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Anfang der 2020er in Sierra Leone

Meldung

Anfang der 2020er in Sierra Leone.

15.01.2022: - Regierung Bio stellt Antrag zu Verfassungsreform vor, der nicht geforderte Zementierungen von Rede- und Versammlungsfreiheit vorsieht, aber Mindestalter für Generalstaatsanwälte+ auf 15 senken will; Verfassung seit 1991 sehr umstritten.

21.08.2022: - 21 Tote bei Anti-Regierung-Protesten gegen hohe Lebenshaltungskosten; nächtliche Ausgangssperren verhängt; Außerdem 6 Polizisten von Protestierenden getötet; Internetzugang teilweise eingeschränkt.

Anfang der 2020er in Liberia.

17.12.2020: - Liberianer+ stimmt in Volksabstimmung (8.12) für Verfassungsänderung; Höchstregierungszeit nun beschränkt und doppelte Staatsbürgerschaft eingeführt.

05.01.2022: - Oppositionsführer Cummings wirft Regierung vor, in seine Festnahme wegen krimineller Verschwörung involviert zu sein.

27.02.2022: - Oppositionskoalition CPP zerbricht mit Austritt der UP; Zweite Amtszeit für Präsident Weah ab 2023 somit wahrscheinlicher; Seit Monaten bei CPP interne Streits und Machtkämpfe innerhalb der Parteien.

18.04.2022: - Parlament lehnt Abkommen mit Hauptinvestor in Liberia, dem niederländischen Stahlkonzern Arcelor ab, da Liberia durch ihn Souveränität über Schienenwege und Hafeninfrastruktur verloren habe.

18.12.2022: - Proteste gegen hohe Lebenshaltungskosten bei Rückkehr des Präsidenten Weah von 48-tägiger Auslandsreise; 64% der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

23.02.2023: - Wichtiger Verbündeter des Präsidenten Weah distanziert sich vor Präsidentschaftswahlen von Weah, was dessen Wahlsieg beeinflussen könnte.

Anfang der 2020er in der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft.

08.03.2021: - ECOWAS empfiehlt Kompensationszahlung für Impf-Nebenwirkungen.

16.06.2021: - ECOWAS formuliert Sorge über Erholung Westafrikas, da sich Pandemie und Unsicherheit einander verstärken.

20.06.2021: - ECOWAS verschiebt Einführung der gemeinsamen Währung ECO auf 2027 (gw).

03.10.2021: - Vorsitzender der ECOWAS will 3. Amtszeiten für Präsidenten verbieten, um Putschs vorzubeugen.

08.05.2022: - ECOWAS zählt 16.726 Tote bei 5306 terroristischen Angriffen seit 2019.

26.10.2022: - ECOWAS-Vorsitzender trifft zu Gesprächen über Getreidelieferungen in Russland ein und fordert friedliches Ende des Krieges; 2. Russland-Afrika-Gipfel 2023 geplant.

23.11.2022: - Bei EU-ECOWAS-Gipfel wird Gründung eine "regionalen" Militärinitiative besprochen, damit Westafrika nicht von islamistischen Milizen "verschlungen" wird.

09.03.2023: - ECOWAS-Vorsitzender besucht tunesischen Präsidenten Saied nach dessen rassistischen Aussagen über westafrikanische Migranten+ in Tunesien; Saied betont dabei trotz des jüngsten Vorgehens gegen Migranten+ "Wohlwollen und Respekt".

19 Quellen

Pakistan / Thailand / China

Russland

RUSSLAND verlängert UN-Getreideexportabkommen mit UKRAINE kurz vor Ende des aktuellen Abkommens (von JMaurin); Sowohl hochrangige Regierungsvertreter UGANDAs als auch SIERRA LEONEs baten Putin zuvor darum; afrikanische Delegation soll demnächst im Ukraine-Krieg vermitteln.

17 Quellen

Deutschland / Europa / Pakistan

Sierra Leone

Politische Straßenparaden 3 Monate vor Präsidentschaftswahlen, wie üblich, mit Begründung verboten, Wahlkampf sei nicht "Zeit des Tanzes und der Freunde", und da politische Kundgebungen auf Straßen zuvor immer wieder Schauplatz politischer Gewalt waren; Gerichtsverfahren gegen Oppositionskandidaten Kamara wegen Korruptionsvorwürfen in Höhe von 2,5Mio$ beginnt; Amtierender Präsident Bio will trotz Proteste in letzten 5 Jahren seiner Amtszeit erneut kandidieren.

11 Quellen

Peru / Antigua und Barbuda / Bulgarien

Sierra Leone

Regierung Bio führt Frauenquote von 30% für Angestellte und Führungskräfte von privaten und öffentlichen Unternehmen ein.

13 Quellen

Welt / Burundi / Salomoneninseln

Welt

Monarchisches Staatsoberhaupt von UK, Kanada, Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Tuvalu, Salomoneninseln, Belize, Jamaika, Antigua und Barbuda, Bahamas, Grenada, St. Kitts und Nevis, St Janvier, St. Lucia und St. Vincent, sowie ehemaliges Staatsoberhaupt von Pakistan, Südafrika, Kenia, Tansania, Uganda, Malawi, Simbabwe, Nigeria, Ghana, Sierra Leone, Gambia, Mauritius, Malta, Sri Lanka, Fidschi, Guyana, Trinidad und Barbados gestorben; diese, teils politisch nicht sehr ausgeprägte Macht ist Erbe des ehemaligen britischen Weltreichs, schwand aber in den letzten Jahrzehnten, z.B. in den letzten Monaten mit der Ausrufung von Barbados als Republik und weiteren anti-monarchischen Bewegungen in der Karibik.

7 Quellen

Ukraine / Westeuropa / Sierra Leone

Sierra Leone

Präsident Bio wird Protestierenden vor, Regierung gestürzt haben zu wollen; bei Protesten gegen zu hohe Lebenshaltungskosten wohl nun doch 21 zivile Todesopfer; Bio wirft zudem sierra leonischer Diaspora vor, Proteste gesteuert zu haben und versteht dies als "Terrorakt".

10 Quellen

Europa / Somalia / Syrien

Sierra Leone

Landesweite, gewaltsame Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten mit 6 zivilen Todesopfern gestern ebben nach zahlreichen Regierungsmaßnahmen ab; Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft, EU und UN verurteilen Gewalt; seit Bürgerkriegsende 2002 eigentlich relative Ruhe.

13 Quellen

Papua-Neuguinea / Libyen / Ostafrika

In Kürze

Sierra Leone führt neue Währung ein.

0 Quellen

Westafrika / Guinea / Gambia

Meldung

Nicht vergessen! Die erste maschinell geprägte britische Goldmünze, die als Währung in Umlauf war, war 1663 bis 1816 der Guinee. In heutige Währung umgerechnet beträgt der Wert eines Guinees einen Pfund. Das hängt auch damit zusammen, dass viele Guinees geprägt wurden und sie daher nicht rar sind. Wie Eingangs erwähnt, handelt es sich um eine Goldmünze. Die Briten hatten so viel Gold aus ihren Kolonien in Westafrika geraubt, dass der Wert ihrer Währung bis heute geschmälert bleibt. Nach der goldreichen Region Guinea, woher ein Großteil des Goldes stammt, ist der Guinee benannt. Die britischen Kolonien in Westafrika waren Gambia, Sierra Leone, Ghana und Nigeria. Auch den Portugiesen war der Goldreichtum Guineas sehr wohl bekannt, und sie nannten die Region um Ghana gleich "Costa Do Ouro", also Goldküste. Neben der Goldküste gab es die Pfefferküste, die Elfenbeinküste und die Sklavenküste. Die Goldküste war von allen doch am begehrtesten, da sie unmittelbaren Reichtum bedeutete und nicht wie von der Sklavenküste aus mit einer Atlantiküberquerung verbunden waren. Brandenburg, Dänemark, Großbritannien, die Niederlande, Portugal und Schweden hatten Kolonien an der Goldküste, dem heutigen Ghana. Letzten Endes war es von den Errungenschaften westlicher Zivilisation der Sklavenhandel, der einen nachhaltige Wirkung in Westafrika zeigte. Zwar hatte es schon zuvor Sklaverei unter den Kulturen Westafrikas gegeben, doch die war überwiegend human. Haushaltssklaven wurden wie in Griechenland und dem alten Rom eingesetzt. Darüberhinaus gab es Familiensklaven, die zur Bildung der Kinder und leichte Arbeit oder Unterhaltung gefangen gehalten wurden, und sogenannte Okra-Sklaven, die als Vertraute ihrer Herren durchaus auch Karriere machen konnten. Die Europäer fassten diese Varietät zusammen in: Arbeitssklaven.