte und autoritäre Regierung unter Premier Borissov (23..7) und seine Graschdani sa Ewropejsko Raswitie na Balgaria-Partei (15.7), bis hin zur Besetzung von Teilen Sofias (30.7). Dessen politischer Gegner, Präsident Radew wurde zuvor Opfer einer Razzia (11.7). Bei den Parlamentswahlen in Nordmazedonien gewannen pro-EU-Sozialdemokraten (16.7). An der Grenze zwischen Armenien und Aserbaidschan blieb es in diesem Monat bei tödlichen Scharmützeln (13.7,14.7) und personellen Wechseln (17.7). Die ost-russische Region Khabarovsk findet seit der Festnahme des Gouverneurs Furgal wegen 15-fachen Mordes (9.7,28.7) keine Ruhe. Durch das neue Sicherheitsgesetz in Hong Kong (06/20) und damit einhergehenden Festnahmen (2.7,3.7) wurden die Pro-Demokratie-Anti-China-Demonstrationen repressiert. Auch dem politischen Arm der Bewegung wurde in Bezug auf die Parlamentswahlen Potenz entzogen, da ihnen die Beteiligung entzogen wurde, und die Wahl auf das nächste Jahr verschoben (31.7) Auch in Thailand, das 2006 einen Militärputsch erlebte, flammten kurz friedliche Proteste auf (19.7). In Malaysia ist ein Schlag gegen ein internationales Korruptions-Netzwerk geglückt, das vom Ex-Premier Najib (28.7) getragen wurde und von dem er, seine Familie und das US-Investmentbankingunternehmen Goldman Sachs, das auch maßgeblich die Weltwirtschaftskrise 2008/09 ausgelöst hatte, profitierten. In Deutschland werden solche Schlupflöcher nicht gestopft (31.7). In Südasien wüteten der Monsun (18.7) und die indische Armee (3.7,8.7). In Tunesien läuft derzeit eine Regierungskrise ab. Nachdem die größte Oppositionspartei Ennahdha dem Premier Fakhfakh wegen der Wirtschaftskrise und Interssenskonflikten die Unterstützung entzogen hatte (6.7,15.7), trat dieser zurück (16.7). Zeitgleich führte ein Streik im Süden das Landes zu einer Halbierung der Erdölfördermenge (17.5). Zuletzt versuchte die Regierungspartei ein Misstrauensvotum gegen den Parlamentspräsidenten der Ennahdha-Partei, scheiterte jedoch (30.7). Die Elfenbeinküste hat sich scheinbar so weit von dem Tod ihres Premiers Coulibaly (9.7) erholt, alsdass es bereits einen neuen Premier gibt und Präsident Ouattra beschlossen hat, erneut bei der Präsidentschaftswahlen anzutreten, wofür Coulibaly vorgesehen war (20.7).

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Südasien / Afghanistan

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Ab 5500 v.Chr. begannen die Menschen in Mehrgarh mit dem Anbau von Erbsen, Sesam, Dattelpalmen und Baumwolle für den Eigenbedarf. Damit einher kam die Entwicklung der Töpferwaren und der konventionellen Kupferverarbeitung. Auch der Wasserbüffel wurde in dieser Zeit domestiziert. Das sind die Grundlagen, auch für das heutige Südasien. Die Schmuckkunst entwickelte sich ebenfalls, wie das glasieren von Perlen und der Fayence. Terrakotta-Figuren bekamen immer mehr Details, Frisuren, Ornamente. Fernhandel kann ebenfalls anhand Lapislazulis aus Afghanistan nachgewiesen werden. Mehrgarh ist (wer sich eine Karte vor Augen hält ist das sicher schon aufgefallen) nicht wirklich am Fluss Indus selbst. Die Kultivierung des Industals geschah von den Randgebieten aus, weil der Fluss damals noch deutlich mehr Wasser führte und also stark mäanderte und das Umland kilometerweit versumpfte. Der Indus entspringt im Himalaya, dessen Gletscher während der letzten Eiszeit ebenfalls angeschwollen waren. Nun schmolz über viele Jahrhunderte hinweg das Wasser und "über"füllte die Flüsse. Als die Gletscher an die Temperaturveränderung angepasst waren, floss auch weniger Wasser und das Industal wurde bewohnbar. Die Archäologie setzt der Mehrgarh-Kultur im Jahr 3500 v.Chr. ein Ende. Die Entwicklung folgte jedoch kontinuierlich weiter. Mehrgarh wird nun zur Indus-Harappa-Kultur gezählt, mit der die Bronzezeit am Indus begann.