24.04.2025 — China / Indien / Pakistan
Ecuador
Im Amt bestätigte Regierung Daniel Noboa stellt Plan vor, bis 2029 42Mrd$ in Öl- und Gasinfrastruktur zu investieren, um mehr fossile Brennstoffe zu fördern; Neue Ölpest im Amazonas.
Im Amt bestätigte Regierung Daniel Noboa stellt Plan vor, bis 2029 42Mrd$ in Öl- und Gasinfrastruktur zu investieren, um mehr fossile Brennstoffe zu fördern; Neue Ölpest im Amazonas.
Amtierender Präsident Daniel Noboa gewinnt Stichwahl der Präsidentschaftswahlen gegen linke Oppositionskandidatin Edmundo González Urrutia mit 56% (mit APA), was González wegen angeblichen Wahlbetrugs nicht anerkennt; Noboa hatte in vergangener Amtszeit bukelistischen "Krieg gegen Drogen" begonnen, in dessen Mittelpunkt der Einsatz des Militärs steht (von TRomero), sowie das Verhängen von Ausnahmezuständen; so auch am Wahltag gestern, an dessen Morgen er Ausnahmezustand in 8 Provinzen, den Gefängnissen und an den Grenzen verhing (mit APA).
Ölpest nach Pipeline-Beschädigung durch Erdrutsch betrifft Trinkwasserversorgung von rund 500.000 Menschen, wobei Regierung Daniel Noboa auch Sabotage-Akt für möglich hält (von MWeichler).
Regierung Daniel Noboa bezahl US-PR-Agentur Mercury, um Kontakte zu Trump herzustellen, mit dem Ziel, ein Treffen zu arrangieren.
Größter Indigegenverband Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador spricht sich vor Präsidentschafts-Stichwahlen in 1 Monat für linke Kandidatin Edmundo González Urrutia gegen amtieren Präsidenten und "Faschisten" Daniel Noboa aus; Amazonas-Indigegenverband CONFENIAE, der Teil der CONAIE ist, kündigt hingegen Unterstützung für Noboa an.
Präsident Daniel Noboa verkündet Sicherheitsabkommen mit US-Söldnerkonzern Blackwater zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität; Vergangene Woche 22 Tote durch mehrere Angriffe mutmaßlicher Drogenbanden in und um Großstadt Guayaquil; Regierung Noboa vergibt neue Erdöl-Konzession für Ausbeutung in Amazonasbecken an Konsortium aus CHINA und KANADA, was von Oppositionskandidatin González und Indigenenverband Confederación de Nacionalidades Indígenas del Ecuador abgelehnt wird (von MWeichler).
Präsident Daniel Noboa und linke Oppositionskandidatin Edmundo González Urrutia gewinnen in erster Runde der Präsidentschaftswahlen beide 44% der Stimmen, womit es im April zu einer Stichwahl kommen wird, wie schon bei vergangenen Wahlen 2023; 83% Wahlbeteiligung (TRogero 10.2); Drittplatzierter Kandidat der indigenen Pachakutik-Partei Iza, der rund 5% der Stimmen bekam, könnte nun entscheidende Rolle spielen (MMolina 11.2); Zeitgleich finden Parlamentswahlen statt ( BOsgood 6.2); In vergangenen 5 Jahren hat Armut im Land zugenommen und Kartelle haben begonnen, Teile der Wirtschaft zu kontrollieren (KHenkel 6.2); Ecuador verbietet Herstellung, Import und Export von Plastikstrohhalmen (20.2).
Verfassungsgericht erklärt Suspendierung von Verónica Abad als Vizepräsidentin, sowie Ernennung von Gellibert als neuer Vizepräsidentin für verfassungswidrig; Vizepräsidentin übernimmt während Wahlkampf Amtsgeschäfte des Präsidenten Daniel Noboa; Armee unterstützt Noboas verfassungswidrige Entscheidungen (von DKeck).
Aktuell verstehen sich sowohl Präsident Daniel Noboa, als auch Vizepräsidentin Verónica Abad als amtierende Präsidenten+ des Landes; Noboa müsste während aktuellem Wahlkampf sein Amt verfassungsgemäß eigentlich niederlegen und an Vize übergeben, tut dies aber nicht und versucht stattdessen erneut, Abad abzusetzen; laut Noboa ist demnach seine Vertraute Gellibert amtierende Vizepräsidentin des Landes (von MMolina), an die er nun für 4 Tage Amtsgeschäfte überlässt.
Abgesetzte Vizepräsidentin Abad wirft Präsident Daniel Noboa "Staatsstreich" vor, da er während aktuellem Wahlkampf verfassungsgemäß sein Amt eigentlich an Vize abgeben müsste, er aber vorhabe, im Amt zu bleiben; Indes ruft Noboa erneut Ausnahmezustand in 7 Provinzen wegen "Zunahme der Gewalttaten" aus.