Seite wird geladen …
NACHRICHTENvon Gestern und Heute

Recherche

Volltext
Zeitraum
Länder / Territorien1 gewählt
Themen
Quellen
Treffer

108 Nachrichten

0 Quellen

Oktober 2022

Meldung

Oktober 2022 Die Erwähnung der einzelnen Länder in diesem Monat Oktober 2022 war dem Erwähnungsverhältnis im September 2022 ähnlich. In Afrika können wir jedoch den Trend beobachten, dass mehr und mehr Nachrichten sich auf mehrere "Hotspot-Länder", wie Äthiopien, die Demokratische Republik Kongo oder Nigeria verschiebt und dieser Trend zunimmt. Dadurch gibt es weniger Berichterstattung über die anderen afrikanischen Länder, wie in diesem Monat besonders auffällig Niger und die Zentralafrikanische Republik, die bisher immer mindestens einmal im Monat erwähnt wurden. Die Krise in Haiti ist auf dieser Karte nur als ein kleiner roter Klecks in der Karibik zu sehen und ist in der selben Kategorie wie Russland, Äthiopien oder Deutschland. Die Berichterstattung über Südasien und West-Asien bleib auf hohem Niveau.

12 Quellen

Äthiopien / Burkina Faso / Iran

Karibik

Weltbank geht davon aus, dass karibische Länder Corona-Schock erst frühestens 2024 überwunden haben werden; mit weit verbreiteten Impfquoten unter 40% dürften die Länder aber auch anfällig für zukünftige Corona-Wellen sein.

0 Quellen

September 2022

Meldung

September 2022 Im September habe ich mal wieder gezählt, wie oft die einzelnen Länder der Welt in diesem Kanal erwähnt wurden. Diesen Monat stieg Europa erstmals seit Kriegsbeginn in der Ukraine in der Rangliste der Kontinente auf Platz 3. Das liegt u.a. an den vielen Krisen und Konflikten in den ehemaligen Sowjetstaaten und Südasien, sowie die stetige Berichterstattung über Ostafrika, Mali und Nigeria. Ein weiterer Schwerpunkt lag in diesem Monat auf der Karibik, wo in mehreren Ländern das Staatsoberhaupt starb und zu deren Ländern ich nun eine neue Nachrichtenseite nutze.

13 Quellen

Welt / Burundi / Salomoneninseln

Welt

Monarchisches Staatsoberhaupt von UK, Kanada, Australien, Neuseeland, Papua-Neuguinea, Tuvalu, Salomoneninseln, Belize, Jamaika, Antigua und Barbuda, Bahamas, Grenada, St. Kitts und Nevis, St Janvier, St. Lucia und St. Vincent, sowie ehemaliges Staatsoberhaupt von Pakistan, Südafrika, Kenia, Tansania, Uganda, Malawi, Simbabwe, Nigeria, Ghana, Sierra Leone, Gambia, Mauritius, Malta, Sri Lanka, Fidschi, Guyana, Trinidad und Barbados gestorben; diese, teils politisch nicht sehr ausgeprägte Macht ist Erbe des ehemaligen britischen Weltreichs, schwand aber in den letzten Jahrzehnten, z.B. in den letzten Monaten mit der Ausrufung von Barbados als Republik und weiteren anti-monarchischen Bewegungen in der Karibik.

6 Quellen

USA / Belize / Großbritannien

Meldung

Ein Blick nach Belize 2022 🇧🇿 Über das zentralamerikanische Land Belize findet in der deutschen Medienlandschaft, und auch hier im Kanal, sehr wenig Berichterstattung statt. Wenn überhaupt, wird Belize häufig in einer Aneinanderreihung zentralamerikanischer oder karibischer Länder genannt. In diesem Kanal beschränkte sich die Berichterstattung auf die Erwähnung der Parlamentswahlen, sowie auf die Erwähnung der internationalen Beziehungen zu den USA, Großbritannien und Taiwan. Das Land ist in etwa so große wie Mecklenburg-Vorpommern, hat aber mit 420.000 Einwohnern eine deutlich geringere Bevölkerungsdichte, vergleichbar mit der Finnlands.

1 Belize – ein englischsprachiges Land in Lateinamerika? Das Land Belize gilt als einziges Land, das trotz seiner englischsprachigen Prägung zu Lateinamerika gezählt wird. Lateinamerika umfasst insbesondere spanischsprachig und portugiesischsprachig geprägte Länder, sowie – je nach Auslegung – französischsprachig geprägte Länder Nord- und Südamerikas. Aber der Begriff steht auch für ein grobes Bild von der kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Verfassung eines Landes. Belize weist einige „lateinamerikanische Faktoren“ auf, die es eher in das grobe Bild Lateinamerikas, als in das Angloamerikas (USA und Kanada) einordnen lassen.

Der offensichtlichste Faktor ist die geographische Lage von Belize an der Karibikküste Zentralamerikas zwischen Mexiko und Guatemala, die beide eindeutig zu Lateinamerika zählen. Kulturell ist in Belize eine Mehrheit von 50% katholisch, wobei Pfingst- und Freikirchen seit vielen Jahren einen Aufschwung erleben. Ein ähnlicher Trend ist in anderen lateinamerikanischen Ländern zu beobachten. Die Belizier sind Nachkommen von afrikanischen Sklaven, indigenen Maya, von Europäern, sowie von Südasiaten, die während der britischen Kolonialzeit in die Karibik auswanderten. In der Bevölkerung wächst der spanischsprachige Anteil wegen der Zuwanderung zentralamerikanischer Flüchtlinge und Migranten, sodass inzwischen ½ der Bevölkerung spanischsprachig ist. Das und die hohe Geburtenrate führte zu einem Bevölkerungswachstum von 41% seit 2000 auf jetzt 420.000.

Die Wirtschaft des Landes basiert auf Rohstoffexport und Tourismus und ist durch eine hohe Staatsverschuldung von 85% in ihrer politischen Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt. 1/3 der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze. Edelhölzer werden manchmal noch als der wichtigste Exportrohstoff genannt, aber tatsächlich ist es inzwischen Zucker - ein Wandel der sich auch in der belizischen Landschaft wiederspiegelt. Der Tourismus spezialisierte sich seit den 1990ern auf Öko-Tourismus, für die – alles andere als „öko“ - Korallenriffe zerstört wurden. Die umfassende Ausbreitung der Tourismusindustrie geschah zu einer Zeit, als Belize als wichtige Steueroase galt, die Investitionen für die Hotels von heute also nicht ausreichend versteuert wurden. Das ändert sich seit 2015 ein wenig, als Belize ein Steuerinformationsabkommen mit der Schweiz unterzeichnete. Aber seit 2019 befindet sich Belize wieder auf der EU-Liste der Steueroasen. Laut dem Tax Justice Network kam es so 2021 zu 82 Millionen US-Dollar an Steuerverlusten, was 18% der belizischen Steuereinnahmen entspricht.

11 Quellen

Mali / Burkina Faso / Ostafrika

Europa

Rund 60.000 Georgier+ demonstrieren für baldige EU-Mitgliedschaft; Russland warnt Litauen vor "ernsthaften negativen Auswirkungen", sollte es Blockade Kaliningrads durchsetzen; Erste schwere Waffen aus DE in Ukraine eingetroffen; Laut SPD-Vorsitzenden Klingbeil muss DE Verhältnis zu Bundeswehr "normalisieren"; EU will Afrika und Karibik mit 600Mio€ gegen Ernährungsknappheit schützen.

11 Quellen

USA / Südamerika / Argentinien

Meldung

3.5.1 Infrastruktur-Schulden Seit neuerer Zeit versuchen Investment-Banken mit Infrastruktur-Bonds, Sicherheiten zu bekommen, dass die geliehene Summe auch tatsächlich zurückgezahlt wird. Wenn die Schulden nicht zurückgezahlt werden, dann dürfen die Gläubiger stattdessen, je nach Vertrag, die realwirtschaftlichen Strukturen übernehmen, die durch den Kredit finanziert wurden. Die Finanzindustrie kann also aus dem Nichts Geld schaffen und dafür manchmal eine fertig gebaute Straße erhalten. Dies ist das Prinzip der „Pfändung“. Es findet auch in Südamerika statt: In Argentinien erließ die neoliberale Regierung 2017 beispielsweise ein Dekret, das den Banken und Konzernen aus New York und London erlauben sollte, argentinische Bodenschätze und Infrastruktur, aber auch Schulden und Militärequipment bei einer (sehr wahrscheinlichen) Zahlungsunfähigkeit des Landes zu pfänden. Dieser Mechanismus, der Argentinien seiner Souveränität beraubt, war eine Bedingung des Internationaler Währungsfonds. Der Pfändung von Bodenschätzen wurde später von einem Regionalparlament entgegengetreten, doch das argentinische Öl, der Boden und das Süßwasser könnten auch weiterhin gepfändet werden. Diese Art der Verschuldung afrikanischer Staaten bei chinesischen Banken wird häufig herangezogen, um den wachsenden Einfluss Chinas in der Welt zu framen. Doch nur 4% der Schulden Afrikas wurden bei chinesischen Banken gemacht und laut einer Studie der John Hopkins Universität trägt China derzeit nicht in bedeutendem Maß zur Schuldenkrise in Afrika bei. Neben der Kritik an der chinesischen Macht an sich, gibt es auch Kritik an der Umsetzung dieser Macht. Joe Biden kritisiert beispielsweise, dass der Schuldenrückzahlungsdruck dazu führe, dass die Schuldner ökologische Standards und Arbeitsrechte nicht einhalten würden. Außerdem besteht die Mythe, dass China bei Schuldenausfall afrikanische Infrastruktur beschlagnahmen dürfe. Der selbe Vorwurf wird bei allen Infrastrukturprojekten der Neuen Seidenstraße laut. Das ist bisher noch nie passiert und die Verträge sind auch nicht derart aufgebaut. Auch gewaltsam wird China kaum seine Schulden in Afrika eintreiben, es sei denn die USA geben dafür ihr OK. Ein solcher Fall geschah beispielsweise 1902, als Deutschland, Großbritannien und Italien mit Kanonenbooten venezolanische Häfen bombardierten. Venezuela hatte damals die einige Kredite, wie die für die Krupp-Eisenbahn, nicht zurückgezahlt. Dass die USA in diesem Fall vor 120 Jahren nicht auf die Monroe-Doktrin bestanden haben, zeigt, dass die USA kein Problem damit haben, fremde Kriegsschiffe durch von ihnen kontrollierte Gewässer durchzulassen, wenn es um Schuldeneintreibung geht. Dieser Vergleich zwischen der Karibik 1902 und dem Indischen Ozean 2022 ist vereinfachend, aber die Abkommen gegen gewaltsame Schuldeneintreibung blieben auch nach 1902 recht schwach. Ein weitere Faktor dafür, dass China auch in Zukunft eher keine afrikanische Infrastruktur konfiszieren wird: China vergibt 90% seiner Kredite an Staaten, die eine hohe Kreditwürdigkeit haben, ihre Schulden also zurückbezahlen.

12 Quellen

Uganda / USA / Barbados

In Kürze

UN und Weltbank warnen vor Nahrungsmittelunsicherheit in Lateinamerika und Karibik, u.a. da Beschäftigung um 12,5% zurückgeht.

0 Quellen

USA / Karibik

Meldung

Nicht vergessen! 1434 landeten portugiesische Händler an der Küste Nigerias und stifteten die Ansässigen an, u.a. Igbo aus dem Landesinneren zu verschleppen. Die portugiesische Geopolitik war damals noch nicht auf die Etablierung von Weltreichen aus, sondern sollte ein weltweites Handelsnetz erstellen. Sie nutzten das bereits bestehende Haussklaven-System der Küsten Westafrikas aus und stiegen in den Menschenhandel ein, jedoch als Softpower. Mit dem Auftreten der Niederländer und der Briten in Igbo-Ländern verschärfte sich die innenpolitische Lage verheerend. Die Europäer zogen hier nicht brandschatzend und raubend durch die Länder, sondern ließen diese Aufgabe von den Aro erledigen. Es wurden zunächst keine Igbo entführt, die gut in die Igbo-Gesellschaft integriert waren, wenn dann nur in kleinem Maße, sondern solche, die als Verbrecher verurteilt wurden und als Delinquenten bekannt waren. Um so viel Kapital wie möglich aus dem Menschenhandel zu schlagen, terrorisierten die Briten und Aro die Gemeinschaften, um innere Verwerfungen anzuheizen, wobei die Aro von den Briten dazu erpresst wurden. Bis 1807 wurden 1,7 Millionen politisch und rechtlich verfolgte Igbo von den Briten in die Karibik und die USA verschifft. Da ihre Gesellschaft nach dem Prinzip aufgebaut war, jeder sei für seine Lebenssituation selbst verantwortlich, hielten viele versklavte Igbo ihre Lage für selbstverschuldet und entzogen sich ihr durch Selbstmord. Wenn sie die Überfahrt überlebten, mussten sie überwiegend auf Zuckerrohr- und Baumwollplantagen arbeiten. Igbo-Sklaven waren, auch durch ihren kulturellen Hintergrund dafür bekannt, äußerst rebellisch zu sein und begingen später in den Amerikas häufig als Akt des Widerstands Suizid.

0 Quellen

Welt / Trinidad / Karibik

Meldung

Aus der Welt gefallen 5.

Die freien Sklaven von Trinidad Im Jahr 1620 war jede noch so kleine Insel in der Karibik für die spanische Krone wertvoller, als die meisten Fürstentümer der Alten Welt. Auf Zuckerrohrplantagen und in Bergwerken arbeiteten sich afrikanische Sklaven für den exzessiven Wohlstand ihrer Herren und des europäischen Mutterlandes zu Tode. Die meisten Sklaven wurden dreckiger behandelt als die Schweine, an deren Fleisch die Spanier fett wurden. Doch es gab Fälle, zu denen die Herren in ihrem letzten Willen einigen Sklaven die Freiheit schenkten. Viel zu oft wurde dieser letzte Wille nicht erfüllt, da sich die Erben nicht um die Rechte der Sklaven scherten. Die jedoch, die ihre Freiheit bekamen, durften nicht für einen Lohn arbeiten, weil das Schwarzen in den spanischen Kolonien verboten war. So mussten sie in den Gassen um Almosen betteln oder wurden in den Wäldern von wilden Hunden zerrissen. In Trinidad aber vermehrte sich die Zahl jener Sklaven, die ihre Freiheit lebten so sehr durch einige wohltätige Herren, die ihre Schulden nicht mehr bezahlen konnten, dass der Gouverneur das Verbot erließ weitere Sklaven zu befreien. Um die Häfen und Gassen nun von den Schwarzen zu befreien wurde ihnen das Sumpfgebiet Palo Verde zugewiesen. In diesem Morast-Ghetto bauten die Schwarzen Häuser auf Stangen und schon bald wurden erste Kinder geboren. Nach drei Jahren war die Gemeinschaft auf eine Größe von 1100 angewachsen und es gab einen Altar und ein Taufbecken, einen kleinen Markt und viele Farmen, die auf trockengelegten Grundstücken anbauten. Unter allen Farmern tat sich besonders Alfonso Jiménez hervor, der selber noch aus der Costa del Oro verschleppt worden war und seinen wahren Namen nicht mehr kannte. Er baute bald Baumwolle an, das er an die Engländer verkaufte, die sich nicht darum scherten, dass ihnen ein Schwarzer dieses wertvolle Gut beschuf. Es war immer wieder zu Zwischenfällen mit den Spaniern gekommen. Mal entführten sie Frauen aus Palo Verde, mal steckten sie die Felder in Brand. Doch die freien Sklaven von Trinidad wussten, dass jede gewaltvolle Antwort, sei sie noch so gerecht, tausendmal in ihrer Kraft auf sie zurückfallen würde. Sie mussten den Fluch über sich ergehen lassen. Eines Nachts jedoch drang der Verbrecher Fransicso de Juarta in die Hütte des Alfonso Jiménez ein und stürzte sich auf seine Tochter. Als Jimenez von den Rufen und Schreien geweckt wurde, nahm er sein Messer, das ihm von einem Engländer geschenkt worden war und stürzte durch die Tür. Die Engländer hatten ihm ihren Schutz versprochen, sollte der Baumwolle etwas zustoßen. Der Verbrecher beachtete ihn und seine Frau gar nicht, die entsetzt um das Bett standen. Alfonso stürzte sich vor Wut auf den Mann und stach im Glauben auf englische Hilfe zu, und stach wieder zu und wieder, bis jeder Tropfen Blut des Francisco de Juarta seinen Körper verlassen hatte. Seine Kumpane hatte den Mord beobachtet und war sofort in die Stadt gelaufen. Auch in der Siedlung der freien Sklaven verbreitete sich die Kunde schnell und ihre Bewohner bewaffneten sich. Kurz nach Morgengrauen traf die Armee betrunkener Seemänner und anderer Delinquenten in Palo Verde ein. Mit ihren Säbeln und Kanonen massakrierten sie die Männer, Frauen, Kinder und Alte, brannten alles nieder. Nur rund 60 Bewohnern Palo Verdes gelang die Flucht. Der Gouverneur, der das Massaker aus sicherer Entfernung beobachtet hatte erklärte sie noch am selben Tag für vogelfrei. Und so fand man nach nur zwei Monaten den letzten freien Sklaven von Trinidad erschlagen im Hafenbecken treiben.

0 Quellen

Trinidad / Kuba / Karibik

Meldung

Die Jagd nach Seesäugetieren auf Festlandamerika erforderte Wasserfahrzeuge, die die Besiedlung von Karibikinseln wie Trinidad (7000ya), Kuba und Hispaniola (5000ya) ermöglichten. Trinidad liegt sehr nah an der Küste Venezuelas, wurde also aus dieser Region heraus zuerst besiedelt. Von Trinidad aus breiteten sich die Menschen über die Kleinen Antillen nach Norden aus, die dann in die Großen Antillen nach Osten übergehen. Der Zulauf an Menschen brach nie ganz ab, kam aber immer aus Richtung des heutigen Venezuelas. Dort am Orinoco, dem zweitgrößten Fluss Südamerikas hatten die Völker ihre Wurzeln. Zwischen 400 v.Chr. und 200 v.Chr. besiedelte die Saladoiden-Kultur von Trinidad aus die gesamte Karibik und führte mit sich erstmals Keramik und Landwirtschaft ein. Zuvor hatten dort ausschließlich Jäger und Sammler gelebt, wobei das Sammeln sich auf die tierischen Meeresfrüchte beschränkte. Um 250 n.Chr. folgte die Barrancoiden-Kultur, die aus der selben Region des Orinoco kamen wie die Saladoiden und sich mit ihnen assimilieren konnten. Als die Siedlungen am Orinoco um 650 kollabierten folgten die Arawak-Indianer. Und um 1200 folgte die vierte Einwanderungswelle der Cariben. Bei Ankunft der Europäer lebten drei große Völker in der Karibik: die Arawak (auch Taíno genannt) auf den Großen Antillen, die Cariben auf den Kleinen Antillen und die Ciboney-Kultur auf Kuba. Außerdem gab es im Westen Kubas das Volk der Guanajatabey, das noch immer von der Jagd und vom Sammeln lebte, doch schnell nach Ankunft der Spanier verschwand.