Bougainville / China
Meldung
Mit 43.900 Jahren äteste figürliche Kunst der Welt auf indonesischer Insel Sulawesi entdeckt; bisher galt Borneo (7.11.18).
Mit 43.900 Jahren äteste figürliche Kunst der Welt auf indonesischer Insel Sulawesi entdeckt; bisher galt Borneo (7.11.18).
Die Büste der Nofretete ist für vielen bekannt und sicher auch für ihren Lidstrich. Die Gesichtskosmetik war schon vor der Zeit der Pharaonen im Niltal in der Negáde-Kultur von 4500 v.Chr. bis 3000 v.Chr. verbreitet, besonders als Teil zeremonieller Performances. Bei den Schminkpaletten handelt es sich Schieferplatten mit herrlichen Reliefs und einer napfförmigen Vertiefung, in der die Schminke angerührt wurde. Die Farbe wurde aus geriebenen Erzen in Tierfett hergestellt und möglicherweise nicht nur auf lebende menschliche Gesichter aufgetragen, sondern auch auf geopferte Tiere oder Reliefs. Am häufigsten wurden damit aber wohl die Tongefäße verziert. Diese Gefäße und die Schminkpaletten fanden sich nur in Gräbern der Elite. Unser Bild von Kulturen muss neu gezeichnet werden, wenn wir uns vor Augen führen, dass es sich bei der Kultur, die solche prächtigen Gegenstände hervorgebracht hat um halbnomadische Stämme handelt, die weder Schrift, noch Staat, noch eine Repräsentation im Gemeinschaftsgedächnis haben. Es gibt und gab viele Kulturen auf der Welt, auf die das zutrifft. Das Niltal hatte sicher große Vorteile in der Entwicklung der Strukturen, aber solche menschlichen Zeugnisse wie großartige Schminkpaletten kann man sicher in allen Kulturen finden.
Sozialdemokratin Marin mit 34 Jahren zur finnischen Premierminister (3.12) ernannt; ist jüngste amtierende Premierministerin der Welt.
Bolivianische Lithium-Industrie (größte der Welt) von politischer Krise getroffen, da neue Regierung Markt für multinationale Unternehmen öffnen will (21.11); Wertschöpfung würde so nicht mehr in Bolivien stattfinden, was unter Ex-Präsident Morales noch der Fall gewesen war.
NL führen Tempolimit 100 auf dichtestem Straßennetz der Welt ein; Regierung büßt daher Wahlgunst ein.
Beile nehmen in der Menschheitsgeschichte eine exponierte Stellung ein. Das Werkzeug hat die Steinzeit erlebt, die Bronzezeit, die Eisenzeit und wird bis heute verwendet, um Holzpflöcke zu spalten. Bis zur Erfindung der Säge und der Motorsäge wurde der meiste Wald mit Beilen gerodet: vor 12.000 Jahren im Fruchtbaren Halbmond und vor 70 Jahren im Amazonasbecken. Vor 5000 Jahren jedoch entschloss sich eine Siedlungsgemeinschaft bei Canterbury in England dazu, ein bestimmtes Beil nicht zu benutzen. Zu der Zeit blühten die ersten Hochkulturen in Ägypten, Mesopotamien, Indien und Pakistan. Die dort entwickelte Form von politischer Führung, ihre Architektur, ihre Schriftsysteme und die internationalen Handelsnetze sorgten dafür, dass dort neue Fertigkeiten entstanden und neue Materialien genutzt werden konnten. Abseits der Flusstäler lebten die meisten Menschen jedoch weiterhin in Agrargemeinschaften, die weder die Chancen noch Gefahren der Städte kannten. Doch sie konnten Gebrauch machen von der Lebenswelt der ausgeprägten Handelsketten. Es entstand eine Vorliebe für das Teure und das Exotische. Das Beil aus Canterbury ist noch heute in dem geschärften Zustand, in dem es dort angekommen ist, denn man kann es gar nicht als Beil gebrauchen! Das Beil war nie dazu gedacht, genutzt zu werden, es sollte Bewunderung erwecken. Das Beil war aus grüner Jade. Das Jadebeil ist perfekt tränenförmig geschliffen und poliert. Es ist nicht aus dem üblichen Stein der britischen Inseln und Jade kommt dort nicht vor. Archäologen zerbrachen sich jahrlelang den Kopf, wo die Quelle der Jade sein könnte: die einzigen beiden bekannten Möglichkeiten waren Zentralamerika und Ostasien. Erst 2003 fand man nach einer gezielten Suche Jadevorkommen in den italienischen Alpen auf 2600m Höhe, wo eindeutig ein prähistorischer Abbau zu erkennen war. Man fand sogar die Jade-Ader, aus der das Beil hergestellt war. Der Felsblock wurde in kleinen Teilen ins Tal gebracht und dort grob in Form gebracht, damit der Käufer es zu dem Werkzeug seines Wunsches machen konnte. Der Reiseweg unseres Beils führte es nach Nordfrankreich, wo es in die Form gebracht wurde, in der es heute ist. Von dort wurde es weiter nach England verkauft. Das Beil sollte nicht in der Landschaft Spuren hinterlassen, sondern in der Gesellschaft. (Richtig schöner Satz) Heute werden auf der Welt so viele Ressourcen und Materialien verschoben, dass es uns gleich erscheint, ob in den Geräten auf denen ihr das hier ließt und ich das hier schreibe, aus allen Regionen der Welt stammen.
Die ältesten Mumien der Welt sind 7050 Jahre alt und stammen aus der Atacama-Wüste im heutigen Peru und Chile. Über 2000 Jahren vor den ersten Mumifizierungen in Ägypten übte die Chinchorro-Kultur bereits diese Praktik aus. Die Chinchorro waren noch Jäger und Sammler, die in der Nähe von Wasserlöchern leben mussten. Dieses Wasser war mit Arsen belastet, das zu einer höheren Kindersterblichkeit geführt hat. Wenn eine Gemeinschaft mit einer hohen Kindersterblichkeit konfrontiert ist, was für sie ganz natürlich wirkt, reagiert sie auf eine für uns nicht nachvollziehbare Weise. 29% der Mumien in Chinchorro waren einem natürlichen Mumifizierungsprozess unterlaufen, die älteste davon 9020 Jahre alt. Unter den anderen 71% befinden sich vor allem die schwachen Glieder einer Gesellschaft, wie Alte, Kinder, Babys und Fehlgeburten, worunter Kinder und Babys die aufwendigste Behandlung aufweisen. Zunächst wurden die Leichen im heißen Wüstenstaub eingegraben und mit einer Lehmschicht bedeckt, sodass sie gebacken wurden. Nach wenigen Wochen wurden sie wieder ausgegraben und ihre Eingeweide herausgenommen. An Stelle der Organe legten die Angehörigen Blumen und Tierfell. In einem Zeitraum wurde den Kindern auch noch Haut und Fleisch von den Knochen geschnitten und mit Lehm ersetzt. Aus dem Zeitraum bis 1600 v.Chr. wurden insgesamt 282 Chinchorro-Mumien entdeckt. Die Mumien sind auch wegen des hohen Salzgehalts in der Atacama-Wüste gut erhalten.
Um 5200 v.Chr. befand sich eine der größten Städte im heutigen Bosnien und Herzegowina. Die neolithische Dorfgemeinschaft Okolište hatte bis zu 3000 Einwohner und konkurrierte in der Bevölkerungszahl mit den relativ benachbarten Dörfern Sesklo und Vinča-Belo Brdo. Es scheint so, als habe der mittlere Balkan in dieser Zeitspanne eine herausragende Stellung in der Welt eingenommen, in der mehrere größere Menschengruppen miteinander kommunizierten und interagierten. Die Butmir-Kultur, die in Okolište angesiedelt war, war ein Teil des Donau-Kulturraums. Okolište war vor allem zu Beginn ihrer Existenz auf 7,5ha besonders groß, nahm aber im Laufe der Jahrhunderte immer mehr ab, bis sie 4500 v.Chr. nur noch 1,2ha groß war. Die Stadt war bereits mit einer Art Straßen-Gitter entstanden, da die 4 bis 10 Meter langen Häuser parallel zueinander standen. Man kann jedoch nicht von einer urbanen Stadt reden, wie sie kurze Zeit später in Mesopotamien und im Industal entstanden. So gab es kein Zentrum, kein deutbarer Handelsplatz und anscheinend keine Verwaltung. Somit gab es auch keine gesellschaftliche Hierarchie. Da ihre Bewohner wohl vorwiegend mit lebenserhaltender Arbeit beschäftigt waren, sind nicht besonders viele kulturelle Güter überliefert. Von 700 Jahren Siendlungsgeschichte sind nur 72 menschliche Tonfiguren erhalten. Ihre Gesichter sind so gut ausgearbeitet, dass man sie ganz unterschiedlichen Weltregionen zuordnen kann: Balkanisch, Irano-Armenisch und sogar Schwarzafrikanisch.
Während in manchen Regionen der Erde der Besitz von Schrift und Metallwerkzeuge entstanden, bleiben andere schriftlose Bauerngesellschaften, oder gar Jäger und Sammler. Diese historischen Ungleichheiten werfen lange Schatten auf die moderne Welt, da die Gesellschaften mit Schrift und Metall jene anderen Gesellschaften auslöschten oder unterwarfen. Die Gründe für diese Ungleichheit - ganz Neuguinea lebte beispielsweise bis vor 200 Jahren in der Steinzeit - haben nichts mit den Menschen an sich zu tun. Neuguineer sind ebenso intelligent wie die Europäer, die ihr Land kolonisierten und Stahläxte, Streichhölzer, Medizin und Kleidung einführten. Diese Ungleichheit hält bis heute an, nicht nur zwischen Neuguinea und Europa, sondern zwischen allen "Dritte Welt"-Ländern und den Wirtschaftsnationen, sowie innerhalb dieser Länder zwischen Arm und Reich. Wie kam es dazu, dass Reichtum und Macht heute so verteilt ist, wie wir es kennen und nicht anders? Über diese Frage streiten sich Historiker seit Jahrzehnten und es gibt hunderte Abhandlungen und Bücher über das Thema. Grob vereinfacht kann man sagen, dass die Ressourcen Wasser, Boden und Metall ausschlaggebend sind. Auch die Evolution, die in manchen Regionen der Erde keine Domestikation der dort lebenden Tiere und Pflanzen erlaubte ist ein wichtiger Faktor. Mit anderen Worten: Es ist eine Frage von Glück oder Pech, ob eine Person in eine arme oder reiche Region geboren wird. Mit dem jetzt schon gewaltigen und noch zunehmenden Einfluss des Menschen auf die Umwelt wird es in Zukunft nur noch ein Pech sein, überhaupt geboren zu werden.
Die vorgeschichtlichen Kulturen in China definierten sich durch die Schnurmusterkeramiken, bei denen Schnüre in den noch feuchten Ton gedrückt werden und dementsprechend Abdrücke hinterlassen. Schon damals lassen sich die beiden Hotspots Südchina und Nordchina ausmachen. Für die Zeit der Erfindung der Landwirtschaft sind erste Wohnstätten und Vorratswirtschaft belegt. Im Süden zogen es die Menschen allerdings noch vor, in den praktischeren Höhlen hausen zu bleiben. Wahrscheinlich löste die Haustierzucht relativ rasch die Jagd ab. Die Region am Gelben Fluss im nordchinesischen Teil gilt als einer der prähistorischen Ursprungsorte von Hochkulturen. Die Huang-Zivilisation am Gelben Fluss konnte, wie die Hochkulturen woanders in der Welt auf die Fluten reagieren, sie regulieren und für ihre Zwecke ausnutzen. Auch am mittleren Yangtse blühten im Neolithikum die Kulturen, wie von etwa 7500 v.Chr. bis 6100 v.Chr. die Pengtoushan-Kultur, die sehr langkörnigen Reis anbaute. Und schließlich findet sich das Hoabinien an der Grenze zu Indien. Für sie ist eine rein bäuerliche Kultur nicht gesichert. In der Mongolei hat es vor der Zeit der Wüstenbildung ebenfalls eine neolithische Kultur gegeben, die einen bäuerlichen Charakter hatte. Auch wenn es kaum noch Spuren von ihr direkt gibt, ist doch bewiesen, dass sich von hier aus ein gewisses Bauerntum bis an den Baikalsee entwickelte.
Während auf Sardinien in der Altsteinzeit besonders Obsidian als Werkstoff verwendet wurde, kamen mit der Jungsteinzeit ab 8000ya vor allem Steine zum Einsatz, wie sie überall auf der Welt zu finden waren. Ab 6700ya bildete sich die Bono-Ighinu-Kultur heraus. Die Lebensweise war hier wohl besonders von der Landwirtschaft und der Kunst des Backens geprägt. Bereits damals wurden als Grabstätten die sogenannten "Domus de Janas" ("Häuser der Feen") in den Fels gehauen. Diese Tradition hielt 2000 Jahre lang und heute sind noch etwa 1000 dieser Grabkammern erhalten. Während der Ozieri-Kultur von 4000 v.Chr. bis 3200 v.Chr. wurde diese Technik verfeinert. Während der Zeit nahmen Zahl und Größe der Dörfer zu und die Menschen formten immer mehr das Land. Unter der Ozieri-Kultur wurden wohl auch freilebende Stiere gezähmt, in dessen Folge Wandbilder von Stiergottheiten überliefert sind. Außerdem gibt es hier die typischen Venus-Figurinen. Neben den "Domus de Janas" wurden Menhire, große aufrechtstehende Monolithe an den Totenstätten aufgestellt. Hier, wie in der Keramik sind eindeutige Einflüsse aus Südfrankreich zu erkennen. Die Menschendarstellungen erinnern eher an kretische und kykladische Symbole. Nichtsdestotrotz sind die frühen sardischen Kulturen eigenständig entstanden.
EU-Kommissionspräsident UvdL fordert stärkeren Führungsanspruch Europas in der Welt mit Machtpolitik.
Zapfenglöckner lautester Vogel der Welt (113dB); 10 Tote durch Landrutsch in Japan; Taiwan legalisiert Ehe für Alle; UK-PaSprecher Bercow (9.9,Ordeeeerrr) tritt zurück.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Politisches_System_Chiles https://de.m.wikipedia.org/wiki/Quantencomputer https://en.m.wikipedia.org/wiki/White_bellbird.
Mit dem Beginn der Jungsteinzeit erlebte Jericho ab 10.800ya eine erste Zeit der Blüte. Die Domestikation der Getreidesorten Emmer, Gerste und Hülsenfrüchten, Viehhaltung sowie eine ausgiebige Jagd waren die Grundlage für die Errichtung der ersten befestigen Stadt der Welt. Die Stadtbefestigung umschloss ein Gebiet von vier Hektar, in denen Lehmhäuser standen. Um 10.050ya wurde schließlich der Turm von Jericho errichtet, der heute noch existiert. Dieser Steingut ist 8,25m hoch und hat einen maximalen Durchmesser von ca. 8m. Innerhalb des Turms befinden sich die weltweit älteste bekannte Treppe mit 22 Stufen. Die Mauer war etwa 3m hoch, aber man kann heute nicht mehr sagen, gegen wen oder was sie gerichtet war. Möglicherweise gegen die Winterflut aus den Bergen. Zumindest eine astronomische Bedeutung hatte er, da er an dem Scheidepunkt steht, an der die Siedlung während der Sommersonnenwende nicht im Schatten des benachbarten Berges liegt. Zu diesem Zeitpunkt um 9000ya lebten etwa 3000 Bewohner in der Stadt (noch ohne Töpferei und Metallverarbeitung). Circa 1000 lebten in Beidha und Basta in Jordanien, und ebenfalls 1000 in Çatalhöyük in der Türkei.
[16.10. 06:41] Nahuel: *Nicht vergessen!* Außerhalb des Fruchtbaren Halbmonds und Ostasiens ist über die Entstehung der Landwirtschaft weit weniger bekannt, da es nur wenige Orte gibt, an denen moderne archäologische Methoden angewendet werden können. Die amerikanische Landwirtschaft entstand zuerst im heutigen Mexiko, wo 8000 vor Christus Kürbis und Paprika domestiziert wurden vor 9000 Jahren der Mais. Dieser entwickelte sich aber erst 2500 Jahre später zur lebensdefinierenden Ernährungsmethode. Im mexikanischen Hochland begann 3000 v.Chr. der Anbau von Avocado und Grünen Bohnen, 1500 Jahre später der Anbau von Baumwolle. Um die Zeitenwende wurden Truthahn und Moschusente domestiziert. Auf dem gesamten amerikanischen Kontinent gab es nur wenige Tierarten, die sich überhaupt domestizieren ließen. [17.10. 13:42] Nahuel: *Nicht vergessen!* In Südamerika wurden in den nördlichen Anden vor rund 9000 bis 8000 Jahren getreideähnliche Früchte wie Quinoa und Amarant domestiziert. Zur gleichen Zeit kamen Karoffeln, Erdnüsse und Baumwolle hinzu. Zudem wurden Lamas und Alpakas gezüchtet, die zum einzigen Lasttier des Kontinents wurden. Daneben wurde in Südamerika nur das Meerschweinchen zum Nutztier. Umstritten ist, ob es auch im Amazonasbecken zu einer eigenständigen Entstehung des Ackerbaus gekommen ist. Viele Indizien sprechen für einen planmäßigen Anbau von den Knollen Maniok und Süßkartoffeln. Eindeutig belegt ist eine eigenständige Entwicklung der Landwirtschaft im Osten der heutigen USA 2500 v.Chr. Hier wurden Sonnenblumen kultiviert und auch der Truthahn gezüchtet. [18.10. 06:56] Nahuel: *Nicht vergessen!* Australien und Neuguinea blieben nach der Besiedelung vor 60.000 Jahren weitesgehend isoliert vom Rest der Welt, da nach dem Ende der Eiszeit die Meeresspiegel stiegen und die Landbrücke nach Asien verschwand. In Australien gab es keine Landwirtschaft und es entwickelte sich stattdessen eine angepasste Jäger- und Sammlerkultur. Im Hochland von Neuguinea bauten die Menschen vor 10.000 Jahren Zuckerrohr, Bananen und die Knolle Taro an. Vor 9000 Jahrem wurden dazu gezielt Gärten angelegt, um sie vor Wildschweinen zu schützen. An der Küste kultivierten die Neuguineaner die Sago- und die Kokospalme. Die Nutztiere Schwein und Huhn auf Neuguinea und in Australien wurden über Umwege von Südostasien mit Booten um 1600 v.Chr. bis 1500 v.Chr. gebracht.
33 Tote bei Taifun in Japan; Marthon-Rekord der Frauen gebrochen; Wird viel gelabert in der Welt.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Arabische_Liga https://de.m.wikipedia.org/wiki/Entdeckung_Amerikas_1492.
Zur Entstehung der Landwirtschaft im Fruchtbaren Halbmond gehört auch die Domestikation von Tieren. Im heutigen Iran in den Zagros-Bergen wurden vor 10.000 Jahrem die ersten Ziegen und im türkischen Taurus-Gebirge die ersten Schafe domestiziert. 1000 Jahre später kamen Schweine hinzu. Vor 8500 Jahren folgte das Rind, das aus dem gefährlichen Auerochsen entstanden war und dessen schwierige Domestikation in der heutigen Welt auch noch erkennbar ist. Da das Rind ungemein stark war, verehrte man es in vielen Kulturen wie heute noch als heilige Kuh in Indien oder in den spanischen Stierkampfarenen. 6000ya wurde das Pferd in der Ukraine und 5500ya in Ägypten der Esel domestiziert, die der Feldwirtschaft als Düngelieferant und als Zugtiere voranhalfen. Mit der Domestikation des Kamels vor 3500 Jahrem (lange nach der Errichtung der Pyramiden von Gizeh) wurde erstmals das Nomaden-Leben wieder attraktiver, welches in Teilen der Welt bis heute anhält. Das Kamel wurde von Zentralasien bis Nordafrika ein beliebtes Haustier. Vom Vorderen Orient aus verbreitete sich die Landwirtschaft nach Asien, Europa und Afrika.