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139 Nachrichten

16 Quellen

Japan / Türkei / Ruanda

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Islamistische ASWJ-Kämpfer+ können sich in mosambikanischer Provinz Cabo Delgado trotz Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militäreinsatzes "scheinbar frei" bewegen.

8 Quellen

Japan / Mexiko / Kenia

Meldung

Ugandischer Präsident Yoweri Museveni stellt große, multinationale militärische Intervention in mosambikanischem Cabo Delgado in Aussicht; Milizen der Ost-Demokratische Republik Kongo fordern bei Gesprächen mit Regierung (25.4) Rückkehr aller Geflüchteten in Herkunftsorte.

11 Quellen

Chile / Algerien / Russland

Meldung

Laut südafrikanischem Militärchef führt Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika-Militärintervention in mosambikanischem Cabo Delgado zu "massiven Verlusten" bei ASWJ-Islamisten.

10 Quellen

Costa Rica / Cabo Delgado / Neuseeland

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Südlich-afrikanische Staatenorganisation Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika gründet Anti-Terror-Zentrum in tansanischem Daressalam; SADC will zurückkehrende Vertriebene in mosambikanischem Cabo Delgado finanziell unterstützen.

12 Quellen

USA / Israel / Russland

USA

USA starten 3. militärische Ausbildungsmission in Mosambik für 10 Monate; Krieg gegen ASWJ findet kein Ende; ASWJ-Miliz greift 5 Dörfer in Provinz Cabo Delgado an; erneut Enthauptungen und andere Morde.

11 Quellen

Türkei / Israel / USA

Meldung

Kenianischer Präsident Kenyatta fordert Militäreinsatz der ostafrikanischen Staatengemeinschaft Ostafrikanische Gemeinschaft in Cabo Delgado in Mosambik, wo SADC bereits interveniert.

11 Quellen

Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika / Tschechien / Australien

Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika

Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika verlängert Militäreinsatz in Cabo Delgado auf unbestimmte Zeit; SADC versprach mehr Streitkräfte, als nun tatsächlich vor Ort sind; Regierungstruppen befreien Kindersoldaten aus Reihen des islamistischen ASWJ.

2 Quellen

USA / Ruanda / Mosambik

Meldung

Diese Sorge ist nicht unbegründet. So baut zum Beispiel die ruandische Regierung derzeit eine Erzählung auf, nach der die ASWJ und die Allied Democratic Forces auch in Ruanda terroristische Anschläge verüben könnten. Die angeblichen Verbindungen einer 13-köpfigen Terrorzelle (2.10.21) zur ASWJ scheinen naheliegend, weil Ruanda eine maßgebliche Kraft gegen die ASWJ in Mosambik ist und seinen Einsatz dort rechtfertigen muss. Dass diese Terrorzelle aber von der ADF gestützt werden soll, bewirkt meiner Meinung nach zwei Dinge. 1. Wird dadurch die Bedrohung der ADF für Ruanda künstlich hochgespielt, und 2. Wird somit an die Erzählung fortgesetzt, dass sowohl ADF, als auch ASWJ „bloß“ Untergruppen des IS seien, also als Teil des „internationalen Terrors“ zu bekämpfen wären. Dabei haben ASWJ und ADF gänzlich unterschiedliche Werdegänge, Strategien und eine wirkliche Verbindung kann nicht nachgewiesen werden. In Ruanda verfolgen auch die USA Energieinteressen: Aus dem Kivu-See, an der Grenze zur Demokratische Republik Kongo darf das Unternehmen Gasmeth, das mehrheitlich von US-Investoren finanziert wird, Methan zu Gas zum Kochen und für die Industrie verarbeiten (6.2.19). Dafür gab es Investitionen von 400 Millionen U$. Doch in dem See wird auch nach Erdgas und Erdöl gesucht.

Tansania und Kenia Ähnlich wie Ruanda, reagieren auch Tansania und Kenia auf drohenden Terror durch die ASWJ. Die erste Reaktion Tansanias angesichts der drohenden Flucht-Welle, war die Schließung der Grenze zu Mosambik (7.4.21). Aus der selben Furcht heraus, die zurückgeschlagenen Islamisten könnten legal Grenzen passieren, wurde der Grenzübergang zwischen Tansania und Kenia zu einer terroristischen Gefahrenzone ernannt. Er wird nun verschärft von kenianischen Grenzbeamten kontrolliert (30.8.21). Und tatsächlich gab es in der tansanischen Geschäftshauptstadt Dar es Salam bei einer Attacke in der Nähe der französischen Botschaft Ende August bereits vier Tote (25.8.21). Die Polizei erklärte die Attacke für terroristisch und sprach von Verbindungen nach Mosambik und somit zum „internationalen Terror“. Tatsächlich aber handelte es sich wohl nicht um einen Dschihadisten, der von den Truppen aus Cabo Delgado vertrieben wurde, sondern um einen jungen Mann, der sich im Internet mit Videos aus Cabo Delgado radikalisiert hatte. Und im September trafen sich die Geheimdienstchefs der ostafrikanischen Staatengemeinschaft EAC, um eine gemeinsame Haltung gegen die „wachsende Radikalisierung“ zu entwickeln.

Was steht an? Mit den neuen Energie-Großprojekten in Ostafrika, gerät der internationale Fokus zunehmend auf diese Weltregion. Die USA und die EU werden hier involvierter sein, Russland und China werden ihre Interessen hier weiter verfolgen, die EAC wird sich beweisen müssen, Regionalmächte wie Ruanda werden ihren Einfluss ausweiten und natürlich werden auch Milizen und Rebellionen mehr Möglichkeiten haben, Druck auszuüben. Zusammen mit den Konfliktherden rund um Äthiopien, ebenfalls in Ostafrika, verfestigt sich der Eindruck, dass alle Staaten und Regionen unter miteinander verknüpften Krisen zu leiden haben. Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, dass diese Krisen und Kriege der letzten 60 Jahre exakt einen Ausgang haben: Die reichen lokalen Eliten und die reichen internationalen Konzerne gewinnen hinzu, und die mittellose lokale Bevölkerung verliert ihre Lebensgrundlage. Diese Krisen und Kriege, sowie ihre Folgen für das Wohlergehen der Bevölkerung werden von der Erzählung des „Internationalen Terrorismus“ nur verschärft werden.