Heute erstmals seit 2011 Parlamentswahlen, Regional- und Kommunalwahlen, wobei einige Oppositionsparteien aus Protest gegen Regierung Mahamat Idriss Déby Itno nicht antreten und zu Wahlboykott aufrufen; im Februar wurde Oppositionsführer Yaya Dillo Djérou bei Polizeieinsatz getötet und weiterer Oppositionspolitiker Succès Masra ist seit 2024 im Exil in den USA (von SLawal); Während für Regierung Déby vor allem Sicherheitspolitik im Fokus steht, wie die Boko Haram im Westen des Landes, der SUDAN-Krieg im Osten oder die Beendigung des Militärabkommens mit FRANKREICH, nennen Tschader+ vor allem gestiegene Lebenshaltungskosten und Korruption als wichtigste Themen; Zeitgleich drohen Gewerkschaften mit unbefristeten Streiks, da ihre Forderungen seit 2006 nicht erfüllt würden.
Vor im Februar anstehenden Parlamentswahlen fordert nur Partei die LINKE, Asylrechtsverschärfungen der vergangenen Jahre rückgängig zu machen, während alle anderen Parteien, graduell von den Grünen bis zur AfD, Beibehaltung oder Verschärfung der Asyl- und Migrationspolitik fordern (von CWangerin).