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Gabun

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Nachrichten zu Gabun

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19.09.2022 — Haiti / China / Indien

Gabun

Oppositionsführer und Ex-Parlamentspräsident Nzouba-Ndama mit 1,8Mio€ in CFA-Bargeld an Grenze zu RKongo festgenommen und kurz darauf wieder freigelassen; wird wohl bei Präsidentschaftswahlen 2023 antreten.

12 Quellen

15.09.2022 — Armenien / Aserbaidschan / Schweden

Gabun

Präsident Bongo löst Infrastrukturministerium auf, nachdem Bürger+ schlechten Zustand der Straßen beklagten; Premierminister soll nun Infrastrukturaufgaben übernehmen.

14 Quellen

30.07.2022 — Irak / Osteuropa / Sri Lanka

Frankreich / Gabun

Französische Ermittler klagen gegen 5 Kindes des Ex-Präsident Omar Bongo wegen betrügerischer Erwirtschaftung von >85Mio€; O.Bongos Sohn Ali Bongo derzeit amtierender Präsident.

11 Quellen

22.07.2022 — Russland / Westasien / Sri Lanka

Gabun

Gericht verurteilt Ex-Präsident des staatlichen Ölkonzerns Tanasa wegen Veruntreuung und Geldwäsche zu 12 Jahren Haft; Tanasa hat 143Mio$ veruntreut und wurde in Untersuchungshaft laut eigenen Angaben gefoltert und sexuell missbraucht.

10 Quellen

01.07.2022 — Indien / Kiribati / Peru

Demokratische Republik Kongo / UN

China und Russland, sowie Kenia, Ghana und Gabun enthalten sich im UN-Sicherheitsrat bei Abstimmung über Weiterführung der Sanktionen gegen Demokratische Republik Kongo; Weiterführung findet trotzdem Mehrheit; Sanktionen wegen Präsenz bewaffneter Gruppen im Osten der Demokratischen Republik Kongo; China kritisiert, dass UN-Waffenembargo zu schlechter Ausstattung des Demokratische Republik Kongo-Militärs im Kampf gegen Milizen führt.

16 Quellen

26.06.2022 — Ukraine / Ecuador / Marokko

Gabun

GABUN und TOGO treten angloophoner Staatengemeinschaft Commonwealth bei; Staaten erhoffen sich dadurch neue Märkte für Export und mehr kulturelle Verknüpfung mit dem anglophonen Raum.

12 Quellen

24.06.2022 — USA / Europa / Irak

Gabun / Togo

Ehemalige französische Kolonien Gabun und Togo beantragen aussichtsreichen Beitritt zu britischer Commonwealth-Staatenorganisation; auch Gastgeberland Ruanda und Mosambik waren keine britische Kolonie, sind aber Commonwealth-Mitglied.

13 Quellen

16.04.2022 — USA / Niger / Ägypten

Meldung

Zeitgleich zur Blockade des Öls aus dem Niger-Delta fand nämlich im Nahen Osten der Sechstagekrieg zwischen Ägypten, Syrien, Jordanien und Israel statt. Im Zuge dessen wurde der Suez-Kanal von Juni 1967 bis 1975 für europäische Lieferungen geschlossen. Weder die Öllieferungen aus den Golfstaaten, noch die aus Nigeria erreichten somit ab dem Sommer 1967 die Industrien in Europa und insbesondere in Großbritannien. Zu der Zeit dieser produktionstechnischen Notlage begann die britische Armee ihre Zusammenarbeit mit Nigeria, unter anderem bestehend aus der Lieferung von schwerem militärischen Gerät. Aus Anfang der 2000er vom britischen Nationalarchiv veröffentlichten Dokumenten analysierte der Historiker Chibukuike Uche, dass die wirtschaftlichen Interessen der britischen Erdölindustrie maßgeblich für die britische militärische Unterstützung der nigerianischen Armee gewesen seien.

1.2.1 Staatliche Hilfslieferungen an Nigeria und Biafra Während die USA und Großbritannien sich weigerten, Nigerias Luftwaffe auszustatten, verkaufte die Sowjetunion im Sommer 1967 23 Jagdflugzeuge des Typs MiG-17F an Nigeria. Ihr Interesse lag darin, Nigeria zu unterstützen, damit Nigeria zu einem strategischen Verbündeten der Sowjetunion in Afrika würde. Sowohl die Regierungen des angelsächsischen Raums, als auch die Regierung der Sowjetunion buhlten also um gut Beziehungen zu Nigeria. Niemand verkaufte Nigeria jedoch Napalm. Die sowjetischen MiGs wurden 1969 durch acht ausgemusterte MiG-17 Flugzeuge der Nationalen Volksarmee der DDR ergänzt. Sie wurden zunächst von Soldaten der ägyptischen Luftwaffe geflogen, kamen jedoch häufig nicht zum Einsatz. Der Einsatz ägyptischer Streitkräfte konnte den Eindruck eines Holocaust-ähnlichen Genozids gegen die Igbo verstärken. Der ägyptische Staatschef Gamal Abdel Nasser galt Vielen als „Hitler". Israel, das zeitgleich im Nahen Osten gegen Ägypten kämpfte, verkaufte ebenfalls zunächst schweres militärisches Gerät an Nigeria. Nachdem das Leid der Biafraner öffentlich und zeitgenössische Stimmen zum Holocaust-Vergleich laut wurden, änderte Israel seine Position. Der israelische Geheimdienst Mossad schmuggelte ab 1968 Waffen und Geld nach Biafra. Auch die Tschechoslowakei änderte während des Krieges seine Position und unterstütze zunächst Biafra, dann Nigeria mit Waffenlieferungen. Die Rolle Frankreichs war signifikant für den Kriegsverlauf. Frankreich stand auch nach der Entkolonialisierung Afrikas in den 1960ern in direkter Konkurrenz zu Großbritannien über den Machteinfluss. In Biafra vertrat Frankreich Interessen zur Sicherung der Bodenschatz-Schürfrechte und der Gummiplantagen für den Michelin-Konzern. Über Gabun und die Elfenbeinküste, die Biafra 1968 als Staat anerkannt hatten wurden ehemalige Handfeuerwaffen der Wehrmacht und der italienischen Armee aus dem Zweiten Weltkrieg von Frankreich nach Biafra geschmuggelt. Die Tschechoslowakei verkaufte im Zuge dessen eigene Waffen an Frankreich, die schließlich in Biafra zum Einsatz kamen. Der Waffenhandel verlief auch über die Kolonien des faschistischen Portugals vor der Küste Biafras. China solidarisierte sich mit Biafra in seinem „Kampf gegen anglo-amerikanischen Imperialismus und sowjetischen Revisionismus“. Über Tansania, mit seinem sozialistischen Präsidenten Julius Nyerere, der Biafra 1968 als Staat anerkannt hatte, lieferte China Waffen nach Biafra. Die Position der west-deutschen Regierung wird in späteren Kapiteln behandelt. Mit der UdSSR, den USA, Ägypten und Großbritannien auf der einen, China, Frankreich, dem Vatikan und Portugal auf der anderen Seite (, sowie Israel und der Tschechoslowakei auf beiden Seiten) sprengte der Biafra-Krieg die Ordnung des Kalten Krieges auf eine einzigartige Weise. Doch neben diesen staatlichen Akteuren spielte auch biafranische Propaganda eine wichtige Rolle. Sie beeinflusste die Wahrnehmung des Biafra-Krieges in der Zivilbevölkerung der „Ersten Welt“ zutiefst.

4 Quellen

26.02.2022 — USA / Kenia

Kenia

Kenia, Ghana und Gabun fordern in UN-Sicherheitsrat Ende des Waffenembargos in die Zentralafrikanische Republik, da Präsident Faustin-Archange Touadéra dort Waffen im Kampf gegen Rebellen-Koalition Coalition des Patriotes pour le Changement benötige; eigentlich seit Oktober (15.10) Waffenstillstand.

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