USA / Uruguay / Schweden
Meldung
Ugandische Regierung verbietet Nachrichtenkanälen Interviews mit Politikern mit rotem Barett (30.9.19), was eindeutig gegen Präsidentschaftswahlen-Kandidaten Wine zielt, der immer ein rotes Barett trägt.
Ugandische Regierung verbietet Nachrichtenkanälen Interviews mit Politikern mit rotem Barett (30.9.19), was eindeutig gegen Präsidentschaftswahlen-Kandidaten Wine zielt, der immer ein rotes Barett trägt.
Amnesty International besorgt über Menschenrechtsverletzungen bei in 5 Tagen anstehenden Präsidentschaftswahlen in USA.
Beide guineische Präsidentschaftswahlen-Kandidaten bestehen auf Wahlsieg.
Oppositionskandidat Priester Ramkalawan gewinnt unerwartet Präsidentschaftswahlen in Seychellen; erster Sieg der Opposition seit 1977.
Neben Wiederholung der Parlamentswahlen soll in Kirgisistan auch Präsidentschaftswahlen 2021 vorgezogen stattfinden; Premierminister Zhaparow will Präsident werden und Verfassung ändern, um aus der parlamentarischen Republik ein Präsidialsystem zu machen.
>17 Tote bei Straßenkämpfen in guineischer Hauptstadt, nachdem Präsident αCondé zum Sieger der Präsidentschaftswahlen erklärt wurde.
Elfenbeinküste restrukturiert vor Präsidentschaftswahlen auf Bitten der Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Wahlkommission um, in der nun Opposition deutlich vertreten ist.
10 Tote bei Gewalt nach Präsidentschaftswahlen in Guinea; Auch Ausschreitungen vor Präsidentschaftswahlen in Elfenbeinküste; Ruhe nicht in Sicht.
Russland wirft USA Planung einer Revolution bei Präsidentschaftswahlen in Moldawien vor, wie sie es in Belarus und Kirgisistan bereits getan hätten.
Guineischer Oppositionsführer Cellou Dalein Diallo erklärt in Präsidentschaftswahlen eigenen Sieg; Wahlkommission verneint dies; demnächst Stichwahl; Afrikanische Union und Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft erkennen Rechtmäßigkeit des Wahlprozesses an.
Der faschistische White Supremacism hatte seit 1877 Afroamerikaner terrorisiert, ermordet, eingeschüchtert und ausgeraubt, wobei insbesondere der vom Norden finanzierte KKK den rechtsstaatlichen Schutz der Schwarzen ohne weiteres aushöhlen konnte. Nachdem der KKK 1915 wiederbelebt wurde, fasste er schon Mitte der 1920er Jahre mehr als 5 Millionen Mitglieder. Als Mussolini 1921 auf die Weltbühne platzte, wurde den US-Amerikanern sofort das gemeinsame Projekt des KKK und der Fascisti bewusst. Ein entscheidender Unterschied war die religiöse Grundlage. Während in Italien und Spanien sowohl Katholizismus, als auch Atheismus dem Faschismus verhalfen, ist es anders in den USA der Evangelismus, der traditionell Sektiererei förderte. Durch diese Aufspaltung in viele verschiedene politisch motivierte Sekten, verlor der US-Faschismus an Stärke. Die stärksten "Sekten" dieser Bewegungen waren die antisemitische Black Legion, die Grauhemden und die „Friends of New Germany“, die allesamt gegen den New Deal, Juden und Schwarze Politik betrieben und 1939 in NYC eine „Massendemonstration für wahren Amerikanismus“ anführten. Das Radioprogramm des faschistischen Predigers Father Coughlin erreichte zeitweise 30 Millionen Hörer, so viel wie kein anderes Radioprogramm der damaligen Welt. Auch in der Politik hatten sich Faschisten etabliert, wie der demokratische Gouverneur von Louisiana Huey Long, der die Zeitungen zensierte, das Kriegsrecht verhängte, öffentliche Versammlungen verbot, Gerichte besetzte, Vetternwirtschaft betrieb und radikaler Gegner des New Deals war. Nicht nur Präsident Roosevelt befürchtete einen US-amerikanischen Hitler, der mit dem Versprechen eines Grundeinkommens in der Höhe von jährlich 5000$ bis zu einem tödlichen Anschlag auf ihn immer populärer wurde. 1940 wurde das faschisten-freundlich „America First Committee“ gegründet, dessen Gallionsfigur der gefeierte Flugpionier Charles Lindbergh war. Mit Kriegseintritt der USA jedoch wurde der Wahlspruch „America First“ anti-patriotisch, da er antisemitisch belastet war – und gegen den Antisemitismus kämpften die USA schließlich. Bei den Präsidentschaftswahlen kandidierte Hueys Stellvertreter Gerald Smith mit seiner antisemitischen Partei „America First“. Heute, im Jahr 2020, haben wir einen America-First-Präsidenten im Weißen Haus. Trump und seine Anhänger übernehmen die Traditionen des US-Faschismus, wie etwa die Bezeichnung Haitis und Afrikas als „Shithole Countrys“. Trump soll in den 1990er Jahren die Reden Hitlers besessen haben. Er bestritt zwar, sie jemals gelesen zu haben – aber er ist ja auch unfähig, die Wahrheit zu sagen. Und kürzlich kündigte Donald Trump in Reaktion auf die Tötung von George Floyd und die Black-Lives-Matter-Proteste an, er würde eine Kundgebung in Tulsa abhalten – nur ein Jahr bevor sich dort das schlimmste Pogrom gegen Schwarze in der US-Geschichte zum hundertsten Mal jähren wird. Trump befasst sich nicht mit Geschichte, aber jemand in seinem Umfeld tut es ganz offensichtlich. Wir müssen Trump nicht für einen Strippenzieher halten, der einen faschistischen Coup plant, um zu erkennen, dass er nachweislich Gespür dafür hat, wie White Supremacism in den USA funktioniert, und zwar ohne dass er jemals einen Gedanken darüber zu ordnen bemüht war. So ist der Faschismus schon immer vorgegangen: Opportunistisch, beschleunigt durch seine mobilisierende Leidenschaften und angetrieben von Emotionen. Für Faschisten zählt die Tapferkeit von Rasse, Nation, Gemeinschaft als einziger moralischer Maßstab.
Türkisch-nationalistischer Premierminister Nordzyperns gewinnt Präsidentschaftswahlen (11.10) knapp; Verständigung mit Südzypern rückt so in weite Ferne.
Haus des ivorischen Präsidentschaftswahlen-Kandidaten N'Guessan von Protestierenden niedergebrannt; mehr Gewalt vor Präsidentschaftswahlen in 2 Wochen befürchtet.
Nach Monaten der Unruhe (13.10) werden morgen in Guinea die Präsidentschaftswahlen stattfinden; Präsident αCondé will unbedingt im Amt bleiben.
General-Major der guineanischen Armee 2 Tage vor Präsidentschaftswahlen getötet; Gewalt könnte auch bis nach der Wahl anhalten.
Tansanischer Präsident Magufuli schränkt vor Parlamentswahlen und Präsidentschaftswahlen Meinungs- und Versammlungsfreiheit mittels Gesetzen ein; Zusätzlich werden Oppositionskandidaten unter Vorwand von Ermittlungen festgenommen und an Wahlteilnahme behindert.
Bolivianischer Ex-Präsident Quiroga und Präsident Jeanine Áñez ziehen Kandidatur für Präsidentschaftswahlen zurück, um Stimmen der Konservativen zu bündeln, sodass linker MAS-Kandidat Luis Arce (13.9) nicht bereits im 1. Wahlgang siegt.
Bei Präsidentschaftswahlen in türkischem Nordteil Zyperns wird wohl Präsident Akinci gewinnen, der Wiedervereinigung mit Süden anstrebt; Türkei unterstützt nationalistischen Premierminister Tatar; Stichwahl in einer Woche erwartet.
17,4% der Bevölkerung Burkina Fasos können sich nicht für Präsidentschaftswahlen im November registrieren, da Wahlbehörden in ihren Regionen Gewalt durch IS und al-Quaida fürchten; 17,4% werden so verdrießlich gemacht.
Amnesty International verurteilt Gewalt gegen Demonstranten in Guinea vor der Präsidentschaftswahlen, die bisher >50 Tote zur Folge hatten.
Ecuadorianischer Präsidentschaftswahlen-Kandidat Arauz bitter EU und UN um Wahlbeobachtung, da er Wahlbetrug zugunsten des amtierenden Präsident Moreno fürchtet.