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29 Nachrichten

12 Quellen

Welt / Israel / Palästina

Welt

UN-Staaten verabschieden von TOGO vorgeschlagene Resolution, wonach gängige Weltkarte mit der Mercator-Projektion nicht mehr angebracht ist, da sie geographische Größe von Gebieten in Äquator-Nähe kleiner verzerrt, wohingegen Pol-nahe Gebiete, wie Nordamerika, Europa und Nord-Asien unverhältnismäßig groß sind; USA geben einzige Gegenstimme; auf Grundlage der nicht bindenden Resolution können nun Karten in Schulbüchern, Atlanten und GPS-Systemen geändert werden.

15 Quellen

Uganda / Afrika / Asien

USA / Nordamerika

Präsident Trump droht mit Strafzöllen gegen Länder, die US-Kalaallit Nunaat (Grönland)-Politik nicht unterstützen; USA warnen Fluggesellschaften vor möglicherweise anstehenden militärischen Aktivitäten über MEXIKO und Mittelamerika (mit APA); US-Senat unterstützt militärische Befugnisse Trumps (von HMai).

15 Quellen

Marokko / Madagaskar / USA

Karibik

4 Karibische Gemeinschaft-Staaten Belize, Barbados, Dominica und St. Vincent und die Grenadinen führen Freizügigkeit ein, die ihren Bürgern Freiheit der Reise, des Wohnsitzes und des Arbeitsplatzes garantiert (von JClark); Staaten wollen so Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte nach Nordamerika und Europa abdämmen (von NDuncan).

13 Quellen

USA / China / Ukraine

Panama

Migration durch gefährlichen Darién-Regenwald, der Süd- und Nordamerika voneinander trennt, ist laut Angaben der Regierung José Raúl Mulino um 98% gesunken, seitdem USA, Panama und KOLUMBIEN begonnen haben, Migrationsbekämpfung zu koordinieren.

12 Quellen

Österreich / Nordamerika / Haiti

Nordamerika

HONDURAS droht mit Ausweisung von US-Truppen, sollte Trump Drohung verwirklichen und Millionen Zentralamerikaner+ aus den USA abschieben (von ALodhi); MEXIKOs Regierung Claudia Sheinbaum stellt Plan vor, die Millionen in den USA lebenden Mexikaner+ vor den von Trump angedrohten Massenabschiebungen zu schützen; Plan enthält u.a. Notfall-App im Fall einer Abschiebung, 340 zusätzliche Rechtsberater für die mexikanischen Konsulate in den USA, eine Telefon-Hotline und eine Kampagne, um Mexikaner+ über ihre Rechte in den USA aufzuklären; Umgang mit Massenabschiebungen aus den USA soll zudem mit Honduras und GUATEMALA koordiniert werden (von KHempfing).

18 Quellen

Irak / Türkei / China

Nordamerika / Migration

US-Regierung Biden und MEXIKOs Regierung Andrés Manuel López Obrador einigen sich auf Offenhalten der Grenzbrücken und Bahnübergänge, nachdem USA einige Übergänge zur Migrationsbekämpfung geschlossen hatten; Einigung beinhaltet wohl auch Absprache über gemeinsames Vorgehen zu Regularisierung von Migration (von EHelmore); HONDURAS Regierung Xiomara Castro erleichtert Migration durch das Land mit pauschaler Erlaubnis für Migranten+, 10 Tage zur Durchquerung des Landes zu bekommen.

2 Quellen

Italien / USA / Panama

Meldung

(2).

Aber diese Auseinandersetzung zwischen Legitimisten und Orleanisten war nur Teil eines größeren "Europäischen Konzerts", das 1815 zu spielen begonnen hatte und in dem zuletzt die preußische Pauke deutlich lauter geworden war. Deutschland als politisch definierter Raum bestand am 01. November 1873 noch nicht einmal 2 Jahre und es war ein Ergebnis des bereits erwähnten deutsch-französischen Kriegs 1870/71. Das DEUTSCHE REICH des protestantischen Preußens war darum bemüht, das katholische Frankreich außenpolitisch zu isolieren, auch aus Angst, Frankreich könne das frisch besetzte Elsass zurückhaben wollen. Kanzler Bismarck begann daher seine Bündnispolitik, u.a. mit dem neu gegründeten ITALIEN, das einen kolonialen Interessenkonflikt mit Frankreich um Nordafrika bemühte. Doch in den Nachrichten lässt sich nicht so sehr der Imperialkonflikt ablesen, sondern der ideologische Konflikt zwischen dem politischen Katholizismus (Ultramontanismus) Chambords und z.B. der Jesuiten, und den eher säkulär oder zumindest anti-katholischen Regierungen von Deutschland und Italien. Bismarcks Deutschland befand sich damals im sogenannten Kulturkampf gegen den Katholizismus, zu dem u.a. das anti-Jesuiten-Gesetz von 1872 gehörte. Die Jesuiten hatten im "Europäischen Konzert" eine politische Rolle eingenommen, da sie die absolutistischen Monarchien Frankreichs beeinflusst und z.B. auch in alten und neuen Kolonien, wie den USA oder Mexiko Fuß gefasst hatten. Einst der progressivste Glaubensorden waren sie im 19. Jahrhundert streng orthodox geworden und inzwischen stellen sie seit 2013 den Papst. In den Nachrichten lesen wir nun, dass die in Rom tätigen Jesuiten ihre offiziellen Niederlassungen verlassen, also sich dort möglicherweise unerwünscht gefühlt haben.

Aus diesem politischen Klima entstand 1870 übrigens die katholische Zentrumspartei, eine Vorgängerpartei der heutigen CDU, die in der Anfangszeit der Bundesrepublik Deutschland das religiös-politische Gegenstück zur eher evangelischen SPD wurde. Doch dazwischen vergingen über 75 Jahre, in denen sich das politische Klima von damals in noch ganz anderen Entwicklungen niederschlug, nämlich dem Ersten Weltkrieg.

Ein Blick in den "Rest der Welt" - so wird er zumindest behandelt - zeigt uns einen Imperialkrieg in PANAMA. Es sticht dabei besonders hervor, weil wir 1823 und 1903 mit den Nachrichten bereits in der Region waren und diese Nachricht ein passendes Zwischenstück zwischen beiden Jahren darstellt. 1823 wurde Panama, als Teil von Kolumbien, von Spanien unabhängig und im selben Jahr entwickelten die USA die Monroe-Doktrin, die "Amerika" für "(us-)amerikanisch" erklärte und 1903 stehen die USA kurz vor der militärischen Intervention, die Panama endgültig von Kolumbien lösen und in die totale militärische Herrschaft der USA über den geplanten Panamakanal begründen sollte. Von Interesse ist dabei die schmale Landverbindung zwischen Nord- und Südamerika des Kanals, wofür es im 19. Jahrhundert aber noch nicht die technischen Möglichkeiten gab. Stattdessen hatten die USA in den 1850ern in Panama die 1. transkontinentale Eisenbahn Amerikas gebaut. Damals war das Schiff das schnellste und einfachste Transportmittel, wohingegen die meisten Landwege noch so beschwerlich und lang waren, wie im Mittelalter. Als 1848 in Kalifornien Gold gefunden wurde, bot es sich für die US-Amerikaner der Ost-Küste also an, nicht zu Fuß oder auf Karren den direkten Weg durch ganz Nordamerika bis zur Westküste einzuschlagen, sondern mit dem Schiff von der US-Ostküste an den Ort zu fahren, wo der Kontinent am schmalsten war, dort den Landweg einzuschlagen, und auf der anderen Seite das Schiff zur Westküste nach Kalifornien zu nehmen. Diese schmalste Stelle war Panama, wo die USA die Eisenbahn bauten und fortan als strategische Infrastruktur ansahen, die es unbedingt zu schützen galt, wie z.B. 1873. 1856 fand die 1. Militärintervention übrigens nach einem Streit um eine unbezahlte Wassermelonenscheibe statt - ein vorgeschobener Grund.

2 Quellen

Mexiko / Brasilien / Nigeria

Meldung

Blinde Flecken in diesem Kanal.

Die Wanderausstellung "Vergessene Welten und blinde Flecken" ( und ) von Ladislaus Ludescher präsentiert u.a. Ergebnisse auf der Grundlage der Zählung der Erwähnungen der einzelnen Länder in der Tagesschau und anderen Leitmedien, die mit der Bevölkerungszahl der jeweiligen Länder verrechnet werden. Dabei wird deutlich, wie unterrepräsentiert die Bevölkerungszahl des Globalen Südens in den Medien ist. Die Ausstellung und ein entsprechendes Zoom-Meeting der VHS Chemnitz mit Ludescher wurde Anfang September in der Diskussionsgruppe empfohlen und es wurde außerdem das Lob ausgesprochen, dass in diesem Nachrichtenkanal das Vergessen und Blindsein nicht passieren könne. Das hat mich inspiriert, meinen Datensatz der Landeserwähnungen in diesem Kanal von Januar 2019 bis März 2023 auf die selbe Weise wie Ludescher mit der Landes-Einwohnerzahl zu verrechnen, um dieses Lob zu überprüfen.

Das Ergebnis zeigt zwar, dass der Globale Süden insgesamt besser und teilweise überdurchschnittlich gut repräsentiert ist, jedoch blinde Flecken vorherrschen. Neben der großen unterrepräsentierten Region in Süd- und Ostasien fallen mir keine größeren Regionen auf, die chronisch unterrepräsentiert zu sein scheinen, allerdings zeigt sich ein Muster, dass besonders viel bevölkerte Staaten, wie Mexiko, Brasilien, Nigeria und Ägypten unterrepräsentiert sind, während wenig bevölkerte (Insel-)Staaten wie Vanuatu, die Malediven, Malta und karibische Inselstaaten extrem überrepräsentiert sind.

Wenn wir die Staaten in die Weltregionen Nordamerika, Südamerika, Europa, MENA (Middle East and North Africa), Afrika, Asien und Ozeanien unterteilen, verrechnen sich solche Überrepräsentations-Ausschläge kleiner Länder und es ergibt sich folgendes Bild: Die Bevölkerungzahl fast jeder dieser Weltteile ist in den Nachrichten überrepräsentiert, bis auf Asien! Am exaktesten bilden die Nachrichtenzahlen die Bevölkerungszahlen in Südamerika ab, wo die Nachrichtenzahl 11% über der Bevölkerungszahl liegt, gefolgt von Nordamerika mit 32%, Afrika mit 39%, MENA mit 99% dann Europa mit erstaunlichen 215% und schließlich Ozeanien mit 253%. Die Bevölkerungszahl Asiens ist mit -212% unterrepräsentiert. Das ist eine rein quantitative Beurteilung von Repräsentation von Bevölkerung anhand von Nachrichten über das Land. Eine qualitative Beurteilung würde schnell feststellen, dass z.B. die Erwähnung eines Landes im Kontext internationaler Diplomatie, wie einem Freihandelsabkommen zwischen zwei Ländern nicht unbedingt einen Ausschlag über die Repräsentation ihrer Bevölkerung gibt; deswegen spreche ich von unterrepräsentierten "Bevölkerungszahlen".

Kamerun ist das einzige Land in dieser Rechnung, das den Wert 0 erhält, weil hier das das Verhältnis der Bevölkerungszahl zu den Nachrichtenerwähnungen gleich ist.

0 Quellen

Europa / Afrika / Nordamerika

Meldung

Blinde Flecken in diesem Kanal.

Repräsentation (Bevölkerungszahl / Nachrichtenzahl) je Weltregion:

Ozeanien zu 253% überrepräsentiert Europa zu 215% überrepräsentiert MENA zu 99% überrepräsentiert Afrika zu 39% überrepräsentiert Nordamerika zu 32% überrepräsentiert Südamerika zu 11% überrepräsentiert.

Asien zu 212% unterrepräsentiert.

Zahlen von Januar 2019 bis März 2023.

10 Quellen

Pakistan / Niger / Indien

Indien / Nordamerika

VENEZUELAs Außenminister ruft bei Treffen mit indischem Außenminister Jaishankar zu engerer indisch-karibisch-lateinamerikanischer Kooperation auf, z.B. im Bereich der Energiewirtschaft und Düngerproduktion (von dcdc und dlr); HONDURAS will BRICS-Entwicklungsbank beitreten (von jaa und ysm).

17 Quellen

Indien / Pakistan / Myanmar

Indien

Sikh-Separatistenanführer Singh in Bundesstaat Punjab festgenommen, nachdem seine Anhänger im Februar Polizeistation gestürmt und Polizei im März mehrere Razzien durchgeführt hatte (, AP); Singh hatte vor Festnahme Zeremonie durchgeführt und sich dann, wie Tags zuvor angekündigt, ergeben (, DGoyal), eine Darstellung, der die Polizei widerspricht, der zufolge Singh aufgespürt und festgenommen wurde (, ADhar); Singh inzwischen in Isolationshaft in weit entferntem Bundesstaat Assam, wo bereits 9 Anhänger Singhs inhaftiert sind (, ADhar); Polizei errichtet Kontrollstellen an Zufahrtstraßen der punjabischen Großstadt Ludhiana, um Proteste zu unterbinden; Idee eines unabhängigen Sikh-Staates Khalistan führte bereits in 1980ern zu Konflikten, die u.a. Ermordung der damaligen Premierministerin Gandhi und anti-Sikh-Ausschreitungen umfassten, und deren Anhänger+ sich in 1990ern mehrheitlich nach Nordamerika exilierten (, SRamachandran), wo zuletzt in San Francisco Ausschreitungen gegen das indische Konsulat stattfanden.

11 Quellen

Türkei / Pakistan / Bulgarien

Nigeria / UK

Britische Regierung Rishi Sunak stellt Anwerbung von medizinischem Fachpersonal aus Nigeria ein, nachdem WHO Nigeria auf Liste derjenigen Staaten mit erheblichen Problemen bei Gesundheitspersonal setzt; Zuletzt nahm Zahl der Mediziner+ zu, die aus Nigeria nach Europa oder Nordamerika auswanderten und 60% der nigerianischen Ärzte erwägt Emigration.

15 Quellen

Westasien / Welt / Nordamerika

Nordamerika

US-Präsident Biden und KANADischer Premierminister Trudeau einigen sich auf neue Pushback-Politik, die es kanadischen Grenzbeamten erlaubt, Migranten+ an der Grenze zu USA abzuweisen; Kanada nimmt im Gegenzug 15.000 lateinamerikanische Migranten+ regulär auf; Trudeau kündigt nach Treffen weitere 100Mio$ Unterstützung für HAITIanische Polizei und weitere Sanktionen an, womit haitianische Lösung für den Konflikt gefördert werden soll; somit keine direkte militärische Intervention; Krisen in Haiti führen laut Welternährungsprogramm zu Nahrungsmittelknappheit für 4,9 Millionen Menschen; Neben Bandengewalt, Wirtschaftskrise, Inflation, Treibstoffmangel und hohen Nahrungsmittelpreisen auf dem Weltmarkt nun auch Dürre; Haitianisch-CHILEnischer Mann bekennt sich als erster im US-Prozess um die Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse 2021 für schuldig; Regierung von ANTIGUA Browne bittet UN um Unterstützung bei Bewältigung von Migration aus afrikanischen Ländern, darunter 600 aus KAMERUNischer Separatistenregion Ambazonien; Oppositionspartei UPP ruft zu Protesten auf, da Regierung afrikanischen Migranten Aufenthaltserlaubnis gewähre, wodurch sie Menschenhandel unterstütze.

6 Quellen

Äthiopien / Tschad / Libanon

Nordamerika

Bahamas, ANTIGUA, Trinidad und ST VINCENT schließen sich Klage MEXIKOs gegen US-Waffenhersteller an, die für von ihren Waffen erzeugtes Leid haften sollen.

12 Quellen

Schottland / USA / China

USA / China

Laut US-Angaben waren die 3 über Nordamerika gesichteten und abgeschossenen Ballone nicht Teil einer großflächigen Spionage-Kampagne Chinas, was diplomatischen Streit vermutlich abschwächen lassen wird.