02.11.2022 — Demokratische Republik Kongo / Kenia / Russland
Brasilien
Jüngst abgewählter Präsident Bolsonaro kündigt an, "Verfassung einzuhalten", gesteht Wahlniederlage gegen Luiz Inácio Lula da Silva aber noch nicht vollends ein.
Jüngst abgewählter Präsident Bolsonaro kündigt an, "Verfassung einzuhalten", gesteht Wahlniederlage gegen Luiz Inácio Lula da Silva aber noch nicht vollends ein.
Nach Wahlsieg des linken Präsidentschaftswahlen-Kandidaten Luiz Inácio Lula da Silva 271 LKW-Straßenblockaden in 23 der 26 Bundesstaaten aus Protest gegen Wahlniederlage Bolsonaros; Oberstes Gericht ordnet Auflösung der Straßenblockaden an; Bolsonaro will sich heute zu Wahlniederlage äußern, wobei Kommunikationsminister ankündigt, Bolsonaro würde Lula zum Wahlsieg gratulieren.
Linker Kandidat Luiz Inácio Lula da Silva gewinnt Präsidentschaftswahlen-Stichwahl knapp mit 50,9% gegen Amtsinhaber Bolsonaro bei Wahlbeteiligung von 79,5%, womit nur noch PARAGUAY, URUGUAY und ECUADOR von rechten Präsident regiert werden; Lula ruft angesichts der möglicherweise drohenden Gefahr, Bolsonaro könnte Ergebnis nicht anerkennen zu "Frieden und Einheit" auf; Bolsonaro schürte in letzten Monaten immer wieder Angst vor Wahlfälschung und äußerte sich seit Bekanntmachung des Wahlergebnisses nicht; Biden, Putin, Xi, Rishi Sunak, William Ruto, Macky Sall, Hage Geingob, Ramaphosa und viele weitere internationale Akteure gratulieren Lula zu Wahlsieg; Lula kündigt nun Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit, Armutsbekämpfung, Minderheitenschutz und Kampf gegen Klimakrise an; 33Mio Menschen hungern in Brasilien und 100Mio leben in Armut: Bergbau soll zudem umweltverträglicher gestaltet werden; Bei Regionalwahlen in São Paulo gewinnt rechter Kandidat gegen linken Ex-Präsidentschaftswahlen-Kanidaten Haddad, wohingegen linke Kandidaten+ bei Regionalwahlen im Nordosten gewinnen.
Vor Präsidentschaftswahlen-Stichwahlen am Sonntag liegt Amtsinhaber Bolsonaro nur 4-5% hinter linkem Gegenkandidaten Luiz Inácio Lula da Silva; weiterhin Befürchtungen, dass Bolsonaro Wahlergebnis nicht anerkennt und mit Hilfe extremistischer Anhänger an Macht bleiben will.
Präsident Bolsonaro will vor Stichwahlen gegen Luiz Inácio Lula da Silva Auszahlung der Sozialleistungen um 1 Woche vorziehen, wozu auch Teile der Opposition zustimmte, um Ärmste zu unterstützen.
Luiz Inácio Lula da Silva gewinnt ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahlen gegen Amtsinhaber Bolsonaro mit 48,4% zu 43%; Abstand geringer, als in Umfragen vorhergesehen; Stichwahl am 30. Oktober; Mit 79,1% niedrigste Wahlbeteiligung seit 1998.
Bei Präsidentschaftswahlen gilt linker Kandidat Luiz Inácio Lula da Silva als klarer Favorit gegen rechtspopulistischen Amtsinhaber Bolsonaro; schneidet Lula besonders gut ab, wäre kein zweiter Wahlgang nötig.
Linker Präsidentschaftswahlen-Kandidat Luiz Inácio Lula da Silva erwägt, bei Wahlsieg Lizenzgebühren für Bergbauprojekte mit besonders hohem Wert zu erhöhen.
Präsident Bolsonaro kündigt erstmals an, bei Präsidentschaftswahlen-Niederlage gegen Luiz Inácio Lula da Silva Amt friedlich zu übergeben; jedoch unklar, ob er Niederlage anerkennen würde, da er Wahlsystem infragestellt.
Prominente Ex-Umweltminister Silva unterstützt Präsidentschaftswahlen-Kandidatur des linken Luiz Inácio Lula da Silva, gegen den sie 2010 und 2018 selber angetreten war.